(Dieser Beitrag kommt heute, am 03. Februar 2021, ein wenig spät für einen Rückblick zum Jahresende. Aber ich kam erst jetzt dazu, ihn zu posten. Später werde ich ihn an der richtigen Stelle einordnen.) Dieses fiktive Interview ist das, was ich (JvS) als Simulierter Dialog bezeichne. Man führt dieses fiktive Zwiegespräch am besten schriftlich und„Dialog mit dem vergehenden Jahr 2020“ weiterlesen
Kategorie-Archive: Autobiographisches
_BLUES FÜR FAGOTT UND ZERSÄGTE JUNGFRAU
Dies ist meine erste Anthologie eigener Kurzgeschichten, darunter „Der Mann von der Lottozentrale„. Die Widmung für Walter Ernsting zeigt schon, wo meine Stories ursprünglich beheimatet waren: in der Science-Fiction. Aber das ist für mich inzwischen eher ein Randgebiet geworden, in dem ich mich zwar ab und an gerne tummle – aber ich schreibe jetzt viel„_BLUES FÜR FAGOTT UND ZERSÄGTE JUNGFRAU“ weiterlesen
Glück? Zufall? Bestimmung?
Mit dem Lottospielen und dem „Im Lotto gewinnen“ ist es so eine Sache. Wer sich an diesem gigantischen Glücksspiel schon einmal beteiligt hat und ein wenig über die statistischen Hintergründe informiert ist, weiß, dass die Chancen, einen richtig fetten Gewinn einzustreichen brutal gering sind. Je nachdem wie gerechnet wird, ist beispielsweise die Chance, sechs Richtige„Glück? Zufall? Bestimmung?“ weiterlesen
Geburt eines Schriftstellers aus dem Kopf einer Rock´n´Roll-Party anno 1957
Liest sich erst einmal rätselhaft, seltsam, bizarr – dieser Titel. Soll auch so sein. Dabei ist alles ganz einfach: Im März 1956 zog ich bzw. meine Familie mit mir von der oberfränkischen Kleinstadt Rehau in die Großstadt München. Was für ein inspirierendes Ankommen in einer neuen Welt – wie auf einem fremden Planeten. War anfangs„Geburt eines Schriftstellers aus dem Kopf einer Rock´n´Roll-Party anno 1957“ weiterlesen
„Gute Literatur ist das, was den Lesern gut tut…“
Zu ergänzen ist: „… und was damit auch dem Autor gut tut.“ Das stelle ich als Behauptung jetzt mal so in den Raum, also ins Internet. Dazu regt sich bestimmt Widerspruch – auch von mir selbst. Mein Innerer Kritiker meint nämlich: „Gut ist Literatur nur dann, wenn sie den Kriterien der Feuilletons genügt und zum„„Gute Literatur ist das, was den Lesern gut tut…““ weiterlesen
Frisch in die Welt geworfen
Was man beim Stöbern im Familienarchiv so alles entdeckt: Das folgende Foto zeigt mich mit Mutter und Vater. Was ist daran so Besonderes – dass man es in einem Blog der Welt präsentieren muss?Solche Fotos gibt es doch von jedem Kind! J-ein. Aus zweierlei Gründen:° Dieses Bild wurde kurz nach meiner Geburt am 07. Februar„Frisch in die Welt geworfen“ weiterlesen
MultiChronie oder Mehrzeitlichkeit
MultiChronie – das ist mein* neuer Begriff (lateinisch schlau: Neologismus) für ein Phänomen, das jeder Mensch kennt – und selten jemand sich in seiner großen Bedeutung für das menschliche Leben bewusst macht: Dass wir eigentlich immer in (mindestens) zwei Zeitebenen leben und handeln. Beispiel: Ich habe eben mit jemandem telefoniert und schreibe mir nach Beendigung„MultiChronie oder Mehrzeitlichkeit“ weiterlesen
„… und hatten die Pest an Bord“
Das sang man schon in den 30er Jahren: „Wir lagen vor MadagaskarUnd hatten die Pest an Bord…“Ich dachte immer, das wäre von Bert Brecht und sei Teil der Drei-Groschen-Oper. So kann man sich täuschen. Die Wikipedia meint: „Es wird dem Komponisten und Texter Just Scheu zugeschrieben; als Entstehungsjahr gilt 1934.“ Also auch nicht ganz sicher„„… und hatten die Pest an Bord““ weiterlesen
~Rossini oder: Ich wollte einst auch zum Film
Nach langer Zeit habe ich mir mal wieder (auf DVD) diesen herrlich sarkastischen Film angeschaut, der sich delektiert am Vorgeplänkel zu einem neuen Möchtegern-Kino-Hit: Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schläft. Eine großartige Leistung von Regisseur Helmut Dietl und Drehbuchautor Patrick Süskind.Hinterher kamen mir allerdings so manche eigene Erfahrungen wieder ins Bewusstsein,„~Rossini oder: Ich wollte einst auch zum Film“ weiterlesen
War meine Mutter eine Nazisse?
Bei meinem Vater bin ich mir da ganz sicher: Er war ein Nazi. Zumindest während des Dritten Reiches. Ein sehr „glühender Nazi“ sogar, der Hitler wie einen Messias verehrte. In der Autobiographie seines besten Freundes Eduard Biedermann(der diese 1972 etwa in Chile veröffentlichte) kann man nachlesen, was die jungen Männer damals empfanden. Die wollten –„War meine Mutter eine Nazisse?“ weiterlesen