°Bin ich schön? (Film)

(Dieser Beitrag setzt im ersten Teil eine Reihe fort, die ich in sechs Folgen in meinem Newsletter IKAros im Jahr 2020 veröffentlicht habe: Filme rund ums Schreiben (F.r.u.S. 7). Man findet sie im → Archiv des NL.) Wenn man Filme als Schreibender anschaut, entdeckt man überraschend viele Streifen, in denen das Schreiben eine zentrale oder zumindest„°Bin ich schön? (Film)“ weiterlesen

Mutter – der Mann mit dem Fett ist da!

Hier will ich ein wenig genauer ausarbeiten, was ich zu dem Diktum von Joseph Beuys „Jeder Mensch ist ein Künstler“ in meiner Kolumne Dummes Geschwätz von klugen Leuten nur angerissen haben. „Jeder Mensch ist ein Künstler“ – hat der große Meister einst verkündet. Hat er mit dieser Behauptung Recht? Er leitet sie so ab: „Wenn ich ein„Mutter – der Mann mit dem Fett ist da!“ weiterlesen

Dummes Gerede von klugen Leuten

(Diese Kolumne wird später in den Anhang verlagert – wo ich ähnliche Beispiel-Sammlungen platzieren werde. ) Dies wird eine Sammlung von – bestenfalls kuriosen, manchmal aber auch hochgefährlichen Äußerungen von Leuten, die es eigentlich besser wissen müssten – weil sie keine Dummköpfe sind, sondern nicht selten überdurchschnittlich intelligent. Aber so ist das halt manchmal: „Falsches„Dummes Gerede von klugen Leuten“ weiterlesen

Begegnung mit Lothar Heinecke

Lothar Heinecke starb im März 1964 nach einem Autounfall im Krankenhaus an einer Embolie. Er war für mich, der ich wesentlich jünger war, Ende der 1950er Jahre so etwas wie ein Mentor. Er führte mich damals in die angloamerikanische SF ein, war ein kritisch-wohlwollender SF-Fan und -Leser, Übersetzer und verdienstvoller Herausgeber (Galaxy Science Fiction in„Begegnung mit Lothar Heinecke“ weiterlesen

Labyrinth der Lyrik

Eigentlich sind Kurzgeschichten und Artikel meine bevorzugte Kurzform, gelegentlich auch ein Märchen. Aber wie es mit dem „eigentlich“ so ist: es gibt immer Ausnahmen. Wenn mal vom Zufall eine der anderen Schubladen aufgezogen wird – Ich weiß jetzt nicht mehr, wie ich auf die Haiku kam und die anderen Gedichte (s. die beiden vorangehenden Beiträge„Labyrinth der Lyrik“ weiterlesen

Geburt eines Schriftstellers aus dem Kopf einer Rock´n´Roll-Party anno 1957

Liest sich erst einmal rätselhaft, seltsam, bizarr – dieser Titel. Soll auch so sein. Dabei ist alles ganz einfach: Im März 1956 zog ich bzw. meine Familie mit mir von der oberfränkischen Kleinstadt Rehau in die Großstadt München. Was für ein inspirierendes Ankommen in einer neuen Welt – wie auf einem fremden Planeten. War anfangs„Geburt eines Schriftstellers aus dem Kopf einer Rock´n´Roll-Party anno 1957“ weiterlesen

MultiChronie oder Mehrzeitlichkeit

MultiChronie – das ist mein* neuer Begriff (lateinisch schlau: Neologismus) für ein Phänomen, das jeder Mensch kennt – und selten jemand sich in seiner großen Bedeutung für das menschliche Leben bewusst macht: Dass wir eigentlich immer in (mindestens) zwei Zeitebenen leben und handeln. Beispiel: Ich habe eben mit jemandem telefoniert und schreibe mir nach Beendigung„MultiChronie oder Mehrzeitlichkeit“ weiterlesen

°Conga Joe (Story)

Keiner nahm Notiz von ihm, außer mir natürlich. Das hätte verwundern können, weil er dieses große Ding schleppte, lang, hell und rund. Kaum hatte er es vorne bei der kleinen Bühne abgestellt, holte er noch so eine Art Dreibein, an das er das Ding dranhing. Sah aus wie eine – wie nennt man die bloß?„°Conga Joe (Story)“ weiterlesen

Jazz Jazz Jazz: Lauras Blog

Dieser Blog hat eine BlogRoll, in der ich auf andere Blogs verweisen kann, die mir gefallen. Einer der ersten fremden Blogs, die mir spontan einfallen, ist der Jazz-Blog meiner Nichte Laura. Sie weiß, worüber sie da schreibt – hat sie doch nicht nur viel praktische Erfahrung durch ihre Arbeit beim Bayrischen Rundfunk – sondern ist„Jazz Jazz Jazz: Lauras Blog“ weiterlesen

Atlantis allüberall

Das erste Mal bin ich diesem Mythos 1948 oder 1949 begegnet, als ich mit großen Augen und vor Abenteuerlust glühenden Wangen die Heftserie Sun Koh – der Erbe von Atlantis las. Damals hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich Jahrzehnte später für den Bayrischen Rundfunk ein „Feature mit Musik“ zu diesem sagenhaften „versunkenen Kontinent“„Atlantis allüberall“ weiterlesen