Ein Kind kommt nicht „leer“ auf die Welt. Es hat neun Monate lang eine intensive Beziehung zu seiner Mutter erlebt und diese wird nach der Geburt fortgesetzt – wenngleich nun anders. Die „Nabelschnur“ ist ab da die liebevolle Suche nach Nähe der Mutter. In dieses Muster werden der Vater eingefügt und – falls schon vorhanden„Traum vom liebenden Kind“ weiterlesen
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Werbung in eigener Sache
Dieser Blog ist im Prinzip werbefrei. Aber ich werde in Zukunft am Schluss der Beiträge einen kleinen Kasten einfügen, in dem ich auf meine lieferbaren Bücher hinweise und auf das aktuelle Schreibseminar-Angebot. Und so wird das aussehen: Unser nächstes Seminar Große Sommer-Schreibwerkstatt vom 30. Juli bis 04. August 2021 – leider ausgebucht. Wiederholung: → Große„Werbung in eigener Sache“ weiterlesen
Musikalische Begleitung
Als Schüler und Student war Musik immer dabei, wenn ich lernte oder las. Das gewöhnte ich mir ab, als mein Schreiben professioneller wurde und ich irgendwann begriff, dass die Musik mich nur ablenkte und der „nervliche“ Aufwand an Konzentration unnötig groß war. Das war dem kreativen Prozess nicht gerade förderlich – und dem Kunstgenuss war„Musikalische Begleitung“ weiterlesen
Beruf: Lektor
Die ominöse Dechiffriermaschine Lector, die im zweiten James-Bond-Filme (Liebesgrüße aus Moskau) eine wichtige Rolle spielt, hat außer dem Namen (und dass sie Texte „liest“ bzw. verschlüsselt und entschlüsselt) wenig mit der Tätigkeit eines menschlichen „Lektors“ zu tun. Aber immerhin: Auch Lektorinnen und Lektoren lesen – nämlich Manuskripte. Und sie müssen sie ebenfalls „entschlüsseln“ und bewerten:„Beruf: Lektor“ weiterlesen
Bücher Schutzumschläge Klappentexte
In der Urzeit des Buchgewerbes bestand die Standardausgabe eines Werkes aus° dem eigentlichen Buch (in der Regel als Hardcover mit Ganzleinen auf holzfreiem Papier oder – in der edleren und somit teureren Ausgabe – mit Ledereinband – oder – noch edler – auf handgeschöpftem Bütten gedruckt und handnummeriert)° und einem farbigen Schutzumschlag.So war es zumindest„Bücher Schutzumschläge Klappentexte“ weiterlesen
Der Duft des Jasmin
Im ersten Teil dieses Beitrags hatte ich aus meiner Zeit 1969 als Lektor im Verlag der Nymphenburger Verlagshandlung einen interessanten Merksatz des Verlegers Bertold Spangenberg erwähnt: Bücher sind durch Druck entwertetes Papier. Nun ist es angebracht, auch das dort angedeutete zweite Diktum des Verlegers zum Besten zu geben. Er äußerte diesen Satz, ich werde es„Der Duft des Jasmin“ weiterlesen
„Herr Aiwanger: Nehmen Sie Ihren Ministerhut und gehen Sie…
… zurück in Ihren niederbayrischen Wahlkreis, dem Sie sich so verbunden fühlen. Ich kann nur hoffen, dass es dort möglichst viele Menschen gibt, die für die Impfung gegen Corona sind und sich wie ich darüber aufregen, dass Sie, Herr Aiwanger, ihr Ministeramt so missbrauchen. Sie missbrauchen Ihre herausragende politische Stellung, um ihre höchst persönliche Meinung„„Herr Aiwanger: Nehmen Sie Ihren Ministerhut und gehen Sie…“ weiterlesen
Zufall: einfach erklärt
Im Beitrag „Bücher sind durch Druck entwertetes Papier“ erwähne ich am Schluss einen verblüffenden Zufall: Ich erinnerte mich an meinen Kollegen Wolfgang Schmidbauer – und zufällig stand am Tag zuvor ein Interview mit ihm in der Zeitung. Wenn ich aber die zeitliche Reihenfolge umdrehe, könnte es ganz einfach und gar nicht mehr so „zufällig“ sein,„Zufall: einfach erklärt“ weiterlesen
„Bücher sind durch Druck…
… entwertetes Papier“. Dies ist einer der beiden Sätze, die der Verleger Bertold Spangenberg von der Nymphenburger Verlagshandlung geäußert hat, während ich 1969 bei ihm als wissenschaftlicher Lektor tätig war und die sich mir tief eingeprägt haben. Die Begegnung mit diesem eindrucksvollen Mann hat mir vieles gegeben. Auch nach meinem „Mondflug-Jahr“ bei ihm im Verlag„„Bücher sind durch Druck…“ weiterlesen
_STERNVOGEL
Dies ist eine erste Annäherung an mein zweites Buch – ausgelöst von meinem Beitrag zum C. C. Rider. Die darin erwähnte und mit einem kurzen Kapitel gewissermaßen „vorveröffentlichte“ Science-Fiction Sternvogel war der erste Anlauf zu meinem zweiten Roman. Was ich da im November 1958 in die Erika meines Vaters hämmerte, war inspiriert von den graphischen„_STERNVOGEL“ weiterlesen