Bürchen im Wallis

(Das Bild auf der Startseite dieses Blog zeigt den Höhenweg entlang der linken Seite des Rhonetals von Bürchen nach Brandalp entlang einer dieser alten Suonen, die jede Wanderung mit ihrem Plätschern und Murmeln begleiten und im Sommer für Kühlung sorgen. Schon daran, dass ich dieses Bildmotiv gewissermaßen zum Leitmotiv des ganzen Blogs gemacht habe, zeigt,„Bürchen im Wallis“ weiterlesen

MultiChronie und die „Enge des Bewusstseins“

Das menschliche Gehirn hat nach neuesten Schätzungen 100 Milliarden Neuronen mit 100 Billionen synaptischen Verbindungen. Warum nehmen wir aber nur jeweils einen winzigen Ausschnitt der Realität war, der etwa eine drittel Sekunde (300 Millisekunden) im Bewusstsein präsent ist und nur einen winzigen Ausschnitt des Raumes um uns herum über die Sinnesorgane zugänglich hält?Das ist so,„MultiChronie und die „Enge des Bewusstseins““ weiterlesen

MultiChronie: Verschiedene Gegenwarten

In einem Interview zur Corona-Pandemie wies der Soziologe Armin Nassehi darauf hin, dass wir ja nicht nur in einer gemeinsamen, klar definierten Gegenwart leben, sondern „wir sind eine „Gesellschaft der Gegenwarten“, eine Gesellschaft, in der gleichzeitig unglaublich unterschiedliche, nicht eindeutig miteinander vermittelbare Dinge passieren – ökonomische, politische, wissenschaftliche, familiale, alltagsweltliche. Wir tun uns in einer„MultiChronie: Verschiedene Gegenwarten“ weiterlesen

_HANDBUCH DER RAUSCHDROGEN (mit Wolfgang Schmidbauer)

Wenn ich meine Buchveröffentlichungen Revue passieren lasse, tanzt eines gewissermaßen aus der Reihe, und zwar das komplexeste und erfolgreichste Werk: Das Handbuch der Rauschdrogen:° zum einen, weil ich es nicht allein, sondern gemeinsam mit einem Kollegen (Wolfgang Schmidbauer) verfasst habe;° zum anderen, weil es eine dreifache Kombination darstellt von Lexikon (in alphabetischer Anordnung), umfangreichen Artikeln„_HANDBUCH DER RAUSCHDROGEN (mit Wolfgang Schmidbauer)“ weiterlesen

MultiChronie: ein Beispiel

In diesem Blog geht es immer wieder auch ums „Theoretische“, also beispielsweise um psychologische Hintergründe von Beobachtungen, Erlebnissen und Erinnerungen und den Versuch, sie in einen größeren Zusammenhang einzuordnen. Das zeigt sich vor allem bei dem, was ich MultiChronie nenne. Sie macht sichtbar, dass man fast immer mehrere Zeitschichten erkennen kann, selbst bei den trivialsten„MultiChronie: ein Beispiel“ weiterlesen

Die eigene Welt von außen betrachten

In der Zeitung fesselt mich ein Artikel im Lokalteil. Es wird ein japanischer Künstler und Architekt vorgestellt, der sich während seines Aufenthalts in der Schweiz und in München die deutsche Sprache auf sehr spezielle Weise nahegebracht hat: Indem Hayato Mizutani neue Begriffe in einem höchst persönlichem Wörterbuch notiert, das er Monat für Monat zu einer„Die eigene Welt von außen betrachten“ weiterlesen

Spaziergang durch die Maxvorstadt mit Splitter vom Mars

Genau genommen ist es nur ein eng umrissener Bereich dieses Stadtteils, von dem ich hier berichte: das „Museumsviertel“. Ich schreibe darüber, weil dieses „Kunstareal“ Gegenstand eines sehr aufschlussreichen Dokumentarfilms ist, den Architekturstudenten der Technischen Hochschule (die sich ebenfalls hier im Areal befindet) gedreht haben: „Takemax“. Dazu gehört noch eine sehr gut gemachte Website Takemax.Warum ausgerechnet„Spaziergang durch die Maxvorstadt mit Splitter vom Mars“ weiterlesen

Begegnungen im Funkstudio (Interviews – wip)

Meine journalistische Tätigkeit als freier Mitarbeiter im Bayerischen Rundfunk hat mir viele Türen geöffnet und die Begegnung mit sehr interessanten Menschen ermöglicht. Im Nachhinein würde ich sie durchwegs als „Hochbegabte“ einordnen – wenn solche Ferndiagnosen erlaubt sind. Aber nicht nur die Inhalte der Gespräche, sondern weit mehr der berufliche und private Kontext lassen dieses BrainSpotting„Begegnungen im Funkstudio (Interviews – wip)“ weiterlesen

Dialog mit dem vergehenden Jahr 2020

(Dieser Beitrag kommt heute, am 03. Februar 2021, ein wenig spät für einen Rückblick zum Jahresende. Aber ich kam erst jetzt dazu, ihn zu posten. Später werde ich ihn an der richtigen Stelle einordnen.) Dieses fiktive Interview ist das, was ich (JvS) als Simulierter Dialog bezeichne. Man führt dieses fiktive Zwiegespräch am besten schriftlich und„Dialog mit dem vergehenden Jahr 2020“ weiterlesen

_BLUES FÜR FAGOTT UND ZERSÄGTE JUNGFRAU

Dies ist meine erste Anthologie eigener Kurzgeschichten, darunter „Der Mann von der Lottozentrale„. Die Widmung für Walter Ernsting zeigt schon, wo meine Stories ursprünglich beheimatet waren: in der Science-Fiction. Aber das ist für mich inzwischen eher ein Randgebiet geworden, in dem ich mich zwar ab und an gerne tummle – aber ich schreibe jetzt viel„_BLUES FÜR FAGOTT UND ZERSÄGTE JUNGFRAU“ weiterlesen