Trommler in den Tag

(WanderPost – mit einigen Ergänzungen und Änderungen.)Das fing schon früh an – die Lust am Bearbeiten eines Schlagzeugs – oder eben einer kleinen Trommel, wie man sie einem Kind gibt. Ein richtiges Schlagzeug hatte ich auch einmal – als Student – angeregt durch einen Studienkollegen und Freund in der Münchner Jazzer-Szene: Dieter Henneberg von der„Trommler in den Tag“ weiterlesen

Erste Wörter: „-eil -itle!“

(Aus aktuellem Anlass: Die Wahl ein Sachsen-Anhalt mit doch recht beunruhigenden Erfolgen der AfD, die immer weiter nach rechts rückt. Was mich motiviert, diesen Beitrag zu recyceln und zum → WanderPost zum machen.)Versteht man das heute auf Anhieb – dieses „-eil -itle“? Im Dritten Reich hätte jeder sofort gespannt, dass dies nicht „Heil Kräuter“ heißen„Erste Wörter: „-eil -itle!““ weiterlesen

Nazi-Juristen nicht verstecken – sondern sichtbar machen

Aus meinen zwei Semestern Jura-Studium im Jahr 1960 (eingeklemmt zwischen einem Semester „Mathematik und Physik“ an der Technischen Hochschule und dem Psychologie-Studium an der LMU) sind mir die beiden voluminösen Standardwerke, um die es hier geht, nur zu vertraut gewesen. Jeder Jurastudent muss sie sich irgendwann kaufen – ich habe das (in Vorahnung meines baldigen„Nazi-Juristen nicht verstecken – sondern sichtbar machen“ weiterlesen

Mutter mit Kind 1942 – und was man auf dem Foto nicht sieht

Das folgende Bild zeigt meine Mutter (damals 28 Jahre alt) mit mir als zweijährigem Erstgeborenen. Was man auf dieser Idylle der trauten Zweisamkeit nicht sieht, ist das, was gleichzeitig andernorts im „Tausendjährigen Reich“ und in den Nachbarländern geschieht – und was zwar nicht direkt mich, aber sicher sehr intensiv meine Mutter beschäftigt haben muss: °„Mutter mit Kind 1942 – und was man auf dem Foto nicht sieht“ weiterlesen

Kriegserlebnisse eines Fünfjährigen

(Dieser Text trug in der Anthologie, wo er ursprünglich veröffentlicht wurde, den Titel: „Kriegserinnerungen eines Fünfjährigen“. Erst später wurde mir klar, dass ein Fünfjähriger noch keine „Kriegserinnerungen“ haben kann und passte den Titel an.Bewusst nicht angepasst habe ich die Rechtschreibung dieses Textes aus dem Jahr 1974 – es ist ein Zeitdokument.) Als der Zweite Weltkrieg„Kriegserlebnisse eines Fünfjährigen“ weiterlesen

Ahnenforschung

Ohne meine Vorfahren gäbe es mich nicht. Und ohne mich gäbe es meine Nachkommen nicht. Das ist heute meine eindeutige Stellungnahme zur beliebten Devise: „Double income – no kids“, kurz „Dink“. Wäre ich als Student dieser Dink-Denke treu geblieben (damals nannte ich das für mich „Keine Kinder – never“), sähe meine Welt ganz sicher anders„Ahnenforschung“ weiterlesen

Dummes Gerede von klugen Leuten

(Diese Kolumne wird später in den Anhang verlagert – wo ich ähnliche Beispiel-Sammlungen platzieren werde. ) Dies wird eine Sammlung von – bestenfalls kuriosen, manchmal aber auch hochgefährlichen Äußerungen von Leuten, die es eigentlich besser wissen müssten – weil sie keine Dummköpfe sind, sondern nicht selten überdurchschnittlich intelligent. Aber so ist das halt manchmal: „Falsches„Dummes Gerede von klugen Leuten“ weiterlesen

Eselsbrücke „Sommerzeit – Winterzeit“

All die Jahre habe ich vor dem großen Ereignis Ende März und Anfang Oktober gegrübelt: Wird die Uhr nun vorgestellt – oder zurück?Mal abgesehen davon, dass diese ganze Umstellerei ohnehin ein hirnrissiger Blödsinn ist, ergibt sich folgende Rechnung: Wenn jed(er) Deutsche jeweils nur eine Minute über dieses Problem nachdenken muss, sind das2 x 82.000.000= 164:000.000„Eselsbrücke „Sommerzeit – Winterzeit““ weiterlesen

Spaziergang durch die Maxvorstadt mit Splitter vom Mars

Genau genommen ist es nur ein eng umrissener Bereich dieses Stadtteils, von dem ich hier berichte: das „Museumsviertel“. Ich schreibe darüber, weil dieses „Kunstareal“ Gegenstand eines sehr aufschlussreichen Dokumentarfilms ist, den Architekturstudenten der Technischen Hochschule (die sich ebenfalls hier im Areal befindet) gedreht haben: „Takemax“. Dazu gehört noch eine sehr gut gemachte Website Takemax.Warum ausgerechnet„Spaziergang durch die Maxvorstadt mit Splitter vom Mars“ weiterlesen

Frisch in die Welt geworfen

Was man beim Stöbern im Familienarchiv so alles entdeckt: Das folgende Foto zeigt mich mit Mutter und Vater. Was ist daran so Besonderes – dass man es in einem Blog der Welt präsentieren muss?Solche Fotos gibt es doch von jedem Kind! J-ein. Aus zweierlei Gründen:° Dieses Bild wurde kurz nach meiner Geburt am 07. Februar„Frisch in die Welt geworfen“ weiterlesen