Verführerische Prokrastination

Nein, das ist keine Geliebte, diese „Prokrastination“ – sondern nur das Fachwort für das, was ich heute den ganzen Tag gemacht habe: Statt meinen Newsletter für Februar endlich zu schreiben und druckreif zu machen (wir haben heute den 01. März!), habe ich das wieder auf die sprichwörtliche „lange Bank“ geschoben, wo der NL einen weiteren„Verführerische Prokrastination“ weiterlesen

Labyrinth der Lyrik

Eigentlich sind Kurzgeschichten und Artikel meine bevorzugte Kurzform, gelegentlich auch ein Märchen. Aber wie es mit dem „eigentlich“ so ist: es gibt immer Ausnahmen. Wenn mal vom Zufall eine der anderen Schubladen aufgezogen wird – Ich weiß jetzt nicht mehr, wie ich auf die Haiku kam und die anderen Gedichte (s. die beiden vorangehenden Beiträge„Labyrinth der Lyrik“ weiterlesen

Vorsicht! Haikuritis wirkt ansteckend…

… und kann dein Leben verändern. Ich weiß nicht mehr, wann ich das erste Mal ein eigenes Haiku geschrieben habe. Vorformen finden sich in meinen ersten Gehversuchen im geheimnisvollen Land der Lyrik – der manchmal eher einem Dschungel ohne klare Wege ähnelt – oder einem Labyrinth? Einem Irrgarten? Meine erste Bekanntschaft mit diesen dreizeiligen Mikro-Gedichten,„Vorsicht! Haikuritis wirkt ansteckend…“ weiterlesen

*Lauf des Jahres

(Diese Serie von Haiku folgt dem Lauf der Monate des Jahres 1993. Mein Freund Alfred Hertrich schuf dazu einer Serie von Bildern, die in einem Kalender veröffentlicht wurden. Warum Haiku? Darüber – und wie ich zu dieser strengen japanischen Form des Dreizeilers kam und warum sie mir ausgerechnet für diesen Blog geeignet erscheint – an„*Lauf des Jahres“ weiterlesen

Erinnerungsarbeit Trauerarbeit Glücksmomente

Der Blog als Auffangbecken für Gedanken und Gefühle – so wie das Freie Assoziieren es zutage fördert. Klassische Situation wie in der Psychoanalyse. Dort lernt man in der ersten Sitzung, sobald man sich auf der Couch niedergelassen hat und das Unbehagen an der neuen Situation („Was wird das jetzt wohl werden – und was das„Erinnerungsarbeit Trauerarbeit Glücksmomente“ weiterlesen

*Corona – wir schlagen zurück!

Vermutlich kein sehr hochwertiges Haiku – aber eines, das Mut macht – und das ist doch auch schon was. Gebrauchs-Lyrik nennt man das. Aber künftige Generationen (meine Biographen?) werden dieses Zeitdokument zu schätzen wissen. Ansonsten decken wir behutsam den Mantel der Nächstenliebe über das tapfere lyrische Bemühen. Und einen Bonus gibt es dafür, dass es„*Corona – wir schlagen zurück!“ weiterlesen

*Lyrica vita oder: Ballade vom Dichter

Mit sechs die ersten Runen werfenDen Geist sodann in Büchern schärfenMit dreizehn eigne Zeilen dichtenMit fünfzehn sich nach Höh’rem richten Mit siebzehn schrieb er den RomanDer gleich darauf zum Volke kamSo folgten Buch um Buch in EileDenn’s Schreiben nimmt die Langeweile Als er so zweiundzwanzig warDa ging’s ihm wirklich wunderbarEs floß ihm nur so aus„*Lyrica vita oder: Ballade vom Dichter“ weiterlesen

Listen hier im Blog

(Dieser Beitrag wird nach einiger Zeit ganz unten in den Blog verlagert, hinter bzw. (zeitlich) vor den Anhang – wie die anderen Listen auch.)Eine blog-technische Anmerkung zu den Titeln der Beiträge (Tipp für andere Blogger): Einige werden von mir durch eine typische Auszeichnung besonders hervorgehoben: Titel von Filmen, die ich bespreche oder ausführlich erwähne, fasse„Listen hier im Blog“ weiterlesen

Die rosa Wolke nähert sich

Es ist ein gutes Gefühl zu beobachten, wie sich hinter dem Blog und der damit verbundenen Arbeit an meiner Autobiographie allmählich das Projekt glü-Roman wieder nähert. Meine Signalfarbe dafür ist ja die Farbe rosa So wie die anderen (vor allem autobiographischen und sachlichen) Beitrag im Intro mit der Farbe „blau“ gekennzeichnet sind, will ich das„Die rosa Wolke nähert sich“ weiterlesen

Paperweight und Mädchen-Rosa…

… als Symbole auf meinem Arbeitstisch? Das bedarf wohl einer Erläuterung. Das Paperweight (dazu gleich mehr) bezeichne ich als glü-Objekt. Dieses steht für mein Roman-Projekt (Code-Name „glü“) und soll mich immer wieder daran erinnern, das Projekt nicht aus den Augen zu verlieren. Gleich daneben, unter dem linken Bildschirm, platziere ich noch ein zweites solches Objekt:„Paperweight und Mädchen-Rosa…“ weiterlesen