J. VOM SCHEIDT



Seit einem halben Jahrhundert schreibe ich jetzt. Es begann natürlich, wie bei jedem Erstklässler, schon in der Volksschule mit dem Setzen der ersten Buchstaben. . .

(Foto (c) Maurus vom Scheidt 2007)

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[2012-12-28 ok / ur 2001-10-22]



1953, als Dreizehnjähriger, begann das richtige Schreib-Abenteuer: aus Lust am Formulieren eigener Texte, weil das Lesen fremder Geschichten nicht mehr genügte. Schon während des Studiums begann ich, als Journalist und Schriftsteller zu publizieren.

Später wurde wichtig die Arbeit mit Gruppen (mittels TZI), um Selbsterfahrung einerseits und Sachkompetenz zu bestimmten Themen andrerseits zu fördern.

Ab 1995 kam als Spezialität das Thema Hochbegabung (bei Erwachsenen) hinzu, das inzwischen Schwerpunkt meiner Arbeit im IAK ist. Das Schreiben stellt dabei weiterhin als unübertreffliches geistiges Werkzeug den roten Faden meiner Arbeit dar.

Natürlich gibt es außer dem Schreiben und dem Thema "Hochbegabung" noch andere wichtige Aktivitäten in meinem Leben: meine Familie - das Labyrinth-Motiv - interessante Bücher und Filme - gute Musik . . .

Aber das Schreiben ist der Kern meiner Aktivitäten. Dieses mein Schreiben begann etwas ungewöhnlich, denn MIT EINEM COMIC FING ES AN.

Eine komplette Bibliographie meiner Bücher (Sachbücher, Romane, Anthologien, Reader) sowie der wichtigsten veröffentlichten Artikel und Kurzgeschichten finden Sie weiter unten.

Für absehbare Zeit wird mich neben der Seminararbeit (hier vor allem das neue minotauros-projekt.de) vor allem mein aktuelles Roman-Projekt beschäftigen.
Letzteres ist so etwas wie eine Demonstration von und ein Experiment in HyperWriting. Ich starte es hier auf meiner prallelen Website mit Blog: xytrblk.com.



Hier im Fließtext finden Sie:
1. Zunächst einige biographische Daten Hier klicken
1.1 Familiäres
1.2 Ausbildung / Fortbildung
1.3 Beruflicher Werdegang
_1.3.1 Freie Mitarbeit bei den Medien
_1.3.2 Auch Musik war dabei
_1.3.3 Freud und das Kokain

Was heute aktuell ist Hier klicken
2. Von der Drogenberatung zum "Institut für angewandte Kreativitätspsychologie"
3. Neues Fenster in eine neue Welt: Hochbegabung
4. Autodidaktisches
5. Studienreisen
6. Hobbies
7. Lieferbare eigene Bücher
8. Weitere Publikationen




1. Zunächst einige biographische Daten


Müsste ich einen alles andere dominierenden Eindruck nennen, der mein Leben von grundauf geprägt hat, so ist dies fraglos der Krieg, den ich von meiner Geburt an bis Mai 1945 erlebte. Kriegskinder erfahren sich selbst und die Welt anders als in friedlicheren Zeiten Geborene.

Das beginnt zum Beispiel damit, dass man den eigenen Vater während dieser ersten fünf Lebensjahre nur zwei oder dreimal zu Gesicht bekommt - für einige Tage. Das geht weiter mit der ständigen entsetzlichen Angst aller Menschen um einen herum, die als Erwachsene sehr wohl wissen, was Krieg bedeutet - und die meinen, wenn man nicht darüber spricht, erspart man den Kleinen das Grauen. Von wegen.

Ich bin nie verschüttet oder anderweitig direkt traumatisiert worden, wie Millionen (!) andere Erwachsene und Kinder es erfuhren. Ich habe auch nie Hunger gelitten. Mein Heimatort Rehau war eine Idylles des Friedens und der Ruhe inmitten dieses Grauens. Aber Deutschland und seine Menschen waren ein einziges Kriegstrauma - und als der Krieg vorbei war, wurde nichts davon aufgearbeitet. Das haben erst wir Kriegskinder in unsere Psychotherapien ein winziges Wenig begonnen.

Und dann war da ja noch die Nazi-Diktatur mit ihrem allgegenwärtigen Terror. Dafür gilt dasselbe wie für den Krieg.

Aber darüber wird ein andermal mehr zu berichten sein. Hier auf der Website habe ich es mit einem ersten kleinen Text versucht - es war schwer genug: KRIEG EINES KINDES

Doch nun zu dem, was aus alledem entstanden ist.



1.1 Familiäres


Am 7. Feb 1940 geboren in Leipzig. 1942 wegen Bombenangriffen des eskalierenden Zweiten Weltkriegs Evakuierung in den Heimatort der Mutter: Rehau in Oberfranken.
Dort Besuch der Voksschule von 1946 bis 1950, danach bis März 1956 der Oberrealschule (heute: Gymnasium) in Selb.
Dann Umzug nach München, wo ich seitdem lebe und arbeite.

Was meine Familie angeht, hier nur so viel: Zweimal verheiratet, drei Kinder, drei Enkel.



1.2 Ausbildung / Fortbildung


1959 Abitur. Studienversuche zunächst in Physik/Mathematik und Jura; dann ab
1961 Studium der Psychologie:
_1968 Diplom (Titel: Diplompsychologe)
_1975 Promotion mit einer empirischen psychologisch-pädagogischen Studie über Drogenabhängigkeit bei jungen Erwachsenen: Der falsche Weg zum Selbst (Titel: Dr. phil.).

Allerlei zusätzliche Fortbildung (die mir im Rückblick viel wichtiger und vor allem hilfreicher erscheint als alles, was ich davor gemacht habe):

° ThemenZentrierte Interaktion (TZI) von 1975 bis 1979 bei Elisabeth von Godin, Dr. Ruth C. Cohn, Dr. Louis Lambelet, Norman Liberman, Anita Ockel, Kary Aschwanden, Dr. Karl Walka, Drs. Mortimer und Charlotte Ruckdeschel und bei anderen Graduierten(1978 Abschluss mit Diplom) (s. auch die Website des Ruth-Cohn-Instituts: TZI-Forum);

° Drei Jahre Ausbildung in Gestalttherapie bei Elisabeth von Godin, John Brinley, Laura Perls, Betsy Mintz;

° Traumarbeit in Gruppen bei Zeyde Erdmann und Bojan von Plotho, Transaktionale Analyse und manches andere aus dem Bereich der Humanistischen Psychologie;

° und, last but not least, zwei lange Psychoanalysen, denen ich sehr viel zu verdanken habe.



1.3. Beruflicher Werdegang


Außer Drehbüchern habe ich so ziemlich alles gemacht, was mit dem Schreiben zusammenhängt. (Einen Drehbuch-Versuch gab es immerhin 1983: zum Thema Wiedergeburt; aber diese spezielle Denke liegt mir einfach nicht. Ich habe aber gerne im Rahmen der der Fernseh- und Filmhochschule München und des Wiener drehbuchFORUMS Semianre mit Kreativem Schreiben durchgeführt.)

Viel geholfen hat mir dabei die Zeit, in der ich - parallel zum Studium - in den Redaktionen der medizinischen Fach-Zeitschriften Selecta und Praxis-Kurier gearbeitet habe. Meine Schwerpunkte waren dabei Medizin und Naturwissenschaften und natürlich psychologische Themen.

(Bei der Selecta lernte ich übrigens Wolfgang Schmidbauer kennen, mit dem ich später (1970) das Handbuch der Rauschdrogen schrieb - s. unten. Es ist bis heute lieferbar, inzwischen in der 11. Auflage)

Ich betrachte diese Zeit im Selecta-Verlag als eine Art Volontariat (wie man es von Journalisten und Redakteuren normalerweise verlangt). Dort lernte ich das Handwerk des Schreibens "von der Pieke auf", wie man so sagt. Das begann mit kleinen Meldungen und Überarbeitungen fremder Texte (meistens Kongress-Berichte und Buch-Rezensionen von Ärzten) und erreichte seinen Höhepunkt in einer Titelgeschichte über ferngesteuerte Hände (sog. Manipulatoren) in der Industrie.

Bei letzterem kamen mir (wie übrigens häufiger) meine gründlichen Kenntnisse der Science fiction zugut. In diesem Fall war es eine Kurzgeschichte von Robert A. Heinlein aus den 40-er Jahren, in der solche Manipulatoren erstmals phantasiert wurden: Waldo.

Nach dem Examen war es praktisch unmöglich, eine Anstellung als Psychologe zu bekommen (Der Berater im Arbeitsamt lachte nur, wenn ich mich recht erinnere, und meinte: "In München gibt es 600 arbeitslose Psychologen" - das war 1968, wohlgemerkt.)

Das war jedoch, im Rückblick, das beste, was mir passieren konnte. Denn dadurch war ich gezwungen, flexibel zu sein und mich anderweitig nach einer Verdienstmöglichkeit umzusehen. Erst zwei Jahre später gründete ich eine psychologische Praxis als freiberuflicher Klinischer Psychologe, aus der sich dann alles andere Schritt für Schritt entwickelte.

Wenn mich niemand als Psychologen brauchen kann - dann mache ich irgendwas mit Schreiben, entschied ich mich jedoch zunächst einmal, als ich das Arbeitsamt verließ.

So kam ich zu meiner ersten Arbeitsstelle als Redakteur und Lektor bei einem Zeitschriften-Verlag. Damals gründete der Verlag Kindler & Schiermeyer (der noch während meiner Zeit erst an den Stuttgarter Weitprecht-Verlag und anschließend an Springer verkauft wurde) Jasmin - die Zeitschrift für das Leben zu zweit - gewissermaßen ein deutscher Ableger von Cosmopolitan (das es damals in Deutschland noch nicht gab.)

Ich habe in dieser Redaktion viel gelernt (nicht zuletzt, dass dies nicht meine Welt ist - so interessant es dort auch zugegangen ist).

Ein Buch-Verlag war die nächste Station: die Nymphenburger Verlagshandlung, wo ich das wissenschaftliche Lektorat betreute. Auch hier habe ich viel gelernt, vom Verleger Berhold Spangenberg ebenso wie vom Cheflektor Dr. Christian Grote. Durch diese Kontakte konnte ich - ein Jahr später - eigene Bücher veröffentlichen:

° die SF-Anthologie Das Monster im Park

° und (zusammen mit Wolfgang Schmidbauer Das Handbuch der Rauschdrogen (seit 1971 ununterbrochen im Handel - im Frühjahr 2003 ist die 11. überarbeitete Ausgabe erschienen - zusammen mit den Taschenbuchausgabe bei Fischer müssten inzwischen an die 200.000 Exemplare verkauft worden sein). Hier auf der Website finden Sie dazu weitere Informationen unter "HANDBUCH DER RAUSCHDROGEN"



1.3.1 Freie Mitarbeit bei den Medien


Während ich mit drei Kollegen 1970 die erste Münchner "Drogenberatungsstelle" aufbaute und parallel dazu meine eigene psychologische Praxis gründete, ergab sich nach und nach eine umfangreiche freie publizistische Produktion für die verschiedensten Medien, unter anderem für

° den wissenschaftlichen Teil und das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, die Stuttgarter Zeitung, die Welt, die deutsche Ausgabe der Epoca, das Fortsetzungs-Lexikon Enzyklopädie 2000 und Westermanns Monatshefte.

Am interessanesten und ergiebigsten (auch in finanzieller Hinsicht) war jedoch meine freie Mitarbeit beim Bayrischen Rundfunk (Nachtstudio: Fragen unserer Zeit), wo mich der damals zuständige Redakteuer Leonhard Reinisch gefördert hat - genau wie später sein Nachfolger Peter Laemmle.

Hier lernte ich, Features zu schreiben und meine Texte auch selbst zu sprechen. Hier bekam ich Gelegenheit zu einer Serie von Interviews mit bedeutenden Wissenschaftlern und Personen des öffentlichen Lebens, unter anderem mit der isländischen Staatspräsidentin Vigdis Finnbogadottir (über die Bedeutung Islands in der modernen Welt), Gerd Binnig, Nobelpreisträger für Physik (über Kreativität), JESCO VON PUTTKAMER( NASA-Manager und Freund aus SF-Zeiten der 1950-er Jahre) und Rupert Sheldrake (Morphogenetische Felder ).

(Island ist ein winziges Land weitab vom übrigen Europa: aber nicht lange bevor ich das Interview mit Vigdis Finnbogadottir machte, hatten sich in Reykjavik der erzkonservative amerikanische Präsident Ronald Reagan und für die Sowjetunion Michail Gorbatschow auf dieser Insel getroffen und - was gerne vergessen wird - den Grundstein für die Beendigung des Kalten Krieges gelegt, wozu die eindrucksvolle Präsidentin sicher einen Gutteil beigetragen hat.)




1.3.2 Auch Musik war dabei


Mein Interesse an Musik kam beim BR ebenfalls nicht zu kurz:

° In einer 80-minütigen Collage mit musikalischen Motiven aus Pop, Jazz und Klassik (und sogar einem Marsch!) zum Thema ATLANTIS.

° und in einer Collage über Pop-Musik mit Themen aus der Science fiction (Weltraumklänge - Sternengesänge) - bei der mich als damaliger Studio-Redakteur Thomas Gottschalk betreute (bevor er im Fernsehen zum Showmaster avancierte).



1.3.3 Freud und das Kokain


Beim Südwestfunk Stuttgart schließlich entstand eine Stundensendung (ebenfalls mit Musikzuspielungen) über die frühere - und heute wieder - Modedroge Kokain; wobei ich insbesondere die - nicht nur rühmliche - Rolle analysierte, die Sigmund Freud bei der Erforschung dieser Substanz gemacht hat.

Immerhin hat die Welt Freud auf diese Weise die Entdeckung der Lokalanästhesie zu verdanken (von der noch heute jeder Patient beim Zahnarzt profitiert, dem das segensreiche Novocain bzw. eines seiner modernen Nachfolgepräparate zur Schmerzunterdrückung verabreicht wird).

Freuds eigenen Kokain-Experimenten wiederum verdanken wir, wie ich meine nachweisen zu können, seine Entdeckung der Traumdeutung und letztlich auch der Psychoanalyse als Psychotherapie. (Aber das ist eine andere Geschichte, die ich in meinem Buch Freud und das Kokain ausführlich behandelt habe.)




Was heute aktuell ist (Stand: 7. Juni 2009)

2. Von der Drogenberatung zum Institut für Angewandte Kreativitätspsychologie


In den ersten Jahren meiner Tätigkeit als freiberuflicher Psychologe in eigener Praxis (ab 1970) arbeitete ich überwiegend mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die Drogenprobleme hatten. Da sich die etablierten Psychoanalytiker und die anderen Therapeuten damals (wie heute übrigens immer noch) nicht gerne mit solchen ambulant nur sehr schwer zu behandelnden Fällen die Pfoten verbrannten, gab es auch kaum Erfahrungen damit und Publikationen darüber. Das ist für einen Newcomer immer die Chance, seine eigenen Methoden zu erfinden. Ich habe damals eine Menge über Rauschdrogen recherchiert (ohne Internet nicht so einfach wie heute) und dann selbst publiziert sowie unzählige Vorträge zum Thema gehalten. Es gibt kaum ein deutsches Internat, das ich damals nicht besucht habe, um mit Lehrern und Schülern sowie den Eltern zu diskutieren und - wo nötig - auch sie zu beraten.

Arbeit mit Drogenabhängigen gehört mit zum Anstrengendsten, was die Psychotherapie und die klinisch-psychologische Beratung zu bieten hat. Nach etwa sechs Jahren gab ich dies deshalb wieder auf, schon um mich selbst zu schützen (was übrigens nahezu alle Kollegen der damaligen Zeit ähnlich machten).

Immerhin entstanden aus dieser Zeit einige Bücher, u.a. meine Dissertation über eben diese Arbeit: Der falsche Weg zum Selbst.

Ähnliche Pionierarbeit wurde dann meine Beschäftigung mit dem kreativen Potenzial des Schreibens und dem Creative Writing, das damals (Ende der 1970-er Jahre)in Deutschland noch nahezu unbekannt war. Auch daraus entstanden einige Bücher, u.a. "KREATIVES SCHREIBEN - HYPERWRITING".

Über die Seminare und die Münchner Schreib-Werkstatt sowie das daraus entstandene Institut für Angewandte Kreativitäspsychologie (IAK) finden Sie eine Fülle Informationen auf der parallelen Website iak-talente.de, vor allem auf den Verzweigungen

PROGRAMM

INSTITUT: DAS IAK



3. Neues Fenster in eine neue Welt: Hochbegabung


Etwa 1994, nach bereits 54 Lebens- und gut 30 Berufsjahren, ging ein neues Fenster in eine wieder neue Welt auf: das Thema Hochbegabung. Damit hatte ich nun wirklich nicht mehr gerechnet, als ich mit den ersten Recherchen für mein Sachbuch "DAS DRAMA DER HOCHBEGABTEN" begann - mehr hierzu in MAKING OF von "DAS DRAMA...".

Dieses Thema wird mich für den Rest meines Lebens beschäftigen. Und mit Staunen merke ich, dass es sich genauso verhält wie damals, um 1970, mit dem Drogenthema und um 1980 mit dem Kreativen Schreiben: Kaum jemand interessiert sich (zunächst) wirklich dafür. Es gibt einen Arbeitskreis im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP), der sich aber - fast - nur mit hochbegabten Kindern und Jugendlichen befasst, genau wie die Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind und ähnliche Vereine. Aber ich scheine auf weiter Flur einer der wenigen Psychologen zu sein, der sich mit erwachsenen Hochbegabten und deren speziellen Themen, Herausforderungen und Problemen befasst.
(Inzwischen gibt es von der Kollegin Andrea Brackmann, die schon seit vielen Jahren mit hochbegabten Erwachsenen therapeutisch arbeitet, zwei sehr empfehlenswerte Bücher zum Thema Erwachsene Hochbegabte: Jenseits der Norm und Ganz normal hochbegabt

Ein wunderbares Gefühl - einen völlig neuen Kontinent zu betreten!

Das Creative Writing erweist sich praktischerweise als ungemein nützliches Werkzeug für diese Expeditionen! Ich muss also meine bisherige Tätigkeit nur ein wenig erweitern.

Ich biete zwar keine Einzelberatungen zum Thema Hochbegabung mehr an. Aber wer sich Klarheit über das Vorliegen etwaiger Hochbegabung verschaffen möchte, dem empfehle ich außer Andrea Brackmanns Büchern (s.o.) die Lektüre meines Buches Das Drama der Hochbegabten, speziell das Absolvieren des dort abgedruckten Selbsttests, der anhand von mehr als 90 Merkmalen eine erste brauchbare Einschätzung des vorhandenen Potentials ermöglicht (einen ersten Eindruck davon erhalten Sie hier auf der Website unter SELBST-TEST: "Bin ich hochbegabt?"

Außerdem kann man sich mehr Klarheit verschaffen im

° 5-tägigen Workshop FINDE DEN ROTEN FADEN

° und ab 2010 im neuen 3-Jahres-Kurs "MINOTAUROS-PROJEKT"




4. Autodidaktisches


Das meiste, was mit dem Schreiben von Büchern zu tun hat, habe ich mir selbst beigebracht. Zusätzlich gab es natürlich allerlei Vorbilder und Mentoren wie HERBERT. W. FRANKE (auf seiner Website http://www.zi.biologie.uni-muenchen.de/~franke/ kann man Ergebnisse seiner innovativen Experimente in Computergraphik betrachten - in diesem Bereich war und ist er einer der wichtigsten Pioniere seit den 60-er Jahren. Zudem ist er ein Spezialist und Praktiker der Höhlenforschung).

Alles, mit dem Computer zu tun hat (nicht das Programmieren - aber Textverarbeitung, Arbeit mit Datenbanken und insbesondere der Zugang zum und die Präsenz im Internet) habe ich mir, ab 1984, weitgehend selbst beigebracht . Auch dabei hatte ich Hilfe - in erster Linie von meinem ältesten Sohn GREGOR, der schon mit zwölf Jahren zu programmieren anfing und wirklich ein großer Könner auf diesem Gebiet ist.

Computer haben mich bereits als Jugendlicher fasziniert. Eine Weile war mein Berufswunsch, Robotpsychologe zu werden (nachdem ich, wegen meiner Kurzsichtigkeit, nicht - wie ursprünglich phantasiert - Test- und anschließend Weltraumpilot werden konnte). Das habe ich in Isaac Asimovs Robotergeschichten I Robot aufgeschnappt - die 2004, mit Will Smith in der Hauptrolle, eindrucksvoll verfilmt wurden (Asimov würde seine Geschichte allerdings kaum wiedererkennen - wäre er noch am Leben).

Naja - nach dem Abitur lief dann alles ganz anders.

Immerhin ist mir das Interesse an Kybernetik geblieben, nicht zuletzt dank vieler aufschlussreicher Kontakte mit FREDERIC VESTER, der leider im Dezember 2003 gestorben ist. Ich habe ihm viel zu verdanken, zum Beispiel wie man - ganz praktisch - einen Thesauros (griech. "Schatz von Gold") aufbaut - also ein Archiv mit all den Themen, die einen beschäftigen (Mein Thesauros besteht inzwischen aus über tausend Hängemappen - höchste Zeit, da mal gründlich aufzuräumen...).
Auf Vesters Website findet man viel Anregungen - und nicht zuletzt in seinem anregenden Spiel http://www.ecopolicy.de.
(Mein Buch "DAS DRAMA DER HOCHBEGABTEN" greift viele von Vesters Anregungen zum Vernetzten Denken auf.)



5. Studienreisen


machte ich u.a. nach Indien, Irland, Israel, Island, Florida, O´Thar ... Einen Bericht über meine Indienreise 1975/76 (ursprünglich abgedruckt in Westermanns Monatsheften) habe ich hier auf die Website gestellt: INDIEN-REISE



6. Hobbies


7. Juni 2009: Das müsste ich eigentlich alles längst mal aktualisieren. Aber was soll´s.
(Frage: Wann arbeitet der Mann eigentlich?
Antwort: Keine Ahnung)
)
Aufmerksamen Lesern wird nicht entgehen, dass mir Jazz und (klassische) indische Musik mehr bedeuten als klassische europäische Klassik (Mahlers Symphonien und Mozarts "Zauberflöte" ausgenommen) - und dass ich lieber einen spannenden Thriller und gute Science Fiction lese oder die brillant geschrieben Harry Potter-Serie von Joanne K. Rowling als einen literarisch hochgelobten Langweiler (andrerseits bin ich Fan von James Joyce - von allem, was er geschrieben hat) -
- aber so ist das halt, wenn man seine eigenen Wege schon von kleinauf geht.



4.1 Homo futurus


Aus der frühen Beschäftigung mit utopischer Literatur schon als Kind (meinen ersten Zukunftsroman las ich 1948: Auf unbekanntem Stern von Anton Kolnberger) ergab sich später, in der Jugend, auch das sachliche Interesse an Zukunfts-Trends wie Atomenergie, Raumfahrt und Computern bzw. Robotik. Von dieser Technik-Faszination heilte mich dann allmählich die Psychologie. Es blieb zwar weiterhin das Interesse an Naturwissenschaften und Technik - aber eine Frage meines ersten Psychoanalytikers lenkte diese Faszination schon während des Studiums auf das Frage: "Was ist der Mensch?

Für mich formte sich, vor dem Hintergrund meiner Lebensgeschichte, daraus zunehmend die immer aktueller werdende Frage: "Was wird der Mensch?

Einiges Material dazu finden Sie auf der Verzweigung [link:#110]HOMO FUTURUS)/link] - und natürlich beim großen Thema Hochbegabung, das ich in meinem Buch "DAS DRAMA . . ." behandelt und zumindest angedacht habe - speziell im Kapitel 9.



4.2 Labyrinthe und Irrgärten


Einiges Material dazu finden Sie auf der Verzweigung LABYRINTH. Seit Ende 2007 schreibe ich im Rahmen der SCIlogs.de meinen Labyrinth-Blog




LITERATUR

Science Fiction war einmal das Genre, das mich am meisten fasziniert hat (wenn auch mit großer Ambivalenz und sehr schwankendem Interesse). Inzwischen ist mir - nicht zuletzt dank der Lektüre von JOANNE K. ROWLINGS brillant geschriebener Serie um den ZauberlehrlingHarry Potter bewusst geworden, dass viele SF eigentlich nichts anderes ist als mit Technik und Naturwissenschaften (die moderne Form der Magie!) verbrämte Fantasy. (s. auch hier auf der Website ROWLING, JOANNE K. (Kurz-Bio) [link:#308].

Außerdem interessiere ich mich für Haikus und Limericks und den Einflus von Träumen auf die Dichter und Schriftsteller und ihre Werke. -

Zu meinen Lieblingsautoren gehören Albert Camus und James Joyce. Speziell in der Science fiction sind es:
° Brian Aldiss
° Gene Brewer
° John Brunner,
° Andreas Eschbach - http://www.andreaseschbach.de
° Wolfgang Jeschke
° und seit neuestem Frank Schätzung mit seinem brillant geschriebenen Thriller Der Schwarm.



SCHREIBEN

["Das bisschen Literatur, was ich brauche, mach ich mir selbst . . ."] s.u.



MUSIK

(in dieser Reihenfolge - mit gelegentlich wechselnder Bevorzugung - und stets aufgeschlossen für "neue Töne"):

° klassische indische Musik (Ravi Shankar, Vilayat Khan, Hirabai Barodekar, Panallal Gosh, Bhimsen Joshi);
° Jazz (Lionel Hampton, John Coltrane, Sonny Rollins, Thelonious Monk, Ornette Coleman, Don Cherry, Jimmy Guiffre, um nur einige zu nennen);
° Crossover (Ahmed Abdul Malik, Rabih Abou-Khalil, Jan Gabarek)
° Rhythm´n´Blues (Joe Turner, Little Walter, Muddy Waters, Howling Wolf, Jimmy Reed, Buddy Guy and many more - viele von ihnen werden vorgestellt in dem wunderbaren Film Cadillac Records );
° klassische europäische Musik (eigentlich nur Pergolesi/Wassenaer, Gustav Mahler und W.A. Mozart);
° Pop (Bob Dylan, Pink Floyd, Tina Turner, Rolling Stones, Spooky Tooth, seit neuestem Peter Gabriel mit seiner exzellenten Konzert-DVD Secret world - halt alles was sehr gute Qualität hat)
° Sampling (nur die von Jonas Zenhäusern)



MALEREI

Surrealismus (Max Ernst), Phantastische Malerei (Eduard Fuchs), Abstrakt (Gerhard Richter! die Entdeckung dieses Jahres 2009, anlässlich der Ausstellung im "Haus der Kunst")
und die Skandinavien-Bilder meines Freundes Alfred Hertrich.


FILM

Auf DVD trage ich nach und nach zusammen, was ich gerne - immer wieder - anschaue:
° Die Klassiker alt und neu wie "Casablanca", "Citizen Kane", "Der Hauptmann von Köpenick", "Wall Street", "Don Juan de Marco", "Und täglich grüßt das Murmeltier", "Schtonk", "Tiger and Dragon", "Magnolia" . . .

° "Forrester gefunden", "Das Wunderkind Tate" und andere Filme über Hochbegabte und ihre Probleme.

° Alles was mit Schreib-Blockierten zu tun hat wie Woody Allens "Immer Ärger mit Harry", "Die Wonder Boys" (mit meinem Favoriten Michael Douglas), "Shakespeare in Love", "Die Muse", "Barton Fink" und und und... (es sind erstaunlich viele!).

° Science Fiction: "Babylon 5" (Startrek-Fans wegschauen: die einzige SF-Serie, die in meinen Augen wirklich etwas taugt - geschrieben vom genialen J. Michael Straczynski), dazu einzelne Filme wie "Total Recall", "Strange Days", "Das fünfte Element", "Independence Day", "Waterworld".

° Schließlich Filme wie "Dave" und "In the Line of Fire", in denen amerikanische Präsidenten eine wichtige Rolle spielen (hochinteressant, was da - nicht nur tiefenpsychologisch - zum Vorschein kommt - das sind eben die modernen Könige !);

LIEBLINGSSCHAUSPIELER und -INNEN
(in beliebiger Reihenfolge) Michael Douglas, Sean Connery (vor allem seine nach "James Bond" gedrehten Filme wie "Forrester gefunden" und "Wiege der Sonne"), Bruce Willis, Tery Hatcher (die Lois Lane in "Superman - die Abenteuer von Lois and Clarke" - eine Serie, die ansonsten nicht mein Fall ist, weil die Plots allzu hanebüchen märchenhaft sind - aber Teri Hatcher ist Klasse). Dazu der eindrucksvolle, mit zunehmendem Alter immer besser werdende Clint Eastwood sowie Jody Foster, Arnold Schwarzenegger (der Mann IST gut innerhalb des action-Genres - was er als Politiker und Gouverbneur von Kalifornien taugt, ist inzwischen (März 2009) auch sehr beachtlich - s. auch meinen BrainSpot SCHWARZENEGGER, ARNOLD (Kurz-Bio)) and many more.
Auch Will Smith gefällt mir recht gut - und Jamie Foxx in der Rolle des "Ray Charles"!

REGISSEURE
Orson Welles, Ernst Lubitsch ("Sein oder Nichtsein"!), Billy Wilder, Francis Ford Coppola, Helmut Dietl, Paul Anderson, Steven Spielberg, Jody Foster, George Lucas ("American Graffiti" und die ersten "Star Wars"-Filme - nicht der spätere Kinderkram), wiederum Clint Eastwood (exzellent: "Die Brücken am Fluss" und "Million Dollar Baby"!)
- und dann natürlich mein Sohn Maurus vom Scheidt (der nach zwei Kurzfilmen 2006 anhand eines Romans von Friedrich Ani seinen ersten abendfüllenden Spielfilm gedreht hat: Wie Licht schmeckt).


10. Lieferbare eigene Bücher


"HANDBUCH DER RAUSCHDROGEN" (Ko-Autor: Wolfgang Schmidbauer). (1971) Elfte überarb. Auflage München 2003 (Nymphenburger)

"GEHEIMNIS DER TRÄUME" . (1985). Dritte überarb. Ausgabe Landsberg/Lech 1999 (mvg)
- seit 2002 gergriffen - einige Exemplare noch direkt über das IAK (6,50 €uro inkl. Versandkosten): e-Mail / anmelden / bestellen

"KREATIVES SCHREIBEN - HYPERWRITING" . (1988). Vierte überab. Ausgabe / 9. Auflage München Nov 2006 (Allitera).

"KURZGESCHICHTEN SCHREIBEN" . (1995) Zweite überarb. Ausgabe / 5. Auflage München Juli 2002 (Allitera).

"DAS DRAMA DER HOCHBEGABTEN" . (2004) München 2005 / 3. Auflage Dez 2008 (Piper, überarb. TB-Ausgabe)

"ZEITTAFEL ZUR PSYCHOLOGIE VON INTELLIGENZ, HOCHBEGABUNG UND KREATIVITÄT" . München März 2004 (Allitera)

BLUES FÜR FAGOTT UND ZERSÄGTE JUNGFRAU (Anthologie) . München Juni 2005 (Allitera) - nach langer Zeit wieder mal eine belletristische Publikation, mit 24 Erzählungen.



11. Weitere Publikationen


Bibliographisch erfasst sind die wichtigsten meiner Arbeiten hier auf der Website in folgenden Verzweigungen:

AUTOBIOGRAPHISCHES JvS


SACHBÜCHER JvS

BELLESTRISTIK (Bücher) JvS

KURZGESCHICHTEN JvS

FEATURES JvS

INTERVIEWS JvS


© 2012 / 2001 für diesen Text: Jürgen vom Scheidt/ Quelle: www.hyperwriting.de