Endlich wiederfinden, was ich mal geschrieben habe

(Diesen Text schrieb ich 1987 für das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels. Er stellt „Datenbanken-Systeme als synthetisches Gedächtnis“ vor – was damals ja nicht nur für Buchhändler als einer der Einstiege in die digitale Welt wichtig wurde, sondern auch für Journalisten und Schriftsteller – also Leute wie mich. Ich würde heute, nachdem ich über fünfzig solcher Datenbanken„Endlich wiederfinden, was ich mal geschrieben habe“ weiterlesen

1816: Schlüsseljahr für „Creative Writing“

In meinem Verständnis beginnt „Kreatives Schreiben“ mit einem denkwürdigen Treffen von vier Autoren in einer Villa am Genfer See im Sommer 1816. Dieser Sommer war kein sehr gemütlicher: Es war kalt und sehr regnerisch – das berüchtigte „Jahr ohne Sommer“*. So waren Lord Byron, sein Leibarzt und Schriftstellerkollege John Polidori, der Dichter Percy Bysshe Shelley„1816: Schlüsseljahr für „Creative Writing““ weiterlesen

Begegnung mit Jim Parker

Irgendwann 1953 habe ich diese Schundheftchen (wie man das damals abschätzig nannte) am Zeitungskiosk entdeckt – entweder in Rehau oben am Bahnhof – oder in Selb, ebenfalls am Bahnhof. In Rehau stieg ich morgens um 07:00 Uhr mit einer Horde anderer Kinder in den Zug nach Selb – in Selb eilten wir gleich nach Ankunft„Begegnung mit Jim Parker“ weiterlesen

Tipps für Hörbehinderte

Wenn Sie nicht schwerhörig sind, lesen Sie am besten gleich ganz unten im Text weiter, weil es da etwas gibt, was Sie – zum Beispiel als Geschäftsmensch mit Auslandskontakten – ebenfalls brauchen könnten: den Babelfisch.Wer jedoch schwerhörig ist, kann vielleicht auch die vier anderen Tipps gebrauchen. Tipp 1Sollten Sie schwerhörig sein und noch keine Hörgeräte„Tipps für Hörbehinderte“ weiterlesen

Hörgeräte 3.0 und das Internet der Dinge

Seit gut drei Jahrzehnten benötige ich Hörgeräte. Die Schwerhörigkeit ist offenbar geerbt – mein Vater war im Alter (so ab 70) ebenfalls schwerhörig. Mit seinen (Hinterohr-) Hörgeräten – damals noch analog – kam er nie zurecht. Er war einfach zu ungeduldig (er hatte wohl auch ADHS – seine ständige Trommelei mit den Fingern) und war„Hörgeräte 3.0 und das Internet der Dinge“ weiterlesen

Braucht man unbedingt drei Bildschirme…

… um professionell zu schreiben? Nein. Ganz sicher nicht. Ein einziger Bildschirm genügt vollauf. Für kleinere Schreib-Projekte. Doch für einen Roman oder ein Sachbuch ist es mehr als hilfreich, einen „vast scope“ zu haben – einen möglichst breiten Horizont. Das gilt auf jeden Fall auch für einen Blog – jedenfalls dann, wenn er so komplex„Braucht man unbedingt drei Bildschirme…“ weiterlesen

Schafft euch gute Webcams an!

Liebe Bewohner des Dritten Jahrtausends: Eure Gesichter bei Videokonferenzen sind oft sehr „verschleiert“. Manchmal liegt es an schlechter Internetverbindung (oder weil zu bestimmten Zeiten sehr viel „Traffic“ im Netz ist) . Aber viele der heute so beliebten Laptops habe nur mäßig gute eingebaute Kameras. Tut euch und euren Gesprächspartner einen großen Gefallen und besorgt euch„Schafft euch gute Webcams an!“ weiterlesen

Von „Jim Parker“ zum Weltraumschrott

Weihnachten 1948 machte ich mich zum ersten Mal mit einer Weltraumrakete auf die Reise und landete Auf unbekanntem Stern (wie meine erste Zukunftslektüre betitelt war). Richtig zur Sache resp. in den Orbit ging es 1953 mit der Heftchen-Serie Jim Parkers Abenteuer im Weltraum. Das Motto war damals, etwas salopp ausgedrückt: „Eine Raumfahrt, die ist lustig“„Von „Jim Parker“ zum Weltraumschrott“ weiterlesen

Hörgeräte sind was Feines, aber…

… in Zeiten von Corona kommt man damit leicht an Grenzen der Verständlichkeit. Schreib-Seminare sind derzeit nur online mit Video-Konferenzen zu bewältigen. Dazu muss man nicht nur freundlich in eine Kamera schauen und klar artikuliert sprechen – sondern auch aufmerksam zuhören. Wenn man jedoch, wie ich, Hörgeräte braucht, können diese noch so gut sein –„Hörgeräte sind was Feines, aber…“ weiterlesen