Lange Pause – ungewollt

Aus verschiedenen Gründen kam ich längere Zeit nicht dazu, neue Beiträge zu publizieren. Der letzte Eintrag stammt vom 22. August. Ein Grund war, dass ich intensiv mit Seminaren beschäftigt war. Ein anderer, dass ich einige Probleme mit dem Computer resp. der Software hatte, die erst geklärt werden mussten. Beim Neustart war dann des Guten zu viel getan und der Zugang zu diesem Blog erst einmal – ja: bloggiert, könnte man sagen (kleiner Scherz).

Aber jetzt geht es wieder los (auch, wie versprochen, mit dem Selbst-Test „Bin ich hochbegabt?“).
Eine kleine Neuerung hier im Blog ist eine zusätzliche Kategorie „Englischer Garten“, die ich mit diesem Beitrag eingeführt habe. Mit wurde beim Blättern in älteren Einträgen nämlich bewusst, dass dieser wunderbare Park im Herzen von München in diesem Blog eine beachtliche Rolle spielt: Er ist so etwas wie sein „Grünes Herz“ und zugleich seine „Grüne Lunge“, die sich mittendurch zieht.

Im Post Begegnung mit einem Baum: Wu Tang habe ich einem speziellen Baum gewissermaßen bereits einen Ehrenplatz verschafft, ohne zu wissen, um was für eine Art Baum es sich dabei handelt: nämlich eine Flatterulme.

Abb. 1: Mein Lieblingsplatz im Englischen Garten – bei der Flatterulme (Foto Archiv JvS)

Wie wichtig dieser Park mit seinen vielen schönen Plätzen und somit attraktiven Foto-Motiven für mich ist, zeigt ja schon das Foto auf der Startseite unserer Seminar-Website iak-talente.de .

Mein Lieblingsplatz ist beim Stauwehr hinter dem Haus der Kunst, wo der Eisbach (weltberühmt für seine „stehende Welle“ und die dort balancierenden Surfer) sich mit dem Köglmühlbach vereinigt. Dieser tritt bei bei der Bayerischen Staatskanzlei neben dem Hofgarten aus dem Untergrund zutage und generiert zugleich hinter dem Stauwehr den Schwabinger Bach. (Oben auf dem Foto kann man übrigens einige Schwimmer erkennen, die sich dort verbotenerweise im Eisbach tummeln – einer lehnt links vom Stamm der Ulme am Stauwehr, hinter dem der Schwabinger Bach beginnt.)

Abb. 2: So sieht das Blatt einer Flatterulme aus (laut Wikipedia – Stichwort „Flatterulme“)

Seit heute weiß ich übrigens endlich, was für ein Baum das ist, der da recht beachtlich hoch in den Himmel wächst. Ich hatte schon geschätzte fünfzig Spaziergänger*innen befragt, ob sie es wüssten – niemand konnte es mir sagen. Bis ich auf vor drei Tagen auf die Idee kam, bei der Verwaltung des Englischen Gartens nachzufragen. Und prompt hat mir jemand freundlicherweise sofort geantwortet, dass es sich wohl um eine „Flatterulme“ handle. Das hat mich überrascht, weil die Ulmen, die ich kenne, leicht an der typischen Borke zu erkennen sind, die sich großflächig löst. Diese Borke sieht jedoch völlig anders aus. Vergleiche mit Fotos auf Google und mit meinen eigenen Aufnahmen bestätigen, dass es sich um eine Flatterulme handelt – auch die Blattform passt.

Wenn der Klimawandel uns immer höhere Temperaturen beschert, werden solche „grünen Lungen“ in der Stadt noch viel kostbarer als sie es jetzt schon sind! Umso wichtiger, dass wir ihnen große Aufmerksamkeit schenken.

aut #1147 _ 16. Sep 2021 / 19:26

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