Irrsinnig komisch

Ich stehe an der Kreuzung Schleißheimer-/Ecke Heßstraße vor der roten Ampel und warte auf mein Grün, das in geschätzten zehn Sekunden kommen wird. Mir gegenüber nähert sich eine ältere Frau auf dem Fahrrad der Kreuzung, bekreuzigt sich und fährt – noch immer bei Rot! – über die Ampel. Ich breche in Gelächter aus und blicke„Irrsinnig komisch“ weiterlesen

Ehrentempel der Nazi und Putin-Krieg

Der aktuelle Putinsche Angriffskrieg auf die Ukraine hat das „Unternehmen Barbarossa“ 1942 von Hitler und seinen Mordgesellen wieder ins Gedächtnis gerufen. Beim Rest des (vom Königsplatz aus gesehen) linken „Ehrentempels“, welchen die Nazi ihren „Märtyrern“ vom Novemberputsch 1923 errichtet hatten*, wurde vom NS-Dokumentationszentrum gleich daneben mit einer Installation „Schutt und Ehre“ nachhaltig daran erinnert, was„Ehrentempel der Nazi und Putin-Krieg“ weiterlesen

Muss warten: Hochbegabung

Das sieht verdächtig nach einer Schreib-Blockade aus: Seit Monaten schiebe ich das Thema „Hochbegabung“ in diesem Blog vor mir her – genauer: den angekündigten „Selbst-Test: Bin ich hochbegabt?„ Inzwischen gibt es einen Stau von gut 50 anderen Beiträgen, die mir sicher locker von der Hand gegangen wären. Aber nein: Ich wollte ja unbedingt erst diesen„Muss warten: Hochbegabung“ weiterlesen

Zurück in der Arena

Das hat diesmal lange gedauert: Meinen letzten Beitrag habe ich am 16. Oktober gepostet. Dann bin ich in anderen, dringenderen Arbeiten geradezu ertrunken. Mag sich seltsam ausnehmen bei einem 81jährigen Rentner, der ich ja bin. Aber da waren allerlei Jobs zu erledigen: ° Zwei arbeitsintensive Kurse Kreatives Schreiben für die Akademie Breitenbrunn, mit intensiver Vorbereitung„Zurück in der Arena“ weiterlesen

Kindliche Freude, mich gedruckt zu sehen

Bei diesem Buch, das heute bei mir eintraf und sehr zu empfehlen ist, handelt es sich um ein üppig und vielfarbig bebildertes Werk, das zugleich Bilder-Galerie und Kurzgeschichten-Anthologie ist. Der Künstler Rainer Schorm hat dazu 143 farbige (plus etliche schwarz-weiße) Bilder geschaffen – 24 Autoren aus der deutschen Science-Fiction- und Fantasy-Szene haben Stories zu einzelnen„Kindliche Freude, mich gedruckt zu sehen“ weiterlesen

Lesen, Schreiben und IQ

Ich taste mich langsam an das Thema „SelbstTest: Hochbegabung“ und „Hochbegabung als solche“ heran. Ist gar nicht so einfach. Als ich 1961 die Eignungsprüfung für die Zulassung zum Studium der Psychologie absolvierte, musste ich wie die anderen Prüflinge auch eine ganze Batterie von Tests absolvieren. Wir saßen in einem großen Hörsaal (an die hundert von„Lesen, Schreiben und IQ“ weiterlesen

Lesen und Schreiben im Café

Ich arbeite zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich gut. Am einfachsten geht das gleich morgens nach dem Aufwachen – meistens so gegen 05:00 Uhr und noch im Dunkeln. Ein heißer Tee (Darjeeling First Flush mit einer Prise Earl Greys – von der Tee-Kampagne in Berlin) aus dem Samowar, der mich für drei bis vier Tage versorgt. Meistens„Lesen und Schreiben im Café“ weiterlesen

Sommer-Werkstatt ist vorbei

(Dies ist eine kleine Zwischenmeldung – mit dem SelbstTest geht es kommende Woche weiter.) Die Sommer-Werkstatt ist zur Zufriedenheit aller über die Bühne gegangen – fast sechs Tage mit Schreiben – Schreiben – Schreiben. Dazu am Sonntag ein Ausflug mit Besuch im Staatlichen Museum für Ägyptische Kunst und anschließender Schreib-Sitzung im Innenhof-Café der Glyptothek gleich„Sommer-Werkstatt ist vorbei“ weiterlesen

Brille zum Zeitunglesen?

Das ist neu. Bis vor einem Vierteljahr konnte ich mühelos noch sehr kleine Schrift der Größe „3.0“ lesen. Jetzt habe ich Mühe, zwei Spalten der Süddeutschen auseinander zu halten – sie fließen leicht ineinander. Meine beiden Augen waren schon immer sehr verschieden – das linke sehr schwach und leicht schielend. Jetzt im Alter fällt es„Brille zum Zeitunglesen?“ weiterlesen

Traum vom liebenden Kind

Ein Kind kommt nicht „leer“ auf die Welt. Es hat neun Monate lang eine intensive Beziehung zu seiner Mutter erlebt und diese wird nach der Geburt fortgesetzt – wenngleich nun anders. Die „Nabelschnur“ ist ab da die liebevolle Suche nach Nähe der Mutter. In dieses Muster werden der Vater eingefügt und – falls schon vorhanden„Traum vom liebenden Kind“ weiterlesen