Braucht man unbedingt drei Bildschirme…

… um professionell zu schreiben? Nein. Ganz sicher nicht. Ein einziger Bildschirm genügt vollauf. Für kleinere Schreib-Projekte. Doch für einen Roman oder ein Sachbuch ist es mehr als hilfreich, einen „vast scope“ zu haben – einen möglichst breiten Horizont. Das gilt auf jeden Fall auch für einen Blog – jedenfalls dann, wenn er so komplex„Braucht man unbedingt drei Bildschirme…“ weiterlesen

Sigmund Freud und die Folgen

Sigmund Freud hat viel Neues entdeckt (das „Unbewusste“), eine Fülle neuer wichtiger Begriffe unserer Sprache hinzugefügt („Verdrängung“) und kluge Bemerkungen gemacht, die nicht selten zu Hypothesen seiner Arbeit wurden. Eine dieser Sentenzen ist mir dieser Tage wieder eingefallen, weil sie so etwas wie die „Philosophie“ dieses Blogs auf griffige Art zusammenfasst:„Das Ich ist der Niederschlag„Sigmund Freud und die Folgen“ weiterlesen

Begegnung mit der Wirtschaft

Ich hatte gerade meinen vorangehenden Beitrag Begegnung mit brand eins in den PC getippt, als mir noch ein anderes „Vorbild“ aus der Wirtschaft einfiel, das mich sehr geprägt hat, obwohl ich es ja selbst erschaffen habe: Die Hauptfigur „Tes Dayen“ in meinem zweiten Roman Sternvogel. Ich definierte ihn als den „intelligentesten Menschen auf dem Planeten„Begegnung mit der Wirtschaft“ weiterlesen

„Gute Literatur ist das, was den Lesern gut tut…“

Zu ergänzen ist: „… und was damit auch dem Autor gut tut.“ Das stelle ich als Behauptung jetzt mal so in den Raum, also ins Internet. Dazu regt sich bestimmt Widerspruch – auch von mir selbst. Mein Innerer Kritiker meint nämlich: „Gut ist Literatur nur dann, wenn sie den Kriterien der Feuilletons genügt und zum„„Gute Literatur ist das, was den Lesern gut tut…““ weiterlesen

„Rossini“ oder: Ich wollte auch mal zum Film

Nach langer Zeit habe ich mir mal wieder (auf DVD) diesen herrlich sarkastischen Film angeschaut, der sich delektiert am Vorgeplänkel zu einem neuen Möchtegern-Kino-Hit: Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schläft. Eine großartige Leistung von Regisseur Helmut Dietl und Drehbuchautor Patrick Süskind.Hinterher kamen mir allerdings so manche eigene Erfahrungen wieder ins Bewusstsein,„„Rossini“ oder: Ich wollte auch mal zum Film“ weiterlesen

Der Älteste seiner Art

In jedem Beruf gibt es jemanden, irgendwo auf der Welt, der oder die selbst im hohen Alter noch aktiv ist. Zum Beispiel den Pianisten Jegal Sam – mit 96 Jahren noch immer in Südkorea aktiv. Er möchte „der älteste Klavierspieler der Welt werden“, erzählte er in einem Interview (s. unten).Ich habe auch so einen Ehrgeiz:„Der Älteste seiner Art“ weiterlesen

Der metallene Traum (Vorgeschichte)

Die ursprüngliche Geschichte mit diesem Titel habe ich 1963 geschrieben. (Es gibt einen Tagebuch-Eintrag: „1963-10-19: ca. 70 Seiten „M.T.“ fertig.“) Dieses Manuskript hatte etwa fünf Seiten und erschien erstmals in dem Fan-Magazin Munich Round Up (MRU) der Münchner Ortsgruppe des SFCD*, wo SF-Begeisterte sich regelmäßig zum gemeinsamen Schreiben bei Waldemar Kumming in der Herzogspitalstraße trafen„Der metallene Traum (Vorgeschichte)“ weiterlesen

Karl Valentin und die prekären Berufe als Haiku

Prekäre Berufe – das sind all jene gemeinhin als „kreative Tätigkeiten“ bezeichneten „freien Berufe“ – die bei enormem Einsatz miserabel bezahlt werden – mit Garantie auf Altersarmut. Die Fotografen zählen dazu und die Jazzmusiker und die Kunstmaler und die Grafikdesigner – Ja, und auch die Schriftsteller und Schreib-Seminarleiter sowie viele Journalisten – also Angehörige jener„Karl Valentin und die prekären Berufe als Haiku“ weiterlesen

Aus meiner Schreib-Werkstatt

In meiner Textdatenbank sind derzeit 5412 eigene Texte registriert – der älteste aus dem Jahr 1953, der jüngste vom 23. November 2020. Das hört sich nach mächtig viel an. Aber wenn man wie ich gerne und ständig schreibt und das über 67 Jahre verteilt, relativiert sich diese Zahl. Wobei ich richtig intensiv erst in den„Aus meiner Schreib-Werkstatt“ weiterlesen

Hörgeräte sind was Feines, aber…

… in Zeiten von Corona kommt man damit leicht an Grenzen der Verständlichkeit. Schreib-Seminare sind derzeit nur online mit Video-Konferenzen zu bewältigen. Dazu muss man nicht nur freundlich in eine Kamera schauen und klar artikuliert sprechen – sondern auch aufmerksam zuhören. Wenn man jedoch, wie ich, Hörgeräte braucht, können diese noch so gut sein –„Hörgeräte sind was Feines, aber…“ weiterlesen