Herbert W. Franke: Der GEDANKENverNETZer (1927-2022)

64 Jahre, von 1958 bis 2022, sind eine lange Zeit für einen Weg, den man immer wieder ein Stück zusammen gegangen ist – wobei Franke, der um 13 Jahre ältere, stets voranging.
Man verzeihe mir, wenn in diesem Nachruf auch viel von mir selbst die Rede ist. Aber wenn ich etwas von ihm gelernt habe (und vor allem während meines Studiums habe ich enorm viel von der Zusammenarbeit ihm profitiert), dann auf die eigene Kreativität zu vertrauen, insbesondere beim Schreiben. Und diese meine Kreativität hat mir geraten, mich von unterschiedlichen Seiten her an die Persönlichkeit dieses ungewöhnlichen Mannes heranzutasten – eben durch Erinnern an die verschiedensten Begegnungen mit ihm.

Stiftung eingerichtet
Wie Susanne Paech kürzlich mitteilte, gibt es nun eine Stiftung, welche die Aktivitäten dieses Pioniers auf so vielen Gebieten zugänglich erhält und weiter pflegt. Mehr hier:
art meets science .

Begegnungen
In meiner Autobiographie, an der ich parallel zu diesem Blog arbeite, wird es ein wichtiges Thema geben, das sich hindurchzieht: Begegnungen. Das sind Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster Art – sowohl was die Treffen angeht wie die Personen.
° Da gibt es rein virtuelle Begegnungen, wie die mit dem eben verstorbenen Michail Sergejewitsch Gorbatschow, den ich nur aus den Medien kenne und leider nie persönlich getroffen habe, aber der mit seinem Wirken die Welt verändert und auch mir viel Hoffnung gegeben hat, dass einzelne Menschen tatsächlich etwas in dieser Welt zum Guten bewirken können, wenn sie es nur wollen und in der richtigen Position sind. (Putin sitzt am selben weltpolitischen Platz – und ist das pure Gegenteil: ein Zerstörer). 1992 bin ich durch ein Interview für den Bayrischen Rundfunk tatsächlich realiter einem Menschen von ähnlichem Kaliber, wenngleich mit weit weniger Macht, begegnet: Vigdis Finnbogadottir, der Präsidentin von Island.
° Aus andere Begegnungen wurden Freundschaften, die viele Jahre andauerten, auch wenn wir uns selten persönlich getroffen haben. Herbert Franke war so einer und von dieser kostbaren Freundschaft will ich hier berichten – nun, da sein Leben zu Ende gegangen ist.

An unsere ersten persönlichen Treffen habe ich keine Erinnerung. Ich weiß, dass dies 1958 gewesen sein muss, als Herbert Mitglied des Science Fiction Club Deutschland (SFCD) wurde und einige Male zu den Treffen der Münchner Gruppe kam, bei der auch ich recht regelmäßig dabei war. Irgendwann war ihm wohl das fannische Gewusel bei diesen Treffen zu unergiebig und er verließ bald wieder den SFCD. Seine vielfältigen kreativen und innovativen Beiträge zur deutschen Science-Fiction führten jedoch dazu, dass der SFCD ihm nicht nur zweimal für den „besten Roman“ den Deutschen Science-Fiction-Preis verliehen hat (1985 für Die Kälte des Weltraums und 1991 für Zentrum der Milchstraße) sondern ihn 2015 auch zum Ehrenmitglied ernannte. Seine vielen weiteren Preise findet man im ausführlichen Beitrag der Wikipedia zu seiner → Person .

Höhlenforscher war er auch
Die Welt der Höhlen auf der Erde ist wie die Oberfläche eines fremden Planeten: bizarr und nicht ungefährlich. Es ist kein Zufall, dass Franke SF und Höhlenforschung kombiniert hat in einen kleinen Essay über Höhlen auf dem Mars . Den findet man auf seiner persönlichen Website. In seinem letzten veröffentlichten SF-Roman für Jugendliche thematisiert er das auch erzählerisch: Flucht zum Mars.
Als ich Franke im August 1979 für den Bayrischen Rundfunk zu seiner Beschäftigung mit der Höhlenforschung interviewte, stellte ich ihm auch die Frage, wie er zu diesem Thema gekommen sei. Wie so oft überraschte er mich mit einer Antwort, die ich sinngemäß so erinnere:
„Ich war fünf Jahre alt, als ich in einen Sandhaufen kroch, um herauszufinden, was sich in seinem Inneren befindet.“
Da muss man erst einmal drauf kommen!

Viele kennen Franke vor allem als innovativen Science-Fiction-Autor, der dieses Genre in Deutschland zu einer neuen Ernsthaftigkeit und Kreativität brachte. Die Höhlenforschung war ihm jedoch – wie seine Pioniertätigkeit für die Computergrafik – vermutlich weit wichtiger. Konnte er da doch den Schreibtisch verlassen und mit ähnlich begeisterten Kameraden im Inneren der Erde herumkriechen und buchstäblich neue Welten entdecken – ähnlich einem (derzeit noch utopischen) Astronauten, der eines Tages auf einem anderen Planeten wie dem Mars herumspazieren wird , nur eben hier in unbekannten Bereichen unseres Heimatplaneten. Ähnlich wie in den Tiefen der Meere (die uns Frank Schätzing in seinem brillanten SF-Roman Der Schwarm nähergebracht hat) führte Franke seine Sachbuch-Leser in einigen auch spannend zu lesenden Büchern (s. Quellen) in die Finsternis der Höhlenlabyrinthe, um diese wissenschaftlich zu erforschen. Dabei gelang ihm auch eine neue Datierungsmethode mittels radioaktiven Kohlenstoff-Isotopen – als praktische Umsetzung seines Studiums der Physik und Chemie.
Was mir während dieses Gesprächs für den Funk geradezu eine Gänsehaut verursachte, war die Beschreibung eines Tauchgangs in einer neu zu erkundenden Höhle, bei dem er sich in einen wassergefüllten Siphon buchstäblich hineinwinden musste – ohne zu wissen, was ihn auf der anderen Seite erwartete. Was wie der Todesmut eines Hasardeurs anmutet, war jedoch einer von vielen wohl überlegten Schritten einer wissenschaftlich vorbereiteten und auf viel Praxis basierenden Expedition.
(Dass so etwas auch schief gehen kann, erfährt man immer wieder mal aus den Medien, wenn weniger erfahrene oder auch schlicht leichtsinnigere Höhlengänger von Unwetter überrascht werden und ertrinken – oder mühsam gerettet werden müssen, wie der im Juni 2014 in der Riesending-Schachthöhle des Dachsteingebirges abgestürzte Forscher Johann Westhauser.)
Franke hat seine Höhlenabenteuer alle überlebt. Seine letzte erstaunliche Expedition dieser Art unternahm er noch im hohen Alter von 80 Jahren in der ägyptischen Wüste, als er sich in einen tiefen Höhlenkrater abseilte.

Ein weitsichtiger Vernetzer
Er war vielfach vernetzt und förderte andere SF-Autoren, indem er sie in den von ihm herausgegebenen Anthologien veröffentlichte: Als Herausgeber war er zunächst verantwortlich für die Reihe der Goldmann Weltraum Taschenbücher (wobei ihn Lothar Heinecke als Übersetzer unterstützte) und danach zusammen mit Wolfgang Jeschke für die SF-Reihe von Heyne (die später von Jeschke allein weitergeführt wurde).
Nicht unwichtig ist, dass damals seine erste Frau Charlotte Winheller über diese Schiene zu einer der wichtigsten Übersetzerinnen der deutschsprachigen SF wurde. In dieser Eigenschaft war sie nach der Scheidung auch 1978 beim ersten Treffen von World SF in Dunlaoughaire / Irland dabei. Das war das erste international besetzte Meeting von SF-Profis mit dem ganz speziellen Extra, dass erstmals auch SF-Autoren (vermutlich samt KGB-Begleitern) aus der Sowjetunion dabei sein durften, weil Irland nicht in der Nato war.

Einer der jungen deutschen SF-Autoren, die er unterstützte, war ich: 1975 brachte er meine Kurzgeschichte „Im Spiegelkabinett“ in seinem Heyne SF Story Reader Nr. 4 unter. Ich meinerseits veröffentlichte zwei Geschichten von ihm in meinen Anthologien:
° „Der dunkle Planet“ in Das Monster im Park und
° „Im Strahlenregen“ (ein Hörspiel, erstmals in gedruckter Form) in Guten Morgen, Übermorgen (Details s. Quellen).

Zu ergänzen ist hier, dass Franke mit zwei interessanten Männern freundschaftlich verbunden war: Helmut W. Hofmann in Nürnberg (der im einstigen UTOPIA-Magazin einige der besten Stories veröffentlichte, die alle mit Robotern und KI zu tun hatten – eine davon, „Sechse treffen, sieben äffen“ übernahm ich in meine Anthologie Welt ohne Horizont – wobei Franke den Kontakt zum Autor herstellte.) Hofmann war theoretischer Physiker und Kybernetiker wie Franke und wurde ab 1967 Marketing-Berater. In dieser Eigenschaft gab er mit tele-14 eine neuartige Rundfunk-Programmzeitschrift in Taschenbuchformat heraus, für die Charlotte Winheller arbeitete – so kam ich 1961 zur Ehre, dass in diesem Magazin (das leider nur kurzlebig war) meine SF-Story „Die Waffen“ veröffentlicht wurde.
Der andere Weggefährte war der Innsbrucker Psychologe Peter Scheffler, der sehr originelle Ideen zur Informationspsychologie und Kybernetik äußerte.
Als Student war ich 1964 mit diesem interessanten Trio beim ersten großen Kybernetik-Kongress in Karlsruhe, den der renommierte Prof. Karl Steinbuch veranstaltete. Scheffler bin ich im selben Jahr im September auf dem Psychologen-Kongress in Wien wieder begegnet.

An Frankes 90. Geburtstag gab es im oberbayrischen Egling (nahe Wolfratshausen) ein großes Fest, wo diese Vernetzer-Qualitäten unübersehbar waren. Er hielt sich mehr im Hintergrund – seine Frau Susanne Paech kümmerte sich rührend um die vielen Gäste. Ich war wohl als Psychologe und Vertreter der Science-Fiction-Community eingeladen. Unter den anderen Feiernden befanden sich auch zwei Kapazitäten, mit denen ich längere Gespräche führen konnte:
° Aus Köln Stefan Kröpelin, der im Tschad die Höhlenmalereien erforscht, die durch den Film Der englische Patient weltberühmt geworden sind: Üppige Vegetation und heute dort unbekannte Tiere, die demonstrieren, dass die Sahara einst ein Paradies war, bevor sie austrocknete (dramatischer Klimawandel auch damals!).
° Aus Leipzig Reiner Schneeberger – Kurator einer Stiftung zu Computerkunst, zu der Franke bekanntlich Wesentliches beigetragen hat.
° Der Jubilar selbst lockte uns mit geradezu kindlicher Freude zu seinem Computer-Bildschirm, wo er die neuesten Produkte seiner ästhetischen Experimente mit speziellen Programmier-Kniffen vorführte – näher kann man an die Kreativität eines so talentierten Menschen ja nicht herankommen.

Ich schildere das hier so ausführlich, weil es die Rolle Frankes als Anreger und innovativer Kontaktmensch zeigt. Das sieht man auch deutlich bei seinen sonstigen Aktivitäten für die Computer-Kunst, die in der von ihm initiierten „Ars Electronica“ in Linz ihren Höhepunkt fand.

Here come the computers!
1964 sah ich während eines psychologischen Praktikums bei IBM in Sindelfingen zum ersten Mal richtige Computer. Aber Franke war seine Zeit weit voraus, als er mit dem von Claude Shannon entwickelten Minivac 601 einen winzigen Tisch-Computer vertreiben wollte, den man selbst aus einem Bausatz zusammenbasteln konnte und der einfache Und-Oder-Gatter und Flip-Flop-Schaltungen ermöglichte und dem Benützer erste Schritte in der Kunst des Programmierens bot. Franke gab mir den Auftrag, die amerikanische Gebrauchsanleitung zu übersetzen, was ich mit großer Freude tat. Leider wurde aus diesem Startup-Unternehmen (wie man es heute nennen würde) nichts – das Interesse daran war zu gering und die Zeit für so etwas offenbar noch nicht reif.
Computer – das waren damals die großen Mainframe-Maschinen, die sich nur einige wenige Firmen leisten konnten, und von IBM (und einige auch von Siemens) vermietet und gewartet wurden; verkauft wurden die Geräte nicht.
Franke war jedenfalls auch hier einer der eifrigsten und kreativsten Pioniere, wie sich bald darauf zeigte, als er mit einem Atari (oder war es ein Commodore oder schon ein MacIntosh?) erste Computer-Graphiken zu programmieren begann.

(Ergänzung von Susanne Paech:
Das Manuskript zum Grünen Kometen hat er nicht getippt, sondern mit der Hand geschrieben. Er konnte ja lange Zeit überhaupt nicht Schreibmaschine schreiben, daher ist er dann bald zum Diktieren über gegangen. Erst Anfang der 2000er hat er dann auch Texte am Computer geschrieben (nachdem ihm die Programmierung seit den 80er Jahren Tastaturerfahrung gebracht hatte). Bis dahin sagte er: Das ist viel schneller, wenn ich diktiere. )

(Stand 10. Sep 2022: Aktuell sind sehr im Gespräch Computerprogramme mit hochwertiger KI, mit der man auch als Laie aus kurzen Textschnipsel-Vorgaben hochkomplexe und – manchmal – ästhetisch überzeugende, stets aber äußerst verblüffende Graphiken erstellen kann. Beispiele hier im Blog: KI generiert Bilder aus Haiku.)

Super-Science Kybernetik
Wichtige Wegbereiter dieser neuen übergreifenden Meta-Wissenschaft mit innovativen Denkmodellen waren Norbert Wiener, John von Neumann, Joseph Weizenbaum – und viele Autoren der Science Fiction wie Isaac Asimov (I – Robot) und Jack Williamson (The Humanoids). Zu letzterer Gruppe gehört fraglos an vorderster Front Franke. Wir haben bereits in den 1960er Jahren heftig über Automation, Computer und KI diskutiert. Als ich ihn einmal fragte, ob Computer jemals so etwas wie „Bewusstsein“ erlangen werden (heute würde man wohl besser fragen: „Hat Software solches Potenzial“), sagte er nur trocken:
„Das ist eine Frage der Komplexität.“

HWF war nach Walter Ernsting und Lothar Heinecke so etwas wie mein dritter Mentor im Bereich der Science-Fiction (später, in den 1970er Jahren, kam noch Frederic Vester hinzu, dem ich auch viel zu verdanken habe – kein SF-Autor, aber nicht zufällig ebenfalls ein kreativer Kybernetiker) . Aber Franke war darüber hinaus noch viel mehr, nämlich Anreger zu allen möglichen wissenschaftlichen Themen, über die er nicht nur bestens informiert war, sondern zu deren Erforschung er selbst aktiv viel beigetragen hat (Computerkunst, Höhlenforschung – um nur zwei nochmals hervorzuheben). Er hat zwar meinen ersten Entwurf des Romans Der geworfene Stein ziemlich verrissen – aber diese Erzählung transportiert viele Ideen, mit denen er sich beschäftigt hat und die ich durch ihn kennenlernte – und gerade seine Fundamentalkritik half mir sehr, aus dem Manuskript dann doch einen, wie ich hoffe, lesbaren Roman zu machen.

1962 bot ich im Sommer-Semester an der Münchner LMU (im Soziologischen Institut der Universität) ein Seminar zum Thema „Kybernetik“ an. Das hätte ich mich nie getraut, wenn ich nicht so viele Gespräche darüber mit HWF geführt hätte. Leider weiß ich nicht mehr, ob er da auch anwesend war. Jedenfalls war ein anderer Physiker dabei: Gustav „Gustl“ Obermaier (später einer der Gründungsprofessoren der Universität Regensburg), der Soziologie- und Psychologie-Student Walter Heinz und dazu ein Student der Wirtschaftswissenschaften (dem ich an Silvester die Freundin ausspannte, ja auch das hat es gegeben).
Ursprünglich wollte ich das Seminar im Psychologischen Institut durchführen; aber dort meinte man nur etwas pikiert, ich solle doch erst einmal mein Vordiplom machen. Die Soziologen unter Prof. Francis waren nicht so pingelig. Immerhin ließ mich Prof. Berger, der Institutsleiter der Psychologen, nach seiner Hauptvorlesung das Seminar ankündigen. Es meldeten 40 (!) Studierende ihr Interesse an, von denen dann (zum Glück nur) zwölf tatsächlich erschienen. Wir trafen uns regelmäßig und stellten jeweils eine der aktuellen Publikationen vor und diskutierten vor allem die damals im Fischer-Verlag erscheinende neue Kybernetik-Reihe, die exzellent editiert war.

Auch außerhalb des Clublebens ein vorbildlicher Fan
Franke war nur kurz Mitglied im Science-Fiction-Club Deutschland (SFCD ) – aber durch seine vielfältigen Publikationen hat er enorm viel auf indirekte Weise zu diesem ganz speziellen Biotop der Science-Fiction beigetragen. Es gibt für Nostalgiker und Fanzine-Fans eine wunderbare Quelle, wie das früher im SF-Fandom (speziell in München) so zuging: Thomas Recktenwald hat sich der wirklich großen Mühe unterzogen, das einstige Fanzine der Münchner SFCD-Gruppe, Munich Round Up (MRU) zu scannen und für Forschungszwecke als PDF- bzw. TIFif-Dateien zugänglich zu machen. Darin fand ich das Datum von zwei Besuchen von Herbert beim Club-Abend der Münchner Gruppe des SFCD: am 07. November und am 21. November 1958. Da war ich selbst offenbar nicht dabei, aber bald danach kreuzten sich erstmals unsere Wege. Jedenfalls wurde er 1958 Mitglied im SFCD, trat aber wohl bald wieder aus – um als Ehrenmitglied dann wieder in den erlauchten Kreis zurückzukehren.

Vielfältige Begegnungen
In meinem Tagebuch finde ich mit Datum „25. Juli 1962“ folgenden Eintrag:
„Am Freitag waren wir […] auf einer Party bei Dr. Franke in Herrsching. Lothar Heinecke nahm uns samt seiner Zukünftigen mit.“
Das wurde ein wirklich denkwürdiger Abend, der gegen Mitternacht bei schon recht alkoholisierter Laune in einem absurden Disput seinen Höhepunkt fand, ob der Planet Erde (der bekanntlich keine perfekte Kugel ist) eher die Gestalt einer „Birne“ hat oder die eines „Apfels“. Im Gegensatz zu mir und den anderen Diskutanten war Herbert wohl nicht beschickert – aber bester Laune. (Schon seltsam, woran man ich alles erinnert!)

In der Nr. 13 von MRU (Oktober 1959) ist vermerkt, dass bei Goldmann „demnächst eine eigene SF-Reihe erscheinen wird: „Der Herausgeber ist Petrik Ombra… Lektor ist Lothar Heinecke.“
Für Entschlüssler von Pseudonymen (Jörg Weigand – aufgemerkt!) ist hier aufschlussreich, dass „Petrik Ombra“ offensichtlich ein unbekanntes Pseudonym von HWF war.

Am 24. August 1979 hatte ich das Vergnügen, wie oben erwähnt, den vielseitigen Autor für den Bayrischen Rundfunk in einer Halbstunden-Sendung über seine Erfahrungen in der „leuchtenden Finsternis“ der Höhlen-Unterwelt zu interviewen. Dazu vermerkt meine Text-Datenbank:
„Gespräch mit H.W. Franke über eines seiner Hobbies, die er mit großem wissenschaftlichem Eifer und Ernst betreibt. Außer den Höhlen faszinieren ihn auch noch Computergraphik und Kakteen. Und die Science Fiction.“

An diesem nüchternen Eintrag wird ein wenig sichtbar, wie weit gespannt seine Interessen waren – weshalb mein Nachruf auf ihn „Der GEDANKENverNETZer“ heißt, angelehnt an den Titel seines ersten Romans Das Gedankennetz. Die SF war wirklich nur ein Teil seiner Welt – jener Teil, der ihn mit uns SF-Lesern verbunden hat. Durch meine Arbeit als Student für ihn bekam ich aber noch viel mehr von seinen vielfältigen Aktivitäten mit. Nicht nur die Kakteensammlung außen vor dem Häuschen in der Pupplinger Au nahe der Isar südlich von München, sondern auch so praktische Tipps wie der folgende, als ich ihn mal fragte, wie er das so mache mit seinen Buch-Projekten, da müsse er doch vorher viel Arbeit reinstecken. Er schüttelte nur lächelnd den Kopf und sagte sinngemäß:

„Wenn mich ein Thema interessiert, weiß ich ja noch wenig darüber. Ich schreibe dann ein Buch, um Näheres zu erfahren.“

Also genau andersherum wie sonst üblich – wo ein Gelehrter nach vielen Jahren der Forschung sich hinsetzt und das Geforschte analysiert, vernetzt und zu einem (hoffentlich) verständlichen Ganzen komponiert. Dabei half Franke auf jeden Fall sein Wissen über Kybernetik, das er wie einen großen Deutungs-Raster unter alle Themen legen konnte.
So gelangen ihm hochinteressante Bücher über Werbung (Der manipulierte Mensch), den kreativen Prozess des Künstlers (Phänomen Kunst) und Biochemie (Magie der Moleküle). Was immer ihn sehr interessierte, machte er sich zu eigen und schrieb dann darüber.

Förderer der Grundlagenforschung durch seine Bücher
Im März 1990 interviewte ich den damals „frischgebackenen“ Nobelpreisträger Gerd Binnig (der mit drei Kollegen im IBM-Forschungslabor in Rüschlikon das Rastertunnelmikroskop entwickelt hat und damit die Grundlagen für die heute boomende Nano-Physik und –Technologie legte). Das Buch, zu dem ich Binnig befragte, befasst sich im Ersten Teil mit Kreativität und im Zweiten Teil mit dem kreativen Prozess, bei dem das RTM entstanden ist. Dort findet sich auch eine aufschlussreiche Klage Binnigs: Anders als in den USA würden in Deutschland die großen Konzerne die Grundlagenforschung sehr vernachlässigen. Ich kann nicht beurteilen, wie das inzwischen heute 2022 ist. Aber auf jeden Fall weiß ich, dass man als Leser von SF sehr intensiv über Grundlagenforschung informiert wurde, wenn man die richtigen Autoren las (Asimov, Clarke, Heinlein wären hier für frühere Jahre zu nennen, aktuell Andy Weir vom Marsianer)  und ganz speziell konnte man da bei Herbert W. Franke fündig werden:

° Er war sowohl Pionier der Höhlenforschung und ihrer Grundlagen (entwickelte sogar eine eigene Anwendung der Datierung von Tropfsteinbildungen),
° züchtete Kakteen (was ebenfalls Grundlagenforschung war, aber eben im Bereich Biologie),
° war einer der Pioniere der Computerkunst
° und war nicht zuletzt sowohl in seinen Erzählungen wie seinen Sachbüchern ein kompetenter Vermittler der Grundlagen der Kybernetik (Cyber City Süd hieß einer seiner besten Romane).
Auch dass man als Autor sowohl Fiction wie Sachbücher parallel schreiben kann, war mir neu – Franke hat das mit vielen Büchern eindrucksvoll demonstriert.

Unorthodoxe Arbeitsweise
Manchmal konnte ich ihm zuschauen, wie er beim Schreiben vorging. Sein Roman Die Stahlwüste (1962) war ursprünglich ein Hörspiel. Als dieses vom Sender nicht realisiert wurde, machte er es kurzerhand zum Mittelstück dieses Romans – was dem Werk mit dem Ping-Pong der Dialoge eine ganz eigene Qualität verleiht und ihm gut bekommen ist.
Geradezu frech forsch ging er zu Werk, als der Goldmann-Verlag unter seiner Anleitung die damals durch ihre hohe Qualität Aufsehen erregende Reihe der Goldmann Zukunftsromane als Leinenbände mit Schutzumschlag auf den Markt brachte und der Verlag unbedingt noch ein achtes Buch für den Start haben wollte. Wenn das Gerücht stimmt, setzte er sich an die Schreibmaschine und verfasste rasch hintereinander selbst das fehlende Buch: die 65 eigenwilligen Miniaturen mit dem wunderbaren Titel Der grüne Komet. Weil unter den ersten Bänden auch sein Roman Das Gedankennetz war, wählte er für diese Collection das Pseudonym „Sergius Both.“ Vielleicht hatte das Verlagslektorat beim Grünen Komet einen Roman erwartet – warum sonst wird das Buch auf dem Rückentext als ein solcher angepriesen?

1968 fragte er mich, ob ich nicht den Flyer für eine Ausstellung (vermutlich für die gruppe parallel) von ihm texten könnte. Als ich zögernd sagte, sowas hätte ich noch nie gemacht, ermunterte er mich: „Schreib einfach drauf los, was dir so einfällt. Das wird schon.“

Und so geschah es dann auch. Ich setzte mich an die Schreibmaschine [damals gab es für sowas noch keine Personal Computer oder Notebooks] und – nein: Ich trank mir erst mit einer Flasche Bier Mut an und dann hämmerte ich ziemlich beschwipst in die Tasten, was mir so zu seiner Person und seinen Arbeiten einfiel. Ich hatte große Bedenken, dass da ziemlicher Unsinn entstanden sei – aber zu meinem Erstaunen fand er das Resultat gut und es wurde so, wie ich es formuliert hatte, gedruckt. (Leider habe ich davon keinen Beleg in meinem Archiv.)

Halluzinogene und Kreativität?
Ich habe Herbert stets als einen wichtigen Mentor erlebt, nicht nur was mein eigenes Schreiben (und da speziell von SF) angeht, sondern ganz besonders, wie er, der Physiker, mit einem sehr psychologischen Thema umging: Kreativität. Nicht nur, dass er selbst von einer geradezu überbordenden Kreativität auf den verschiedensten Gebieten gesegnet war, sondern er hatte auch gute Tipps in dieser Richtung auf Lager.
Während meines Studiums experimentierte ich eine Weile recht intensiv mit Halluzinogen wie Haschisch und LSD und war damals der festen Meinung, dass dies für die Anregung der eigenen Kreativität als „Bewussteinserweiterung“ geradezu notwendig sei. Zwei eindrucksvolle Vorbilder mit enormer künstlerischer Kreativität haben mir diesen „Zahn gezogen“.
Einer war 1969 der indische Musiker Ravi Shankar, dessen Autobiographie ich in der Nymphenburger Verlagshandlung veröffentlichte, was mir zu einem anregenden Abendessen mit ihm verhalf und zu besagter Klarstellung: „You don´t need any drugs to be creativ.“ Punktum.
° Doch schon einige Jahre zuvor sagte mir Herbert etwas nahezu Gleichlautendes, als ich ihm stolz von meiner „tollen Erfahrung mit einem LSD-Trip“ berichtete. Er schaute mich nur kopfschüttelnd an und meinte sinngemäß: „Das bringt doch nichts.“

Hat beides geholfen. Noch mehr geholfen hat mir aber, wenngleich in anderer Hinsicht, dass Herbert aufmerksam und lange zuhörte, als ich ihm aus meinem Manuskript zu dem Roman Der metallene Traum vorlas. Er nahm kein Blatt vor den Mund, wies auf konzeptionelle Schwächen hin und auf langweilige Stellen – aber in einer Art, die ich gut annehmen konnte und die ich hoffentlich ins fertige Produkt erfolgreich übernommen habe (späterer Titel: Der geworfene Stein).
Ich habe mich freundschaftlich revanchiert, indem ich ihn in meinem Roman Rückkehr zur Erde mit etwas verrätseltem (aber für Eingeweihte leicht nachvollziehbarem) Namen zu einem der Protagonisten gemacht habe: „Das unterirdische Labyrinth des Höhlenforschers und Kybernetikers Frank W. Herbert…“ (S. 81)

Krieg und Melancholie
Wenn man sein Leben im Wikipedia-Artikel Revue passieren lässt, findet man dort einen geradezu winzigen Abschnitt, über den wahrscheinlich jeder hinwegliest, der den Zweiten Weltkrieg nicht selbst erlebt hat oder von den Eltern wenig darüber erfuhr:

„Im Alter von 15 Jahren wurde er 1942 zum Kriegsdienst eingezogen. 1943 war Franke zunächst als Flakhelfer eingesetzt, später in einer Telefonzentrale, gefolgt vom Reichsarbeitsdienst. Am 24. Dezember 1944 wurde er schließlich zur Wehrmacht eingezogen, wozu Franke sich in einer Kaserne in Berlin-Gatow melden musste. Nach dem Krieg studierte Franke in Wien Physik, Mathematik, Chemie, Psychologie und Philosophie…“

Vielleicht spürt man hinter diesen vier dürren Sätzen nur als Kriegskind und Psychologe die möglichen Traumatisierungen, denen der damals Fünfzehnjährige bis Siebzehnjährige (!) mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeliefert war – um später in den Naturwissenschaften und der Philosophie Halt zu finden. Ich weiß, dass dies eine spekulative „Ferndiagnose“ ist – aber sie erklärt mir ein wenig, warum ich bei Herbert im Hintergrund immer eine tiefe Melancholie gespürt habe. Sie findet man in vielen seiner erzählenden Texte, meist versteckt hinter einem eher sachlich-nüchternen Stil.
Sicher nicht spekulativ ist, dass die Nazi-Diktatur tiefe Spuren in ihm hinterlassen hat, gegen die er in vielen seiner Romane anging. Schon im Gedankennetz geht es um das Aufbegehren des Protagonisten gegen eine anonyme Staatsgewalt. Befreiung von unsichtbaren „Fesseln“ ist auch das Thema im Elfenbeinturm , in der Glasfalle und in der Stahlwüste. Der Orchideenkäfig mit diesem poetisch-grusligen Titel führt die Spekulationen über Realität und ihre Wahrnehmung nochmals weiter in einer Dystopie, bei der die Menschen in ferner Zukunft nur noch als wahrnehmende und denkende Gehirne in Nährlösungen schwimmen.

Homo futurus mit Sense of Wonder
Nicht nur wegen der Vielfalt seiner utopischen Erzählungen über mannigfaltige Gefahren und Hoffnungen, welche die Zukunft (vielleicht) für uns bereit hält, hat dieser Autor und Forscher den Ehrentitel eines „Homo futurus“ verdient. In der Begabungsforschung hat man für solche kreativen und innovativen Multitalent die Bezeichnung“ hochbegabt“. Es gibt aber eine noch höhere Einstufung, die viel seltener vorkommt und die meines Erachtens auf Herbert Franke zutrifft: Er war fraglos das, was man als „Höchstbegabter“ bezeichnet (Details hierzu bei Brackmann 2020). Diese Qualifikation behält man Menschen vor, die auf mehreren Gebieten besondere Leistungen vollbracht haben und sogar Pioniere in ihrem Fachgebiet sind. Auch wenn ich mich mit dieser Aufzählung nun wiederhole: Franke war dies auf fünffache Weise:
° Als Science-Fiction-Autor hat er die deutschsprachige Zukunftsliteratur ab den 1960er Jahren erneuert, mit stets solidem wissenschaftlichen und technischen Hintergrund.
° Als Mitbegründer der Computer-Kunst hat er diesen technischen Geräten völlig neue ästhetische Qualitäten abgewonnen, die ihn zu einem der Pioniere dieses Bereichs machten.
° Als Höhlenforscher ist er ganz praktisch in die Tiefen der Erde vorgedrungen und hat seine Funde und das ganze Metier in großartigen Sachbüchern einem staunenden Publikum nahgebracht.
° Auf vielseitige Art hat er erzählend und in vielen Sachbüchern die neuartige Denkweise der Kybernetik erkundet und vermittelt.
° Außerdem hebt die Wikipedia zu Recht hervor, dass er einer der frühen Futurologen war , als diese neue Disziplin sich in den 1960er Jahren gerade zu etablieren begann.

Dazu passt bestens, dass er als zentrale Qualität der Science-Fiction den „Sense of Wonder“ betrachtet hat, den er auf unterschiedlichste Weise in seinen vielfältigen Arbeiten erkundet und weitergegeben hat – immer das solide Handwerk des Sachbuch- und literarischen Autors mit hohem Unterhaltungswert verbindend.

Apropos „Hochbegabung“
An anderer Stelle (Scheidt 2004, 2022) habe ich ausgeführt, dass die Science-Fiction wahrscheinlich in vielen (allen?) Fällen die „Literaturgattung von hochbegabten Autoren über hochbegabte Protagonisten für hochbegabte Leser“ sein könnte. Diese, wie ich einräume, kühne Hypothese lässt sich aber vielfach belegen – und Herbert Franke ist dazu ein sehr passendes Beispiel. Seine Figuren – in den Sachbüchern wie in den belletristischen Werken – sind durchgängig hochkarätige Spezialisten, die in stets außergewöhnlichen Situationen ihr Bestes geben und schwierigste Umstände meistern – oder gelegentlich dabei auch versagen.
Schon in der allerersten Geschichte seines allerersten Buches Der grüne Komet begegnet uns ein Astronaut, dem man bei den extrem hohen Anforderungen an diesen Beruf das Prädikat „hochbegabt“ sicher nicht vorenthalten wird.
Ähnlich ist es mit den Helden seiner Story „Der dunkle Planet“, die man für die ungeheuerliche Aufgabe ausersehen (und entsprechend trainiert) hat, den ersten Kontakt mit höchst fremdartigen außerirdischen Intelligenzen zu meistern.
Beim Hörspiel „Im Strahlenregen“ sind fünf Männer mit höchster Qualifikation die Protagonisten einer schwierigen Mission: ein Physiker, ein Astronom, ein Reaktortechniker, ein Funkingenieur und der „Leiter der Forschungsgruppe“. Allesamt sicher „die Besten der Besten“, die in einer Forschungsstation „auf einem Planetoiden jenseits des Merkur“ zugange sind.

Ad Astra
Im SFCD begrüßte man sich in den 1950er Jahren mit „Ad Astra“. Dieses „zu den Sternen“ meinte nicht zuletzt, dass alle Materie, aus der letztlich auch wir Menschen bestehen, in explodierenden Supernovae ausgebrütet und ins Universum verstreut wurde – und das wir am Lebensende wieder dorthin zurückkehren, oder wie die Bibel es poetisch und sehr zutreffend umschreibt: „… Staub bist du und zum Staub kehrst du zurück“ (Gen 3,19). In biblischen Zeiten wusste man nichts über die moderne kosmologische Wahrheit dieses Satzes. Heute könnte man es so formulieren:
„Aus Sternenstaub bist du geboren und zu Sternenstaub kehrst du zurück.“

Es war deshalb nur stimmig, dass seine Frau Susanne Paech das Ableben mit diesen bewegenden Worten mitteilte:
 „Herbert ist heute zu den Sternen gegangen.“

Abb. 7: Herbert W. Franke, 95jährig, im Mai 2022 bei der Eröffnung seiner Ausstellung „Visionär“ in Linz (Foto: Francisco Carolinum)

Quellen
Binnig, Gerd: Aus dem Nichts. München 1989 (Piper), S. 193.
Bögli, Alfred und Franke, Herbert W.: Leuchtende Finsternis.  Bern 1966 (Kümmerli und Frey, Geographischer Verlag).
Both, Sergius (alias Franke, Herbert W.): Wunderwaffen der Medizin. Stuttgart 1965 (Hobby Verlag).
Brackmann, Andrea: Extrem begabt. Stuttgart 2020 (Klett-Cotta).
Franke, Herbert W.: Der grüne Komet. München 1960 (Goldmann TB).
Ders.: Das Gedankennetz. München 1961. (Goldmann).
Ders.: Der Orchideenkäfig. München 1961. (Goldmann).
Ders.: Die Glasfalle. München 1962 (Goldmann).
Ders.: Die Stahlwüste. München 1962. (Goldmann).
Ders. (Pseudonym „Petrik Ombra“) (Hrsg.): Goldmanns Weltraum Taschenbücher. München 1964 ff.
Ders.: Der Elfenbeinturm. München 1965. (Goldmann).
Ders. (Pseudonym „Sergius Both“): Wunderwaffen der Medizin. Stuttgart 1965 (Hobby Verlag).
Ders.: mit → Bögli: Leuchtende Finsternis.  Bern 1966 (Kümmerli und Frey, Geographischer Verlag).
Ders.: „Der dunkle Planet“ (Erstveröffentlichung). In: Scheidt 1970.
Ders. (Hrsg.): Science Fiction Story-Reader Nr. 4. Übersetzungen von Charlotte Winheller. München 1975 (Heyne TB).
Ders.: „Im Strahlenregen“ (Hörspiel – erste gedruckte Fassung). In: Scheidt 1975.
Ders.: In den Höhlen dieser Erde. Hamburg 1978 (Hoffmann und Campe).
Ders.:  (interviewt von JvS): “ Erfahrungen eines Höhlenforschers – und wie man einer wird“. Bayrischer Rundfunk, Nachtstudio –
Sendung am 24. Aug 1979.
Ders.: Cyber City Süd. München 2005 (dtv premium).
Ders.: Flucht zum Mars. München 2007 (dtv TBH).
Hoffmann, Helmut W. (Pseudonym Hellmut Wolfram“): „Sechse treffen, sieben äffen“. In: Scheidt 1975.
Ombra, Petrik alias → Franke, Herbert W. (Hrsg.): Goldmanns Weltraum Taschenbücher.
Scheidt, Jürgen vom (Hrsg.): Das Monster im Park. München 1970 (Nymphenburger).
Ders.: (Hrsg.): Guten Morgen, Übermorgen. München 1975 (Ellermann).
Ders.:  „Im Spiegelkabinett“. In: Franke 1975.
Ders.: Rückkehr zur Erde. Pfaffenhofen 1977 (Ludwig), S. 81.
Ders.: Das Drama der Hochbegabten. München 2004 (Kösel).
Ders.: „Ad astra again“. In ANDRO-SF-Nachrichten, Vierteljahres-Magazin des SFCD Nr. 3 / 2022.
Wolfram, Hellmut → Hoffmann, Helmut W.

277 _ aut #1422 _ 2022-09-14 (2022-09-07/21:22)

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