Meine politische Position?

(Ab und zu überarbeite und ergänze ich einen älteren Beitrag. Er wird damit zu dem, was ich „WanderPost“ nenne – weil er von einer chronologisch in diesem Blog älteren Position in eine aktuelle hochwandert – und nach einer Weile wieder zurück. Die aktuelle Wahl in Sachsen-Anhalt ist so ein Anlass.) Politisch sehe ich mich links„Meine politische Position?“ weiterlesen

~American Graffiti – reloaded

Warum habe ich mir diesen Film von George Lucas wieder einmal angeschaut? Das hat viel damit zu tun, dass ich dank der neuen Hörgeräte meine Lebensqualität und speziell auch den Genuss von Musik enorm steigern konnte: Es macht einen deutlichen Unterschied, ob man Musik in einem Film oder von CD über die Kopfhörer (um die„~American Graffiti – reloaded“ weiterlesen

Nazi-Juristen nicht verstecken – sondern sichtbar machen

Aus meinen zwei Semestern Jura-Studium im Jahr 1960 (eingeklemmt zwischen einem Semester „Mathematik und Physik“ an der Technischen Hochschule und dem Psychologie-Studium an der LMU) sind mir die beiden voluminösen Standardwerke, um die es hier geht, nur zu vertraut gewesen. Jeder Jurastudent muss sie sich irgendwann kaufen – ich habe das (in Vorahnung meines baldigen„Nazi-Juristen nicht verstecken – sondern sichtbar machen“ weiterlesen

Mein Roman-Projekt „glü“

Über einen Roman zu schreiben, der sich aktuell noch in einem arg rohen, unfertigen Zustand befindet, ist mehr als kühn. Ich teile diesbezüglich auch die Überzeugung so ziemlich aller Autoren: Über ungelegte Eier soll man nicht gackern. Andrerseits muss man sich selbst immer wieder ermuntern „dran zu bleiben“. Und sich öffentlich (wie hier im Blog)„Mein Roman-Projekt „glü““ weiterlesen

Multikulti in meinem Leben 1

Das Fremde hat mich immer schon fasziniert – vielleicht (um eine psychologische Deutung zu versuchen), weil mein Vater mir eigentlich immer ein „Fremder“ geblieben ist. Das kommt nicht zuletzt daher, dass er in meinem Leben erst richtig eintrat, als ich schon fünfeinhalb Jahre alt war: im Sommer 1945. Mein Vater verkörpert „das Fremde“ sowohl im„Multikulti in meinem Leben 1“ weiterlesen

Brutalität der Bayern

Napoleon hatte auf seinem Feldzug nach Russland auch viele ausländische Söldner dabei – darunter 30.000 aus Bayern – von denen fast keiner aus diesem eisigen Inferno lebend zurückkam. Die Landesfürsten und die Könige haben ihre eigenen Untertanen immer wieder und gerne an andere Herrscher buchstäblich verkauft. Unser Dichterfürst Goethe war zum Beispiel als Finanzminister für„Brutalität der Bayern“ weiterlesen

Lasst euch impfen!

Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die sich liebend gerne impfen lassen würden – aber noch keinen Termin bekommen haben. Die meine ich mit diesem Beitrag nicht. Ich meine die anderen – die zögern, die misstrauisch sind, die Impfen ablehnen – die sogar Angst vor dem Geimpftwerden haben. Ich war sofort bereit für die„Lasst euch impfen!“ weiterlesen

Waffenfetischismus bei uns Buben

(Ich muss mich bei den Mädchen und Frauen vorab entschuldigen, dass ich diesen Beitrag ursprünglich betitelte „Waffenfetischismus bei uns Kindern„. Es gibt zwar inzwischen auch genug weibliche Heldinnen, die Waffen verwenden – wie Jennifer Lawrence als Katniss Everdeen in dem Film die Tribute von Panem – eine wehrhafte Amazone mit Pfeil und Bogen, die tödlich„Waffenfetischismus bei uns Buben“ weiterlesen

Mutter mit Kind 1942 – und was man auf dem Foto nicht sieht

Das folgende Bild zeigt meine Mutter (damals 28 Jahre alt) mit mir als zweijährigem Erstgeborenen. Was man auf dieser Idylle der trauten Zweisamkeit nicht sieht, ist das, was gleichzeitig andernorts im „Tausendjährigen Reich“ und in den Nachbarländern geschieht – und was zwar nicht direkt mich, aber sicher sehr intensiv meine Mutter beschäftigt haben muss: °„Mutter mit Kind 1942 – und was man auf dem Foto nicht sieht“ weiterlesen

Der Junge mit der Panzerfaust

Ein Krieg ist mit Sieg und Kapitulation noch lange nicht beendet. In Deutschland wird fast jeden Tag irgendwo ein Blindgänger ausgebuddelt und muss dann unter oft gewaltigen Schutzmaßnahmen gesichert und vernichtet werden. Solche Bomben, schätzen Experten, wird man noch hundert Jahre nach Kriegsende finden – und noch manche wird bei unvorsichtigen Bauarbeiten explodieren*. Außer diesen„Der Junge mit der Panzerfaust“ weiterlesen