Waffenfetischismus bei uns Buben

(Ich muss mich bei den Mädchen und Frauen vorab entschuldigen, dass ich diesen Beitrag ursprünglich betitelte „Waffenfetischismus bei uns Kindern„. Es gibt zwar inzwischen auch genug weibliche Heldinnen, die Waffen verwenden – wie Jennifer Lawrence als Katniss Everdeen in dem Film die Tribute von Panem – eine wehrhafte Amazone mit Pfeil und Bogen, die tödlich„Waffenfetischismus bei uns Buben“ weiterlesen

Home Office? Schon immer!

Ein aktuelles Heft von brand eins widmet sich dem Thema Home Office – und was man von Selbständigen zu diesem Thema lernen kann. Dazu fiel mir gleich etwas ein: Dass ich eigentlich immer schon zuhause gearbeitet habe und mich dort entsprechend arrangieren musste. Geht das nicht schon in der Schule los – sobald man Hausaufgaben„Home Office? Schon immer!“ weiterlesen

°Bin ich schön? (Film)

(Dieser Beitrag setzt im ersten Teil eine Reihe fort, die ich in sechs Folgen in meinem Newsletter IKAros im Jahr 2020 veröffentlicht habe: Filme rund ums Schreiben (F.r.u.S. 7). Man findet sie im → Archiv des NL.) Wenn man Filme als Schreibender anschaut, entdeckt man überraschend viele Streifen, in denen das Schreiben eine zentrale oder zumindest„°Bin ich schön? (Film)“ weiterlesen

Der Junge mit der Panzerfaust

Ein Krieg ist mit Sieg und Kapitulation noch lange nicht beendet. In Deutschland wird fast jeden Tag irgendwo ein Blindgänger ausgebuddelt und muss dann unter oft gewaltigen Schutzmaßnahmen gesichert und vernichtet werden. Solche Bomben, schätzen Experten, wird man noch hundert Jahre nach Kriegsende finden – und noch manche wird bei unvorsichtigen Bauarbeiten explodieren*. Außer diesen„Der Junge mit der Panzerfaust“ weiterlesen

Editorisches Prinzip meines Blog: Wundertüte

Kürzlich fragte mich mein Bruder Stefan, was denn der rote Faden meines Blog sei. Gute Frage – denn ich sage Teilnehmerinnen und Teilnehmern meiner Schreib-Seminare immer: Achtet darauf, dass eure Texte einen gut erkennbaren roten Faden haben – also ein Thema, dem man leicht folgen kann. Ich könnte es mir nun einfach machen und sagen:„Editorisches Prinzip meines Blog: Wundertüte“ weiterlesen

Ahnenforschung

Ohne meine Vorfahren gäbe es mich nicht. Und ohne mich gäbe es meine Nachkommen nicht. Das ist heute meine eindeutige Stellungnahme zur beliebten Devise: „Double income – no kids“, kurz „Dink“. Wäre ich als Student dieser Dink-Denke treu geblieben (damals nannte ich das für mich „Keine Kinder – never“), sähe meine Welt ganz sicher anders„Ahnenforschung“ weiterlesen

°Der rote Stern

(Ein riesiger „roter Stern“ prangte in den 1950er Jahren auf der Stirnfront der großen Lokomotiven, die aus der sowjetrussisch besetzten Tschechoslowakei Kohle in den Westen schleppten. In Selb-Plößberg war Endstation, wo die Lok abgekuppelt wurde und mit leeren Waggons über den „Eisernen Vorhang“ zurückdampfte. Wir sahen diese Ungetüme fast jede Woche auch dem Schulweg von„°Der rote Stern“ weiterlesen

Begegnung mit Jim Parker

Irgendwann 1953 habe ich diese Schundheftchen (wie man das damals abschätzig nannte) am Zeitungskiosk entdeckt – entweder in Rehau oben am Bahnhof – oder in Selb, ebenfalls am Bahnhof. In Rehau stieg ich morgens um 07:00 Uhr mit einer Horde anderer Kinder in den Zug nach Selb – in Selb eilten wir gleich nach Ankunft„Begegnung mit Jim Parker“ weiterlesen

Begegnung mit Lothar Heinecke

Lothar Heinecke starb im März 1964 nach einem Autounfall im Krankenhaus an einer Embolie. Er war für mich, der ich wesentlich jünger war, Ende der 1950er Jahre so etwas wie ein Mentor. Er führte mich damals in die angloamerikanische SF ein, war ein kritisch-wohlwollender SF-Fan und -Leser, Übersetzer und verdienstvoller Herausgeber (Galaxy Science Fiction in„Begegnung mit Lothar Heinecke“ weiterlesen

Allerhand Berufe…

… habe ich in meinem Leben schon ausgeübt. Wenn ich die kleineren Fertigkeiten dazu nehme, werden das sicher an die 33 Tätigkeiten. Mal schauen, wie das wirklich aussieht. Das mag sich für jemanden, der nach dem Abitur in einen Konzern wie Siemens eingetreten ist und immer dort blieb, oder für einen Beamten bis zur Rente,„Allerhand Berufe…“ weiterlesen