Prokrastination

Der Bayerische Rundfunk ist umgezogen, wie ich einem Bericht in der Süddeutschen Zeitung entnehme. Das ruft Erinnerungen wach an die Zeit von 1977 bis 2001, als ich oft in diesem Büroturm in der Arnulfstraße nahe dem Hauptbahnhof ein- und ausging und so manche Stunde im Studio in den Gebäuden gleich daneben meine Texte las. Das„Prokrastination“ weiterlesen

Comix ergänzt

Meine Nichte Laura hat mir als Reaktion auf meinen Beitrag Comix sind selten komisch und meine Hommage an den oberfrängischen Asderix das folgende Foto als Ergänzung geschickt – was ich hiermit gerne nachliefere. Es stammt aus ihrem Besuch im „Haus der Geschichte“ in Bonn und gibt einen konzentrierten schnappschussartigen Überblick über die Materie. Es handelt„Comix ergänzt“ weiterlesen

Asderix auf Oberfrängisch: Dunnergeil!

„Sie, Herr Pfarrer, ich siech des ganz annerscht!“ sagte mein Onkel Karl seligen Gedenkens und stand dabei mitten im Sonntagsgottesdienst auf, um dem Pfarrer Paroli zu bieten.Eine Weisheit meiner Mutter, ebenfalls in lupenreinem Rehauerisch, lautete: „Jeder Mensch is annerscht olber.“ (Frei übersetzt: „Jeder Mensch ist anders seltsam.“)Ein Dialektausdruck, der meiner Tante Lis (Schwester meiner Mutter)„Asderix auf Oberfrängisch: Dunnergeil!“ weiterlesen

MultiChronie als Dilemma

Das Leben bringt ständig neue Einflüsse, zu denen wir Stellung nehmen müssen, sollen, können – oder die Erinnerungen in uns auslösen. Das zwingt uns auch ständig zur Auswahl: Was ist wichtig? Worauf muss ich reagieren? Wo öffnen sich neue Möglichkeiten, denen ich nachgehen müssen? Um in der von mir sehr geschätzten Metapher vom → „Yrrinthos„MultiChronie als Dilemma“ weiterlesen

Puzzle meines Lebens

Man kann die vielen Erinnerungs-Bruchstücke des eigenen Lebens auf mancherlei Arten organisieren:° chronologisch in einer Zeittafel,° alphabetisch (nach Themen – s. die Kategorienwolke dieses Blogs),° als Cluster oder ° als Organigramm. Aber zunächst einmal ist das ein wirres Durcheinander von Puzzle-Teilen, die erst identifiziert und eingeordnet werden müssen. Das ist dann ein sehr aufwendiger, viel„Puzzle meines Lebens“ weiterlesen

Comix sind selten „komisch“

Wieder mal war der Zufall im Spiel aus Auslöser für diesen Beitrag: Ein Freund schickte mir den „Nachdruck für Sammler“ eines kleinen Comic, den ich als Jugendlicher gerne gelesen und gesammelt habe: „Nick der Weltraumfahrer“ (Danke, Julius!) Der Anlass war, dass dieser Freund mir ein eigenes Buch zugeschickt hatte, zu dem er meine Meinung hören„Comix sind selten „komisch““ weiterlesen

Was will ich mit diesem Blog? (Zur Erinnerung)

Im Dezember versiegte der vorher recht fröhlich dahinströmende Fluss meiner Beiträge in diesem Blog:26. Dezember 2021: „Muss warten: Hochbegabung“ (da wollte ich richtig loslegen mit diesem Thema).16. Februar 2022: „Sternele seh´n“ – mein erstes Hobby (Astronomie) als Dreijähriger.11. März 2022: Die Mikro-Story „Neuer Stern über dem Kreml“ – mein ingrimmiger Kommentar zu Putins irrsinnigem Krieg„Was will ich mit diesem Blog? (Zur Erinnerung)“ weiterlesen

Zurück in der Arena

Das hat diesmal lange gedauert: Meinen letzten Beitrag habe ich am 16. Oktober gepostet. Dann bin ich in anderen, dringenderen Arbeiten geradezu ertrunken. Mag sich seltsam ausnehmen bei einem 81jährigen Rentner, der ich ja bin. Aber da waren allerlei Jobs zu erledigen: ° Zwei arbeitsintensive Kurse Kreatives Schreiben für die Akademie Breitenbrunn, mit intensiver Vorbereitung„Zurück in der Arena“ weiterlesen

Lesen, Schreiben und IQ

Ich taste mich langsam an das Thema „SelbstTest: Hochbegabung“ und „Hochbegabung als solche“ heran. Ist gar nicht so einfach. Als ich 1961 die Eignungsprüfung für die Zulassung zum Studium der Psychologie absolvierte, musste ich wie die anderen Prüflinge auch eine ganze Batterie von Tests absolvieren. Wir saßen in einem großen Hörsaal (an die hundert von„Lesen, Schreiben und IQ“ weiterlesen

Lesen und Schreiben im Café

Ich arbeite zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich gut. Am einfachsten geht das gleich morgens nach dem Aufwachen – meistens so gegen 05:00 Uhr und noch im Dunkeln. Ein heißer Tee (Darjeeling First Flush mit einer Prise Earl Greys – von der Tee-Kampagne in Berlin) aus dem Samowar, der mich für drei bis vier Tage versorgt. Meistens„Lesen und Schreiben im Café“ weiterlesen