MultiChronie: Verschiedene Gegenwarten

In einem Interview zur Corona-Pandemie wies der Soziologe Armin Nassehi darauf hin, dass wir ja nicht nur in einer gemeinsamen, klar definierten Gegenwart leben, sondern „wir sind eine „Gesellschaft der Gegenwarten“, eine Gesellschaft, in der gleichzeitig unglaublich unterschiedliche, nicht eindeutig miteinander vermittelbare Dinge passieren – ökonomische, politische, wissenschaftliche, familiale, alltagsweltliche. Wir tun uns in einer„MultiChronie: Verschiedene Gegenwarten“ weiterlesen

Die eigene Welt von außen betrachten

In der Zeitung fesselt mich ein Artikel im Lokalteil. Es wird ein japanischer Künstler und Architekt vorgestellt, der sich während seines Aufenthalts in der Schweiz und in München die deutsche Sprache auf sehr spezielle Weise nahegebracht hat: Indem Hayato Mizutani neue Begriffe in einem höchst persönlichem Wörterbuch notiert, das er Monat für Monat zu einer„Die eigene Welt von außen betrachten“ weiterlesen

Kunst für die Frauen?

Diesen Aufmarsch von 222 orangegrellen Modepuppen vor der Feldherrnhalle nennt der Künstler Dennis Meseg Broken. Er will damit auf die „Gewalt gegen Frauen“ aufmerksam machen. Die Süddeutsche Zeitung nannte das eine „verstörende Versammlung“. Ich nenne es „Invasion der Aliens“. Ich kam bei meiner täglichen Radtour zum Englischen Garten am Odeonsplatz zufällig an dieser Installation vorbei„Kunst für die Frauen?“ weiterlesen