Der Älteste seiner Art

In jedem Beruf gibt es jemanden, irgendwo auf der Welt, der oder die selbst im hohen Alter noch aktiv ist. Zum Beispiel den Pianisten Jegal Sam – mit 96 Jahren noch immer in Südkorea aktiv. Er möchte „der älteste Klavierspieler der Welt werden“, erzählte er in einem Interview (s. unten).Ich habe auch so einen Ehrgeiz:„Der Älteste seiner Art“ weiterlesen

Der metallene Traum (Vorgeschichte)

Die ursprüngliche Geschichte mit diesem Titel habe ich 1963 geschrieben. (Es gibt einen Tagebuch-Eintrag: „1963-10-19: ca. 70 Seiten „M.T.“ fertig.“) Dieses Manuskript hatte etwa fünf Seiten und erschien erstmals in dem Fan-Magazin Munich Round Up (MRU) der Münchner Ortsgruppe des SFCD*, wo SF-Begeisterte sich regelmäßig zum gemeinsamen Schreiben bei Waldemar Kumming in der Herzogspitalstraße trafen„Der metallene Traum (Vorgeschichte)“ weiterlesen

_Der Archivar der Zukunft 2

(Teil 1 der Geschichte finden Sie hier Archivar der Zukunft. Und hier geht es weiter:) „Institut für Zukunftsberatung“, murmelte er selbstvergessen, „noch nie davon gehört.” Zumindest konnte er sich nicht daran erinnern, eine Meldung oder einen Bericht über dieses ominöse Institut in einer der Hängemappen abgelegt, pardon: eines der Tiere seines Zoos mit solcher Nahrung„_Der Archivar der Zukunft 2“ weiterlesen

Corona-Phantasien im neuen Jahr 2021

Die Schutzimpfung läuft an. Aber auch wenn man sie irgendwann bekommt – eine 100%ige Lösung dürfte das kaum sein. Zu viele rücksichtslose Menschen laufen durch die Welt, die das Virus weitergeben. Aber dauernd mit den grünen oder weißen Stoffmasken rumlaufen – das ist es doch auch nicht, oder? Wenn diese Masken wenigstens durchsichtig wären!aber ich„Corona-Phantasien im neuen Jahr 2021“ weiterlesen

Das Kind Der Krieg Der Tod

In Leipzig am 07. Februar 1940 geboren, verbrachte ich dort die ersten beiden Lebensjahre mit meiner Mutter und dem Kindermädchen Else in einer Mietwohnung am Wangerooger Weg 6. Mein Vater war im Krieg – wie fast alle Männer. Ab Ende 1940 kamen die ersten Bombenangriffe, die immer heftiger wurden, sodass meine Mutter sich entschloss, diese„Das Kind Der Krieg Der Tod“ weiterlesen

Homo futurus

Auch so einer der „roten Fäden“ meines Lebens. Der „Mensch der Zukunft“ hat mich erst als Gestalt der Science-Fiction interessiert. Dann war da das Schlüsselerlebnis einer Ausstellung mit Plastiken am Münchner Marienplatz, in den Räumen des Stuttgarter Bücherbundes, bei dem ich Ende der 50er Jahre Mitglied war. Eine der Plastiken von Ludwig Weber-Foma sprang mir„Homo futurus“ weiterlesen

Atlantis allüberall

Das erste Mal bin ich diesem Mythos 1948 oder 1949 begegnet, als ich mit großen Augen und vor Abenteuerlust glühenden Wangen die Heftserie Sun Koh – der Erbe von Atlantis las. Damals hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich Jahrzehnte später für den Bayrischen Rundfunk ein „Feature mit Musik“ zu diesem sagenhaften „versunkenen Kontinent“„Atlantis allüberall“ weiterlesen

Atemnot

Als Kind litt ich unter Nasenpolypen, die mir ab dem zweiten Lebensjahr zunehmend das Atmen erschwerten. Im März 1943 war dann eine Operation unumgänglich. Sie wurde in Eger (heute Cheb, in Tschechien) durchgeführt, das nicht weit von Rehau entfernt liegt. Auf der Zugfahrt dorthin schaute ich mit meiner Mutter einen Prospekt des Ozeanriesen Bremen des„Atemnot“ weiterlesen

1943: Der Tod rückt näher

Vermutlich in Rehau wurde das folgende Foto gemacht: Da trommle ich vor einem Haus, das allerdings anders aussieht als der Eingang zur Bahnhofstraße 15, wo wir in Rehau wohnten, im Haus meines Großvaters Karl Hertel senior (erbaut von dessen Schwiegervater Eduard Kropf, meinem Urgroßvater auf der mütterlichen Linie). Warum ich dieses idyllische Bild hier präsentiere?„1943: Der Tod rückt näher“ weiterlesen