Frisch in die Welt geworfen

Was man beim Stöbern im Familienarchiv so alles entdeckt: Das folgende Foto zeigt mich mit Mutter und Vater. Was ist daran so Besonderes – dass man es in einem Blog der Welt präsentieren muss?Solche Fotos gibt es doch von jedem Kind! J-ein. Aus zweierlei Gründen:° Dieses Bild wurde kurz nach meiner Geburt am 07. Februar„Frisch in die Welt geworfen“ weiterlesen

MultiChronie oder Mehrzeitlichkeit

MultiChronie – das ist mein* neuer Begriff (lateinisch schlau: Neologismus) für ein Phänomen, das jeder Mensch kennt – und selten jemand sich in seiner großen Bedeutung für das menschliche Leben bewusst macht: Dass wir eigentlich immer in (mindestens) zwei Zeitebenen leben und handeln. Beispiel: Ich habe eben mit jemandem telefoniert und schreibe mir nach Beendigung„MultiChronie oder Mehrzeitlichkeit“ weiterlesen

„… und hatten die Pest an Bord“

Das sang man schon in den 30er Jahren: „Wir lagen vor MadagaskarUnd hatten die Pest an Bord…“Ich dachte immer, das wäre von Bert Brecht und sei Teil der Drei-Groschen-Oper. So kann man sich täuschen. Die Wikipedia meint: „Es wird dem Komponisten und Texter Just Scheu zugeschrieben; als Entstehungsjahr gilt 1934.“ Also auch nicht ganz sicher„„… und hatten die Pest an Bord““ weiterlesen

~Rossini oder: Ich wollte einst auch zum Film

Nach langer Zeit habe ich mir mal wieder (auf DVD) diesen herrlich sarkastischen Film angeschaut, der sich delektiert am Vorgeplänkel zu einem neuen Möchtegern-Kino-Hit: Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schläft. Eine großartige Leistung von Regisseur Helmut Dietl und Drehbuchautor Patrick Süskind.Hinterher kamen mir allerdings so manche eigene Erfahrungen wieder ins Bewusstsein,„~Rossini oder: Ich wollte einst auch zum Film“ weiterlesen

Bizarre Zufälle – selbst erlebt

In der Neuausgabe meines Romans Männer gegen Raum und Zeit habe ich mir 2015 im Nachwort Gedanken über selbst erlebte Zufälle gemacht. Ich zitiere das hier, samt dem Versuch einer wissenschaftlichen Erklärung. Ein kleiner Seitenblick auf ein Thema, das mich immer schon fasziniert hat und dessen Beispiele ich sammle wie ein Philatelist seine Briefmarken. Eigentlich„Bizarre Zufälle – selbst erlebt“ weiterlesen

War meine Mutter eine Nazisse?

Bei meinem Vater bin ich mir da ganz sicher: Er war ein Nazi. Zumindest während des Dritten Reiches. Ein sehr „glühender Nazi“ sogar, der Hitler wie einen Messias verehrte. In der Autobiographie seines besten Freundes Eduard Biedermann(der diese 1972 etwa in Chile veröffentlichte) kann man nachlesen, was die jungen Männer damals empfanden. Die wollten –„War meine Mutter eine Nazisse?“ weiterlesen

°Conga Joe (Story)

Keiner nahm Notiz von ihm, außer mir natürlich. Das hätte verwundern können, weil er dieses große Ding schleppte, lang, hell und rund. Kaum hatte er es vorne bei der kleinen Bühne abgestellt, holte er noch so eine Art Dreibein, an das er das Ding dranhing. Sah aus wie eine – wie nennt man die bloß?„°Conga Joe (Story)“ weiterlesen

°Der Schnitt (Novelle)

Cand.med. Alexander Würgassen in BedrängnisMit einem herzhaften Luftröhrenschnitt rettet der verliebte Assistenzarzt der Tochter des Klinik-Chefs das Leben. (Eine triviale Schmonzette., könnte man sagen – aber vielleicht auch mehr? Jedenfalls ein Schreib-Experiment, um nachzuspüren, was in Lore-Romanen und anderen Sparten der „seichten Unterhaltungsliteratur“ abgeht. Wobei ich der kühnen Meinung bin: „Gute Literatur ist das, was„°Der Schnitt (Novelle)“ weiterlesen

Triage? Das bestimme ich!

Selbst mit Impfung (der ich zustimme) gibt es keine Garantie, dass man eine Infizierung mit Covid-19 unbeschadet übersteht. Deshalb bestimme ich in meiner Patienten-Verfügung, dass ich keine künstliche Beatmung und Ernährung haben möchte, wenn dies nötig sein sollte.Ich will auch keinen „lebensrettenden Luftröhrenschnitt“. Das soll dem behandelnden Arzt die Entscheidung (Triage*) erleichtern, wenn die Betten„Triage? Das bestimme ich!“ weiterlesen

Asanas und kontrollierter Atem: Yoga am morgen…

… vertreibt Spannung und Sorgen. Nach der Schreib-Session (MorgenNotizen) gleich nach dem Aufwachen und dem „Early Morning Tea“ die Matte ausrollen, die Augen schließen, konzentrieren, auf den Atem achten.Und los geht´s. Erst einige Übungen im Stehen. Dann runter auf den Boden. Auf dem Bauch die Kobra. Anschließend Rückenlage. Schön geruhsam (entschleunigt!) durch Dehnen und Strecken„Asanas und kontrollierter Atem: Yoga am morgen…“ weiterlesen