Braucht man unbedingt drei Bildschirme…

… um professionell zu schreiben? Nein. Ganz sicher nicht. Ein einziger Bildschirm genügt vollauf. Für kleinere Schreib-Projekte. Doch für einen Roman oder ein Sachbuch ist es mehr als hilfreich, einen „vast scope“ zu haben – einen möglichst breiten Horizont. Das gilt auf jeden Fall auch für einen Blog – jedenfalls dann, wenn er so komplex„Braucht man unbedingt drei Bildschirme…“ weiterlesen

Sigmund Freud und die Folgen

Sigmund Freud hat viel Neues entdeckt (das „Unbewusste“), eine Fülle neuer wichtiger Begriffe unserer Sprache hinzugefügt („Verdrängung“) und kluge Bemerkungen gemacht, die nicht selten zu Hypothesen seiner Arbeit wurden. Eine dieser Sentenzen ist mir dieser Tage wieder eingefallen, weil sie so etwas wie die „Philosophie“ dieses Blogs auf griffige Art zusammenfasst:„Das Ich ist der Niederschlag„Sigmund Freud und die Folgen“ weiterlesen

Begegnungen – was wäre ich ohne sie?

Im Verlauf meines langen Lebens bin ich unzähligen Menschen begegnet. Sie alle hier im Blog zu würdigen – würde alle Dimensionen sprengen. Da sind um Beispiel die mehr als 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ihre Spuren in mir hinterlassen haben – vor allem, wenn Sie öfters mit mir geschrieben haben.Dann sind da die Partnerinnen und„Begegnungen – was wäre ich ohne sie?“ weiterlesen

Begegnung mit der Wirtschaft

Ich hatte gerade meinen vorangehenden Beitrag Begegnung mit brand eins in den PC getippt, als mir noch ein anderes „Vorbild“ aus der Wirtschaft einfiel, das mich sehr geprägt hat, obwohl ich es ja selbst erschaffen habe: Die Hauptfigur „Tes Dayen“ in meinem zweiten Roman Sternvogel. Ich definierte ihn als den „intelligentesten Menschen auf dem Planeten„Begegnung mit der Wirtschaft“ weiterlesen

Begegnung mit brand eins

Der Titel ist nicht ganz korrekt, denn es handelt sich nicht um eine einzige Begegnung, sondern diese findet jeden Monat statt. Es begann, wie so vieles im Leben, mit einem Zufall. Etwa 2013 lag unten im Eingang des Hauses, in dem wir kurz zuvor eingezogen waren, eine Menge Bücher und Zeitschriften „zum mitnehmen“. Der dickste„Begegnung mit brand eins“ weiterlesen

Die eigene Welt von außen betrachten

In der Zeitung fesselt mich ein Artikel im Lokalteil. Es wird ein japanischer Künstler und Architekt vorgestellt, der sich während seines Aufenthalts in der Schweiz und in München die deutsche Sprache auf sehr spezielle Weise nahegebracht hat: Indem Hayato Mizutani neue Begriffe in einem höchst persönlichem Wörterbuch notiert, das er Monat für Monat zu einer„Die eigene Welt von außen betrachten“ weiterlesen

Begegnungen im Funkstudio (Interviews – wip)

Meine journalistische Tätigkeit als freier Mitarbeiter im Bayerischen Rundfunk hat mir viele Türen geöffnet und die Begegnung mit sehr interessanten Menschen ermöglicht. Im Nachhinein würde ich sie durchwegs als „Hochbegabte“ einordnen – wenn solche Ferndiagnosen erlaubt sind. Aber nicht nur die Inhalte der Gespräche, sondern weit mehr der berufliche und private Kontext lassen dieses BrainSpotting„Begegnungen im Funkstudio (Interviews – wip)“ weiterlesen

Geburt eines Schriftstellers aus dem Kopf einer Rock´n´Roll-Party anno 1957

Liest sich erst einmal rätselhaft, seltsam, bizarr – dieser Titel. Soll auch so sein. Dabei ist alles ganz einfach: Im März 1956 zog ich bzw. meine Familie mit mir von der oberfränkischen Kleinstadt Rehau in die Großstadt München. Was für ein inspirierendes Ankommen in einer neuen Welt – wie auf einem fremden Planeten. War anfangs„Geburt eines Schriftstellers aus dem Kopf einer Rock´n´Roll-Party anno 1957“ weiterlesen

„Rossini“ oder: Ich wollte auch mal zum Film

Nach langer Zeit habe ich mir mal wieder (auf DVD) diesen herrlich sarkastischen Film angeschaut, der sich delektiert am Vorgeplänkel zu einem neuen Möchtegern-Kino-Hit: Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schläft. Eine großartige Leistung von Regisseur Helmut Dietl und Drehbuchautor Patrick Süskind.Hinterher kamen mir allerdings so manche eigene Erfahrungen wieder ins Bewusstsein,„„Rossini“ oder: Ich wollte auch mal zum Film“ weiterlesen

Trommler in den Tag

Das fing schon früh an – die Lust am Bearbeiten eines Schlagzeugs – oder eben einer kleinen Trommel, wie man sie einem Kind gibt. Ein Schlagzeug hatte ich auch einmal – als Student – angeregt durch einen Studienkollegen und Freund in der Münchner Jazzer-Szene: Dieter Henneberg von der legendären Riverboat Seven. Aber wie bei der„Trommler in den Tag“ weiterlesen