Herbert W. Franke: Der GEDANKENverNETZer (1927-2022)

64 Jahre, von 1958 bis 2022, sind eine lange Zeit für einen Weg, den man immer wieder ein Stück zusammen gegangen ist – wobei Franke, der um 13 Jahre ältere, stets voranging.Man verzeihe mir, wenn in diesem Nachruf auch viel von mir selbst die Rede ist. Aber wenn ich etwas von ihm gelernt habe (und„Herbert W. Franke: Der GEDANKENverNETZer (1927-2022)“ weiterlesen

Anastasiia aus der Ukraine sucht Hilfe

Die Bänke beim Stauwehr im Englischen Garten waren alle besetzt. Nur neben einer jungen Frau war noch ein Plätzchen frei. Ich fragte, ob ich mich danebensetzen könnte, bekam ein freundliches Kopfnicken und begann meine Süddeutsche zu lesen. Als ich einen Artikel herausriss, schaute sie erstaunt. „Oh, das brauche ich für mein Archiv“, antwortete ich, und„Anastasiia aus der Ukraine sucht Hilfe“ weiterlesen

Muttertag – oder Mütter-Tag?

Das war heute Morgen ein etwas verschlungener Gedankengang: Irgendwie kam ich auf das Thema „Haustiere“ (wahrscheinlich weil ich vorgestern meinen Sohn Jonas besucht habe, bei dem zwei Katzen herumschleichen). Ich überlegte, wie das bei mir, bei uns früher war. Kam dann auf „Pflanzen“. Machte mir bewusst, dass es meiner Wohnung heute weder Tiere noch Pflanzen„Muttertag – oder Mütter-Tag?“ weiterlesen

Begegnungen mit Thomas Schlück

Eben aus dem Briefkasten geholt: Die Neuausgabe des berühmten Starmaker von Olaf Stapledon in der Übersetzung von Thomas Schlück. Der Sternenschöpfer ist kein Roman im üblichen Sinn, wird aber als eines der meistgerühmten erzählenden Werke des Science-Fiction gehandelt, als die bis heute großartigste Vision einer geistigen Reise durch Raum und Zeit unseres Universums.Viele bekannte Autoren„Begegnungen mit Thomas Schlück“ weiterlesen

Comix sind selten „komisch“

Wieder mal war der Zufall im Spiel aus Auslöser für diesen Beitrag: Ein Freund schickte mir den „Nachdruck für Sammler“ eines kleinen Comic, den ich als Jugendlicher gerne gelesen und gesammelt habe: „Nick der Weltraumfahrer“ (Danke, Julius!) Der Anlass war, dass dieser Freund mir ein eigenes Buch zugeschickt hatte, zu dem er meine Meinung hören„Comix sind selten „komisch““ weiterlesen

°Erster Kontakt (Story)

Tut mir leid – aber hier wird nur nur der Anfang der Geschichte preisgegeben – als Appetizer gewissermaßen. Die vollständige Version (die für einen Blog außerdem viel zu umfangreich ausfiele) finden Sie in der Anthologie Fantastische Wirklichkeiten, die Jörg Weigand mit 24 Kurzgeschichten aus Science-Fiction und Fantastik herausgegeben hat – mit 202 farbigen und zehn„°Erster Kontakt (Story)“ weiterlesen

E-Schiff „Berg“: Begegnung mit der Zukunft

Das könnte eine kleine Serie innerhalb des Blog werden: Begegnungen mit der Zukunft. Die Idee dazu kam mir, als ich vor einigen Monaten hinter einem städtischen Bus radelte und vorsichtshalber nur sehr „flach“ atmete, um möglichst wenig Abgase einzusaugen. Bis ich begriff, dass ich zufällig hinter einem der ersten Elektro-Busse der Stadt herfuhr. Seitdem achte„E-Schiff „Berg“: Begegnung mit der Zukunft“ weiterlesen

Begegnung mit einem Baum: WuTang

(Nein, ich war an diesem Abend nicht bekifft, war ich schon seit 40 Jahren nicht mehr. Ich war nur phantasievoll. Und open-minded.) Wenn du reden könntest, großer Baum – wenn du einen Namen hättest – Du könntest mich WuTang nennen. Was denn – du sprichst? ein Baum? Ja. Klingt irgendwie chinesisch – WuTang – Mag„Begegnung mit einem Baum: WuTang“ weiterlesen

Ravi Shankar: Eintauchen in die indische Musik

Über Cannabis und das Kiffen lässt sich vieles sagen – Positives und Negatives. Ich habe beides erfahren. Das Negative zuerst: Ich habe als Student zu lange und zu viel gekifft, missbrauchte Marihuana und Haschisch als – leider untaugliches – Selbst-Medikament, um meine neurotischen Probleme zu „behandeln“. Vor allem aber setzte ich viele Joints dafür ein,„Ravi Shankar: Eintauchen in die indische Musik“ weiterlesen

Traum vom liebenden Kind

Ein Kind kommt nicht „leer“ auf die Welt. Es hat neun Monate lang eine intensive Beziehung zu seiner Mutter erlebt und diese wird nach der Geburt fortgesetzt – wenngleich nun anders. Die „Nabelschnur“ ist ab da die liebevolle Suche nach Nähe der Mutter. In dieses Muster werden der Vater eingefügt und – falls schon vorhanden„Traum vom liebenden Kind“ weiterlesen