Als Seminarleiter bin ich naturgemäß das, was man als „Anführer“ einer Gruppe bezeichnet. Was einen guten Anführer auszeichnet, habe ich im Sommersemester 1962 als Student bei Frau Dr. Neuwirth in der Vorlesung „Methoden der empirischen Sozialforschung“ gelernt. (Ja, ich habe mein Archiv gut in Schuss.) Es stand in dem Buch The Human Group von George„Anführer sein“ weiterlesen
Autor-Archive:juergenvomscheidt
_WEGE AUS DER EINSAMKEIT
Dieses Buch haben Ruth und ich 1982 gemeinsam geschrieben. Das war ein sehr mühsames Unterfangen, weil wir beide zwar sehr genau wussten, was Einsamkeit ist und sein kann – aber gerade durch unsere gemeinsame Beziehung mit unserem gerade geborenen gemeinsamen Kind Jonas, also in einem sehr quirligen Dreieck, immer wieder Mühe hatten, uns „einsam zu„_WEGE AUS DER EINSAMKEIT“ weiterlesen
Karl Valentin und die prekären Berufe als Haiku
Prekäre Berufe – das sind all jene gemeinhin als „kreative Tätigkeiten“ bezeichneten „freien Berufe“ – die bei enormem Einsatz miserabel bezahlt werden – mit Garantie auf Altersarmut. Die Fotografen zählen dazu und die Jazzmusiker und die Kunstmaler und die Grafikdesigner – Ja, und auch die Schriftsteller und Schreib-Seminarleiter sowie viele Journalisten – also Angehörige jener„Karl Valentin und die prekären Berufe als Haiku“ weiterlesen
Am Lagerfeuer Geschichten erzählen
Das muss der „Urahne“ jedes Blogs gewesen sein: Wenn sich am Abend die Angehörigen der Sippe im Kreis um ein Feuer versammelten und erzählten, was sie tagsüber so erlebt hatten: Wie einer der Jäger im letzten Moment einem Säbelzahntiger in den Wipfel eines Baumes entkam.Wie die Tochter des Ältesten beim Kräutersammeln eine neue Quelle entdeckte„Am Lagerfeuer Geschichten erzählen“ weiterlesen
Weihnachten – zuende gedacht
Wir Erwachsenen in der Familie schenken uns schon lange nichts mehr. Geschenke sind für Kindern – und auch die sollte man nicht mir einer Überfülle traktieren. Ich selbst kann mich noch gut an die Nachkriegszeit erinnern, als es kaum das Notwendigste zum Überleben gab und man sich über ein Buch und ein paar Plätzchen und„Weihnachten – zuende gedacht“ weiterlesen
Monopteros nah – Galaxien fern
Mit dem Fahrrad bin ich jetzt in einer Viertelstunde im Englischen Garten. Als wir noch in der Seestraße wohnten, waren es zu Fuß drei Minuten und da war der Nördliche Teil des Parks unser Auslauf. Heute, nachdem Umzug 2011, wurde, weil leichter erreichbar, der Südliche Teil hinter dem Haus der Kunst allmählich das Ziel. Hat„Monopteros nah – Galaxien fern“ weiterlesen
Aus meiner Schreib-Werkstatt
In meiner Textdatenbank sind derzeit 5412 eigene Texte registriert – der älteste aus dem Jahr 1953, der jüngste vom 23. November 2020. Das hört sich nach mächtig viel an. Aber wenn man wie ich gerne und ständig schreibt und das über 67 Jahre verteilt, relativiert sich diese Zahl. Wobei ich richtig intensiv erst in den„Aus meiner Schreib-Werkstatt“ weiterlesen
°Herzstillstand mit Semele (Story)
(In diesem Blog präsentiere ich immer wieder auch Geschichten, die ich irgendwann geschrieben und nie veröffentlicht habe. Meistens sind sie in einer meiner Schreib-Werkstätten entstanden, wo ich alle Aufgaben und Übungen immer mitmache, schon um im „kreativen Fluss“ dabei zu sein. Dies ist so eine Geschichte. Sie ist für einen Blog ein wenig lang geraten„°Herzstillstand mit Semele (Story)“ weiterlesen
Homo futurus
Auch so einer der „roten Fäden“ meines Lebens. Der „Mensch der Zukunft“ hat mich erst als Gestalt der Science-Fiction interessiert. Dann war da das Schlüsselerlebnis einer Ausstellung mit Plastiken am Münchner Marienplatz, in den Räumen des Stuttgarter Bücherbundes, bei dem ich Ende der 50er Jahre Mitglied war. Eine der Plastiken von Ludwig Weber-Foma sprang mir„Homo futurus“ weiterlesen
„Darf ich Ihnen Herrn Blatter vorstellen?“
Vor allem durch meine Arbeit für den Bayrischen Rundfunk bin ich vielen sehr prominenten Menschen begegnet, die ich interviewen durfte, darunter 1990 die Präsidentin von Island, Vigdis Finnbogadottir. Auch in meiner Zeit als Drogenberater (1970 bis 1976) bin ich einigen sehr prominenten Personen „hautnah“ in Beratungsgesprächen gegenüber gesessen, die allerdings bis auf eine Ausnahme wegen„„Darf ich Ihnen Herrn Blatter vorstellen?““ weiterlesen