°Die WonderBoys (Film)

Dem ziemlich verzweifelten Bestseller-Autor Grady Tripp (Nomen est Omen) will sein neues Roman-Projekt nicht gelingen. Während er von den Resten seines Ruhmes zehrt, unterrichtet er – mehr der Not gehorchend als der Tugend – an einer Universität einige Studenten in Creative Writing und tröstet sich mit Kiffen (wie andere Schriftsteller mit Alkoholsaufen).Viel lieber würde er„°Die WonderBoys (Film)“ weiterlesen

Mutter mit Kind 1942 – und was man auf dem Foto nicht sieht

Das folgende Bild zeigt meine Mutter (damals 28 Jahre alt) mit mir als zweijährigem Erstgeborenen. Was man auf dieser Idylle der trauten Zweisamkeit nicht sieht, ist das, was gleichzeitig andernorts im „Tausendjährigen Reich“ und in den Nachbarländern geschieht – und was zwar nicht direkt mich, aber sicher sehr intensiv meine Mutter beschäftigt haben muss: °„Mutter mit Kind 1942 – und was man auf dem Foto nicht sieht“ weiterlesen

°Staubfraß (Story)

Staub fraß ich uns soff Sternenlicht (Arno Holz) (Ibiza – November 1963) Er wurde geboren in der Mitte eines Krieges. Die Unrast der Zerstörung überzog den Planeten. Er lag auf dem Rücken und schrie, um die kleinen Lungen zu stärken, um Lust von seiner Mutter zu gewinnen und Unlust abzuwenden.  Das Erbgut spielte eine große„°Staubfraß (Story)“ weiterlesen

Der Junge mit der Panzerfaust

Ein Krieg ist mit Sieg und Kapitulation noch lange nicht beendet. In Deutschland wird fast jeden Tag irgendwo ein Blindgänger ausgebuddelt und muss dann unter oft gewaltigen Schutzmaßnahmen gesichert und vernichtet werden. Solche Bomben, schätzen Experten, wird man noch hundert Jahre nach Kriegsende finden – und noch manche wird bei unvorsichtigen Bauarbeiten explodieren*. Außer diesen„Der Junge mit der Panzerfaust“ weiterlesen

Blogging: Wozu habe ich heute Lust?

Da sind nach dem Aufwachen schon etliche Themen durch meinen Kopf und auf kleine grüne Zettel gepurzelt (der jeweils vorangestellte Pfeil “ → “ soll signalisieren, dass da später, wenn der Beitrag im Blog erschienen ist, ein Link eingefügt werden soll): °   → Der Junge mit der Panzerfaust – eine Geschichte, die meinem Freund„Blogging: Wozu habe ich heute Lust?“ weiterlesen

Kriegserlebnisse eines Fünfjährigen – redivivus 2003

(Was ich im vorangehenden Beitrag → Kriegerlebnisse eines Fünfjährigen 1 notiert habe – das ist für mich Krieg. Diesen Text hatte ich 1974 geschrieben. Ich erinnerte mich wieder an ihn, als ich 2003 während der Arbeit an meinem Buch Das Drama der Hochbegabten eine massive Schreibblockade hatte. Dabei entstand der folgende ergänzende Text.) Wenn heute„Kriegserlebnisse eines Fünfjährigen – redivivus 2003“ weiterlesen

Kriegserlebnisse eines Fünfjährigen

(Dieser Text trug in der Anthologie, wo er ursprünglich veröffentlicht wurde, den Titel: „Kriegserinnerungen eines Fünfjährigen“. Erst später wurde mir klar, dass ein Fünfjähriger noch keine „Kriegserinnerungen“ haben kann und passte den Titel an.Bewusst nicht angepasst habe ich die Rechtschreibung dieses Textes aus dem Jahr 1974 – es ist ein Zeitdokument.) Als der Zweite Weltkrieg„Kriegserlebnisse eines Fünfjährigen“ weiterlesen

Editorisches Prinzip meines Blog: Wundertüte

Kürzlich fragte mich mein Bruder Stefan, was denn der rote Faden meines Blog sei. Gute Frage – denn ich sage Teilnehmerinnen und Teilnehmern meiner Schreib-Seminare immer: Achtet darauf, dass eure Texte einen gut erkennbaren roten Faden haben – also ein Thema, dem man leicht folgen kann. Ich könnte es mir nun einfach machen und sagen:„Editorisches Prinzip meines Blog: Wundertüte“ weiterlesen

Ahnenforschung

Ohne meine Vorfahren gäbe es mich nicht. Und ohne mich gäbe es meine Nachkommen nicht. Das ist heute meine eindeutige Stellungnahme zur beliebten Devise: „Double income – no kids“, kurz „Dink“. Wäre ich als Student dieser Dink-Denke treu geblieben (damals nannte ich das für mich „Keine Kinder – never“), sähe meine Welt ganz sicher anders„Ahnenforschung“ weiterlesen

(wip) Zeittafel: Kreatives Schreiben / HyperWriting

(Work in Progress – diese Zeittafel wird später in den Anhang verlagert.) 1816In meinem Verständnis beginnt „Kreatives Schreiben“ mit jenem Treffen von vier Autoren in einer Villa am Genfer See im Sommer 1816. Dieser Sommer war kein sehr gemütlicher: Es war kalt und sehr regnerisch – das berüchtigte „Jahr ohne Sommer“*. So waren Lord Byron,„(wip) Zeittafel: Kreatives Schreiben / HyperWriting“ weiterlesen