Nach langer Zeit habe ich mir mal wieder (auf DVD) diesen herrlich sarkastischen Film angeschaut, der sich delektiert am Vorgeplänkel zu einem neuen Möchtegern-Kino-Hit: Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schläft. Eine großartige Leistung von Regisseur Helmut Dietl und Drehbuchautor Patrick Süskind.Hinterher kamen mir allerdings so manche eigene Erfahrungen wieder ins Bewusstsein,„~Rossini oder: Ich wollte einst auch zum Film“ weiterlesen
Kategorie-Archive: Autobiographisches
War meine Mutter eine Nazisse?
Bei meinem Vater bin ich mir da ganz sicher: Er war ein Nazi. Zumindest während des Dritten Reiches. Ein sehr „glühender Nazi“ sogar, der Hitler wie einen Messias verehrte. In der Autobiographie seines besten Freundes Eduard Biedermann(der diese 1972 etwa in Chile veröffentlichte) kann man nachlesen, was die jungen Männer damals empfanden. Die wollten –„War meine Mutter eine Nazisse?“ weiterlesen
Triage? Das bestimme ich!
Selbst mit Impfung (der ich zustimme) gibt es keine Garantie, dass man eine Infizierung mit Covid-19 unbeschadet übersteht. Deshalb bestimme ich in meiner Patienten-Verfügung, dass ich keine künstliche Beatmung und Ernährung haben möchte, wenn dies nötig sein sollte.Ich will auch keinen „lebensrettenden Luftröhrenschnitt“. Das soll dem behandelnden Arzt die Entscheidung (Triage*) erleichtern, wenn die Betten„Triage? Das bestimme ich!“ weiterlesen
Asanas und kontrollierter Atem: Yoga am morgen…
… vertreibt Spannung und Sorgen. Nach der Schreib-Session (MorgenNotizen) gleich nach dem Aufwachen und dem „Early Morning Tea“ die Matte ausrollen, die Augen schließen, konzentrieren, auf den Atem achten.Und los geht´s. Erst einige Übungen im Stehen. Dann runter auf den Boden. Auf dem Bauch die Kobra. Anschließend Rückenlage. Schön geruhsam (entschleunigt!) durch Dehnen und Strecken„Asanas und kontrollierter Atem: Yoga am morgen…“ weiterlesen
Jazz Jazz Jazz: Lauras Blog
Dieser Blog hat eine BlogRoll, in der ich auf andere Blogs verweisen kann, die mir gefallen. Einer der ersten fremden Blogs, die mir spontan einfallen, ist der Jazz-Blog meiner Nichte Laura. Sie weiß, worüber sie da schreibt – hat sie doch nicht nur viel praktische Erfahrung durch ihre Arbeit beim Bayrischen Rundfunk – sondern ist„Jazz Jazz Jazz: Lauras Blog“ weiterlesen
Zeichnen ist mein neues Schreiben
Das ist für mich die Wiederentdeckung eine verschütteten Talents. Die Zeichnungen, die ich als Schüler und Student um 1960 anfertigte, kann ich zu meiner eigenen Überraschung verwenden: hier im Blog. Ähnlich ist es mit einem anderen Hobby, das ich damals intensiv betrieben habe: das Fotografieren – nun ebenfalls wichtig zur Bebilderung des Blog. Ein Beispiel„Zeichnen ist mein neues Schreiben“ weiterlesen
Von „Jim Parker“ zum Weltraumschrott
Weihnachten 1948 machte ich mich zum ersten Mal mit einer Weltraumrakete auf die Reise und landete Auf unbekanntem Stern (wie meine erste Zukunftslektüre betitelt war). Richtig zur Sache resp. in den Orbit ging es 1953 mit der Heftchen-Serie Jim Parkers Abenteuer im Weltraum. Das Motto war damals, etwas salopp ausgedrückt: „Eine Raumfahrt, die ist lustig“„Von „Jim Parker“ zum Weltraumschrott“ weiterlesen
Fürsorge – oder Angst?
Kennen Sie das auch? Sie laufen in der Stadt. Jemand kommt Ihnen entgegen. Sie haben keine Schutzmaske aufgesetzt. Die entgegenkommende Person hat keine Schutzmaske aufgesetzt. Sofort ist das das fatale Wörtchen „Aerosolwölkchen“ in ihrem Bewusstsein. Soll man da vorsichtshalber die Maske herausfingern und aufsetzen? Soll man das Gesicht abwenden – den Atem anhalten? Noch seltsamer„Fürsorge – oder Angst?“ weiterlesen
Kriegskinder und Kriegsenkel
Wenn man im Februar 1940 geboren wird, ist man ein Kriegskind. Was das bedeutet, habe ich erst lange nach meinem Studium der Psychologie erfahren und viele Jahre nach zwei Psychoanalysen. Das Thema Kriegskindheit blubberte erstmals 2003 in mein Bewusstsein. Das war nach der Lektüre eines Vortrags von Michael Ermann, der um die Jahrtausendwende (in nicht„Kriegskinder und Kriegsenkel“ weiterlesen
„I bombed Munich“
Das Paar, das ich im „Hotel Victoria“ am Bahnhofsplatz in Brig etwa 1992 beobachtete, hatte sichtlich ein Problem: Die Frau war irgendwie nicht gut zu Fuß. Mir fiel ein, dass man gleich gegenüber in der Gepäckaufbewahrung des Bahnhofs Rollstühle ausleihen konnte. Das hatte ich zufällig einmal mitbekommen, denn in diesem Bahnhof bin ich viele Jahre„„I bombed Munich““ weiterlesen