Editorisches Prinzip meines Blog: Wundertüte

Kürzlich fragte mich mein Bruder Stefan, was denn der rote Faden meines Blog sei. Gute Frage – denn ich sage Teilnehmerinnen und Teilnehmern meiner Schreib-Seminare immer: Achtet darauf, dass eure Texte einen gut erkennbaren roten Faden haben – also ein Thema, dem man leicht folgen kann. Ich könnte es mir nun einfach machen und sagen:„Editorisches Prinzip meines Blog: Wundertüte“ weiterlesen

Ahnenforschung

Ohne meine Vorfahren gäbe es mich nicht. Und ohne mich gäbe es meine Nachkommen nicht. Das ist heute meine eindeutige Stellungnahme zur beliebten Devise: „Double income – no kids“, kurz „Dink“. Wäre ich als Student dieser Dink-Denke treu geblieben (damals nannte ich das für mich „Keine Kinder – never“), sähe meine Welt ganz sicher anders„Ahnenforschung“ weiterlesen

Darf van Gogh eine Sonnenblume malen…

… wenn er selbst keine ist? Ich will hier näher ausführen, was ich nur angetippt habe in meiner Kolumne Dummes Gerede von klugen Leuten.Entsetzlich viel „dummes Zeug“ wird in der aktuellen „Identitäts-Debatte“ in die Welt posaunt. Dem will ich hier näherkommen.Darf zum Beispiel eine Weiße das Gedicht einer Schwarzamerikanerin übersetzen? Offenbar nicht – weil die„Darf van Gogh eine Sonnenblume malen…“ weiterlesen

(wip) Mein chinesischer Meister (Archiv)

(Der Artikel wird nachgeliefert – hier dient er zunächst nur als Platzhalter der den internen Link zu – s. unten) (Diesen Artikel habe ich 1984 für die esotera geschrieben. Dem Titel der Zeitschrift zum Trotz,geht es dabei nicht um „Esoterisches“, sondern um eine Anwendung des chinesischen Weisheitsbuches I Ging in meiner psychologischen Arbeit. Das wurde„(wip) Mein chinesischer Meister (Archiv)“ weiterlesen

MultiChronie als Methode der Erforschung von sich selbst und…

… der Welt, in der man lebt. Christa H. eine Leserin meines Blog, hat mich durch einen Kommentar (danke dafür!) zu folgenden Gedanken angeregt – dass ich nämlich das mit der MultiChronie mal genauer erläutern sollte: MultiChronie habe ich als Begriff und wohl auch als Methode selbst erfunden. Meine Datenbank sagt mir: „1991-02-09“. Ist also„MultiChronie als Methode der Erforschung von sich selbst und…“ weiterlesen

„Bin ich hochbegabt?“

Einige allgemeine Gedanken vorweg, um den Rahmen des Themas „Hochbegabung abzustecken: Ganz wesentlich ist die Freude am (intrinsischen) Schreiben – d.h. am Schreiben aus eigenem Antrieb, zu eigenen Themen. Zum Beispiel als Blogger.Aber da kommt noch viel mehr ins Spiel:° Sehr frühes Auftreten einer Begabung – etwa schon vor der Schule Lesen lernen wollen –„„Bin ich hochbegabt?““ weiterlesen

Allerhand Berufe…

… habe ich in meinem Leben schon ausgeübt. Wenn ich die kleineren Fertigkeiten dazu nehme, werden das sicher an die 33 Tätigkeiten. Mal schauen, wie das wirklich aussieht. Das mag sich für jemanden, der nach dem Abitur in einen Konzern wie Siemens eingetreten ist und immer dort blieb, oder für einen Beamten bis zur Rente,„Allerhand Berufe…“ weiterlesen

Der Glanz im Auge der Mutter

(Nachdruck eines Nachrufs, den die FAZ von mir haben wollte, als Heinz Kohut starb, der Psychoanalytikers und Begründer der Selbst-Psychologie .Man wusste von meinen Kontakten zu Kohut, weil meine erste Frau Elke einige seiner Bücher für den Suhrkamp-Verlag aus dem amerikanischen Englisch übersetzt hatte. Zur Tragik seines Lebens gehört, dass er im Schatten Freuds bleiben„Der Glanz im Auge der Mutter“ weiterlesen

Erinnerungsarbeit Trauerarbeit Glücksmomente

Der Blog als Auffangbecken für Gedanken und Gefühle – so wie das Freie Assoziieren es zutage fördert. Klassische Situation wie in der Psychoanalyse. Dort lernt man in der ersten Sitzung, sobald man sich auf der Couch niedergelassen hat und das Unbehagen an der neuen Situation („Was wird das jetzt wohl werden – und was das„Erinnerungsarbeit Trauerarbeit Glücksmomente“ weiterlesen

Sigmund Freud und die Folgen

Sigmund Freud hat viel Neues entdeckt (das „Unbewusste“), eine Fülle neuer wichtiger Begriffe unserer Sprache hinzugefügt („Verdrängung“) und kluge Bemerkungen gemacht, die nicht selten zu Hypothesen seiner Arbeit wurden. Eine dieser Sentenzen ist mir dieser Tage wieder eingefallen, weil sie so etwas wie die „Philosophie“ dieses Blogs auf griffige Art zusammenfasst:„Das Ich ist der Niederschlag„Sigmund Freud und die Folgen“ weiterlesen