… Romanautor werden will. 1955 skizzierte ich den Anfang eines utopischen Romans in ein leeres Kontobuch meines —Urgroßvater Eduard Kropf, das ich auf dem Dachboden der Bahnhofstraße 15 in Rehau gefunden hatte. Es ging um den ersten Flug zu einem Nachbarstern: Alpha Centauri, 4,2 Lichtjahre von der Erde entfernt. Ich weiß fast nichts mehr darüber„Früh übt sich, was ein…“ weiterlesen
Kategorie-Archive: Science-Fiction
Die Blindheit der Autokraten
Auslöser für diesen Beitrag war ein Artikel in der SZ über die immer brutalere Verfolgung von Journalisten, Aktivisten und anderen kritischen Menschen in Russland – die Putin so gar nicht in sein immer diktatorischer werdendes Konzept passen (Bigalke 2021). In ihrer eitlen Machtbesessenheit übersehen Autokraten wie Wladimir Putin in Russland oder Xi Jinping und die„Die Blindheit der Autokraten“ weiterlesen
Medien, in denen ich publiziert habe (LISTE)
Das wird jetzt eine lange Liste, die tatsächlich alle Positionen des Alphabets umfasst. In fast 70 schreibaktiven Jahren kam da so einiges zusammen:° beginnend 1956 mit dem Club-Magazin ANDROmeda des Science-Fiction Club Deutschland (ohne Honorar) und dem UTOPIA-Magazin Nr. 6 (wofür es ein allererstes Honorar gab)° und über viele Zwischenstationen zunächst einmal endend im aktuellen„Medien, in denen ich publiziert habe (LISTE)“ weiterlesen
Der Heilige Geist und die UFOs
Pfingsten ist zwar noch einige Zeit hin – aber zufällig war in meinem Archiv-Ordner, dem ich das Original des gestern geposteten Beitrags Bürger erfahren sich selbst entnommen habe, auf der Rückseite dieser kleine Artikel, den ich zur selben Zeit für das Männermagazin Lui verfasst habe. Ich habe für alle möglichen Zeitungen und Zeitschriften geschrieben, auch für„Der Heilige Geist und die UFOs“ weiterlesen
Drei Reiter der Apokalypse
Ja, ich weiß: In der Bibel ist die Rede von den VIER Reitern. Aber erstens ist dies nicht die Bibel, sondern mein Blog, zweitens mag ich die Zahl „drei“ lieber als die „vier“ und drittens –– Was soll´s: Zwei „meiner“ drei apokalyptischen Reiter kennen Sie bereits bestens, weil Sie fast jeden Tag in den Medien„Drei Reiter der Apokalypse“ weiterlesen
Multikulti in meinem Leben 1
Das Fremde hat mich immer schon fasziniert – vielleicht (um eine psychologische Deutung zu versuchen), weil mein Vater mir eigentlich immer ein „Fremder“ geblieben ist. Das kommt nicht zuletzt daher, dass er in meinem Leben erst richtig eintrat, als ich schon fünfeinhalb Jahre alt war: im Sommer 1945. Mein Vater verkörpert „das Fremde“ sowohl im„Multikulti in meinem Leben 1“ weiterlesen
Editorisches Prinzip meines Blog: Wundertüte
Kürzlich fragte mich mein Bruder Stefan, was denn der rote Faden meines Blog sei. Gute Frage – denn ich sage Teilnehmerinnen und Teilnehmern meiner Schreib-Seminare immer: Achtet darauf, dass eure Texte einen gut erkennbaren roten Faden haben – also ein Thema, dem man leicht folgen kann. Ich könnte es mir nun einfach machen und sagen:„Editorisches Prinzip meines Blog: Wundertüte“ weiterlesen
Schnee kommt – Schnee geht – Klimawandel bleibt
(Aktualisiert am 06. April 2021.) Gestern war es in München 16° warm; der heftige böige Westwind überlagerte das. In der Nach schneite es. Jetzt, um 07:27 am Morgen sieht man Schnee nur noch auf den Autodächern – die Straße ist schon wieder frei und die Sonne scheint – bei aktuell minus 3°. Typisches Aprilwetter halt.„Schnee kommt – Schnee geht – Klimawandel bleibt“ weiterlesen
1816: Schlüsseljahr für „Creative Writing“
In meinem Verständnis beginnt „Kreatives Schreiben“ mit einem denkwürdigen Treffen von vier Autoren in einer Villa am Genfer See im Sommer 1816. Dieser Sommer war kein sehr gemütlicher: Es war kalt und sehr regnerisch – das berüchtigte „Jahr ohne Sommer“*. So waren Lord Byron, sein Leibarzt und Schriftstellerkollege John Polidori, der Dichter Percy Bysshe Shelley„1816: Schlüsseljahr für „Creative Writing““ weiterlesen
°Der rote Stern
(Ein riesiger „roter Stern“ prangte in den 1950er Jahren auf der Stirnfront der großen Lokomotiven, die aus der sowjetrussisch besetzten Tschechoslowakei Kohle in den Westen schleppten. In Selb-Plößberg war Endstation, wo die Lok abgekuppelt wurde und mit leeren Waggons über den „Eisernen Vorhang“ zurückdampfte. Wir sahen diese Ungetüme fast jede Woche auch dem Schulweg von„°Der rote Stern“ weiterlesen