Zum Geleit: Abschied von Utopia

Die hier angekündigte Kurzgeschichte (s. nächster Beitrag Abschied von Utopia) ist  am 20. Mai 1986 recht flott in einem Rutsch entstanden. Die Idee irrlichterte plötzlich durch meinen Kopf und wollte geschrieben werden. Der Hintergrund war, dass ich 1986 wieder einmal große Zweifel an meiner Begeisterung für Science-Fiction hatte. Die kam und ging ja in Wellen.„Zum Geleit: Abschied von Utopia“ weiterlesen

MultiChronie: Verschiedene Gegenwarten

In einem Interview zur Corona-Pandemie wies der Soziologe Armin Nassehi darauf hin, dass wir ja nicht nur in einer gemeinsamen, klar definierten Gegenwart leben, sondern „wir sind eine „Gesellschaft der Gegenwarten“, eine Gesellschaft, in der gleichzeitig unglaublich unterschiedliche, nicht eindeutig miteinander vermittelbare Dinge passieren – ökonomische, politische, wissenschaftliche, familiale, alltagsweltliche. Wir tun uns in einer„MultiChronie: Verschiedene Gegenwarten“ weiterlesen

Dialog mit dem vergehenden Jahr 2020

(Dieser Beitrag kommt heute, am 03. Februar 2021, ein wenig spät für einen Rückblick zum Jahresende. Aber ich kam erst jetzt dazu, ihn zu posten. Später werde ich ihn an der richtigen Stelle einordnen.) Dieses fiktive Interview ist das, was ich (JvS) als Simulierter Dialog bezeichne. Man führt dieses fiktive Zwiegespräch am besten schriftlich und„Dialog mit dem vergehenden Jahr 2020“ weiterlesen

Echsen regieren uns

Wer Augen hat zu sehen – der schaue genau hin. Die Zeichen sind überall. Eben waren sie wieder auf der Titelseite (!) der Süddeutschen Zeitung zu entdecken – im „Streiflicht“. Das heißt ja nicht zufällig so: Eingeweihte wissen, dass man dort, wie zufällig und nebenbei, wichtige versteckte Hinweise auf die Machenschaften der Reptiloiden „streift“. Manchmal„Echsen regieren uns“ weiterlesen

„… und hatten die Pest an Bord“

Das sang man schon in den 30er Jahren: „Wir lagen vor MadagaskarUnd hatten die Pest an Bord…“Ich dachte immer, das wäre von Bert Brecht und sei Teil der Drei-Groschen-Oper. So kann man sich täuschen. Die Wikipedia meint: „Es wird dem Komponisten und Texter Just Scheu zugeschrieben; als Entstehungsjahr gilt 1934.“ Also auch nicht ganz sicher„„… und hatten die Pest an Bord““ weiterlesen

Triage? Das bestimme ich!

Selbst mit Impfung (der ich zustimme) gibt es keine Garantie, dass man eine Infizierung mit Covid-19 unbeschadet übersteht. Deshalb bestimme ich in meiner Patienten-Verfügung, dass ich keine künstliche Beatmung und Ernährung haben möchte, wenn dies nötig sein sollte.Ich will auch keinen „lebensrettenden Luftröhrenschnitt“. Das soll dem behandelnden Arzt die Entscheidung (Triage*) erleichtern, wenn die Betten„Triage? Das bestimme ich!“ weiterlesen

Besser – oder schlechter?

Viele Menschen der Gegenwart halten es dort nicht aus. Sie sehnen sich ° nach einer Zukunft, in der alles besser sein wird – oder fürchten sich vor kommenden Zeiten, in den alles nur „noch schlimmer“ sein wird als heute (nicht nur Leser von Science-Fiction mit ihren positiven Utopien oder negativen Dystopien),° oder sie wollen in„Besser – oder schlechter?“ weiterlesen

Fürsorge – oder Angst?

Kennen Sie das auch? Sie laufen in der Stadt. Jemand kommt Ihnen entgegen. Sie haben keine Schutzmaske aufgesetzt. Die entgegenkommende Person hat keine Schutzmaske aufgesetzt. Sofort ist das das fatale Wörtchen „Aerosolwölkchen“ in ihrem Bewusstsein. Soll man da vorsichtshalber die Maske herausfingern und aufsetzen? Soll man das Gesicht abwenden – den Atem anhalten? Noch seltsamer„Fürsorge – oder Angst?“ weiterlesen

Corona-Phantasien im neuen Jahr 2021

Die Schutzimpfung läuft an. Aber auch wenn man sie irgendwann bekommt – eine 100%ige Lösung dürfte das kaum sein. Zu viele rücksichtslose Menschen laufen durch die Welt, die das Virus weitergeben. Aber dauernd mit den grünen oder weißen Stoffmasken rumlaufen – das ist es doch auch nicht, oder? Wenn diese Masken wenigstens durchsichtig wären!aber ich„Corona-Phantasien im neuen Jahr 2021“ weiterlesen

Einsamkeit kennt viele Wege

Es gibt viele Pfade, die in die Einsamkeit hineinführen. Aber es gibt auch Pfade, die aus Einsamkeit herausführen. Vor allem gilt: Einsamkeit ist nicht an den sozialen Status gebunden. Es gibt den einsamen Single (der gewissermaßen die Standardausgabe ist) ebenso wie die verwitwete alte Frau und die verbitterte Ehegattin, die in ihrer kaputten Beziehung verelendet,„Einsamkeit kennt viele Wege“ weiterlesen