Psychopathen sind unter uns

Donald Trump und seine Anhänger sind wie Spiegelbilder voneinander. Der Präsident kann seine Abwahl nicht annehmen – er schüttet seinen trotzigen Hass ins Land hinaus, fordert führende Politiker unverblümt am Telefon zum Wahlbetrug auf und hetzt seine Anhänger auf – die dann prompt das Kapitol stürmen. So etwas wie den dieser Tage von ihm sehr„Psychopathen sind unter uns“ weiterlesen

Der metallene Traum (Vorgeschichte)

Die ursprüngliche Geschichte mit diesem Titel habe ich 1963 geschrieben. (Es gibt einen Tagebuch-Eintrag: „1963-10-19: ca. 70 Seiten „M.T.“ fertig.“) Dieses Manuskript hatte etwa fünf Seiten und erschien erstmals in dem Fan-Magazin Munich Round Up (MRU) der Münchner Ortsgruppe des SFCD*, wo SF-Begeisterte sich regelmäßig zum gemeinsamen Schreiben bei Waldemar Kumming in der Herzogspitalstraße trafen„Der metallene Traum (Vorgeschichte)“ weiterlesen

Pegasus – das Wunderpferd lebt munter weiter

Gibt es ein anschaulicheres Symbol für das Schreiben als das wundersame geflügelte Pferd, das die Griechen Pegasus nannten? Wie sich da ein doch recht schweres und schwerfälliges Geschöpf in immer entlegenere Höhen emporschwingt! Der allfällige Reiter muss allerdings die Zügel (einen „roten Faden“?) geschickt lenken, um das gesteckte Ziel seiner Phantasie und Kreativität in geistigen„Pegasus – das Wunderpferd lebt munter weiter“ weiterlesen

_Der Archivar der Zukunft 2

(Teil 1 der Geschichte finden Sie hier Archivar der Zukunft. Und hier geht es weiter:) „Institut für Zukunftsberatung“, murmelte er selbstvergessen, „noch nie davon gehört.” Zumindest konnte er sich nicht daran erinnern, eine Meldung oder einen Bericht über dieses ominöse Institut in einer der Hängemappen abgelegt, pardon: eines der Tiere seines Zoos mit solcher Nahrung„_Der Archivar der Zukunft 2“ weiterlesen

Zeitung lesen – Thesauros füttern

Sie denken wahrscheinlich, dazu muss man doch nicht extra was bloggen: Zeitung lesen. Das macht man doch einfach so. Aber ich kann nur sagen, dass das viele Menschen zwar gewohnt sind – aber manche eben nicht. Als Student habe ich mal bei einer Messe gejobbt. Bei einer der Pausen kam ich an einem Würstchenstand mit„Zeitung lesen – Thesauros füttern“ weiterlesen

°Der Archivar der Zukunft 1

Seien Sie bitte nicht enttäuscht, wenn ich Ihnen hier nur den Anfang dieser Kurzgeschichte anbiete – gewissermaßen als Appetithappen. Aber den Rest der Geschichte finden Sie in meiner Anthologie Blues für Fagott und zersägte Jungfrau (Enttäuscht? Dann schaue Sie bitte an den Schluss dieses Beitrags!). Und so fängt sie an: Dr. Hieronymos Pigertaber betrat das„°Der Archivar der Zukunft 1“ weiterlesen

Corona-Phantasien im neuen Jahr 2021

Die Schutzimpfung läuft an. Aber auch wenn man sie irgendwann bekommt – eine 100%ige Lösung dürfte das kaum sein. Zu viele rücksichtslose Menschen laufen durch die Welt, die das Virus weitergeben. Aber dauernd mit den grünen oder weißen Stoffmasken rumlaufen – das ist es doch auch nicht, oder? Wenn diese Masken wenigstens durchsichtig wären!aber ich„Corona-Phantasien im neuen Jahr 2021“ weiterlesen

Einsamkeit kennt viele Wege

Es gibt viele Pfade, die in die Einsamkeit hineinführen. Aber es gibt auch Pfade, die aus Einsamkeit herausführen. Vor allem gilt: Einsamkeit ist nicht an den sozialen Status gebunden. Es gibt den einsamen Single (der gewissermaßen die Standardausgabe ist) ebenso wie die verwitwete alte Frau und die verbitterte Ehegattin, die in ihrer kaputten Beziehung verelendet,„Einsamkeit kennt viele Wege“ weiterlesen

„Hau in die Tasten!“

Ein wunderbarer Film bietet die perfekte Lösung für alle Schreibblockaden in einem Satz an: „Hau in die Tasten“ faucht der Schriftsteller Forrester (Sean Connery) den jungen Schwarzen Jamal an, als der nur sehr zögernd beginnt, auf Forresters Schreibmaschine einen Text zu schreiben. Forrester gefunden heißt der Film, der dem alten Schotten eine der schönsten Charakterrollen„„Hau in die Tasten!““ weiterlesen

Das Kind Der Krieg Der Tod

In Leipzig am 07. Februar 1940 geboren, verbrachte ich dort die ersten beiden Lebensjahre mit meiner Mutter und dem Kindermädchen Else in einer Mietwohnung am Wangerooger Weg 6. Mein Vater war im Krieg – wie fast alle Männer. Ab Ende 1940 kamen die ersten Bombenangriffe auf Leipzig, die immer heftiger wurden, sodass meine Mutter sich„Das Kind Der Krieg Der Tod“ weiterlesen