Ja, ich weiß: In der Bibel ist die Rede von den VIER Reitern. Aber erstens ist dies nicht die Bibel, sondern mein Blog, zweitens mag ich die Zahl „drei“ lieber als die „vier“ und drittens –– Was soll´s: Zwei „meiner“ drei apokalyptischen Reiter kennen Sie bereits bestens, weil Sie fast jeden Tag in den Medien„Drei Reiter der Apokalypse“ weiterlesen
Kategorie-Archive: Science
Multikulti in meinem Leben 1
Das Fremde hat mich immer schon fasziniert – vielleicht (um eine psychologische Deutung zu versuchen), weil mein Vater mir eigentlich immer ein „Fremder“ geblieben ist. Das kommt nicht zuletzt daher, dass er in meinem Leben erst richtig eintrat, als ich schon fünfeinhalb Jahre alt war: im Sommer 1945. Mein Vater verkörpert „das Fremde“ sowohl im„Multikulti in meinem Leben 1“ weiterlesen
Lasst euch impfen!
Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die sich liebend gerne impfen lassen würden – aber noch keinen Termin bekommen haben. Die meine ich mit diesem Beitrag nicht. Ich meine die anderen – die zögern, die misstrauisch sind, die Impfen ablehnen – die sogar Angst vor dem Geimpftwerden haben. Ich war sofort bereit für die„Lasst euch impfen!“ weiterlesen
Schnee kommt – Schnee geht – Klimawandel bleibt
(Aktualisiert am 06. April 2021.) Gestern war es in München 16° warm; der heftige böige Westwind überlagerte das. In der Nach schneite es. Jetzt, um 07:27 am Morgen sieht man Schnee nur noch auf den Autodächern – die Straße ist schon wieder frei und die Sonne scheint – bei aktuell minus 3°. Typisches Aprilwetter halt.„Schnee kommt – Schnee geht – Klimawandel bleibt“ weiterlesen
1816: Schlüsseljahr für „Creative Writing“
In meinem Verständnis beginnt „Kreatives Schreiben“ mit einem denkwürdigen Treffen von vier Autoren in einer Villa am Genfer See im Sommer 1816. Dieser Sommer war kein sehr gemütlicher: Es war kalt und sehr regnerisch – das berüchtigte „Jahr ohne Sommer“*. So waren Lord Byron, sein Leibarzt und Schriftstellerkollege John Polidori, der Dichter Percy Bysshe Shelley„1816: Schlüsseljahr für „Creative Writing““ weiterlesen
HyperWriting: interaktive Vernetzung auf vielen Ebenen
Hyperwriting ist ein Begriff, der in den USA zu der Zeit entstand, als das Internet Allgemeingut wurde und immer mehr Menschen diese Möglichkeiten für ihr eigenes Schreiben entdeckten – vor allem die Verlinkung innerhalb von Texten und von diesen Texten nach draußen auf andere Websites des World Wide Web. Dadurch wurde ein alter Traum der„HyperWriting: interaktive Vernetzung auf vielen Ebenen“ weiterlesen
Darf van Gogh eine Sonnenblume malen…
… wenn er selbst keine ist? Ich will hier näher ausführen, was ich nur angetippt habe in meiner Kolumne Dummes Gerede von klugen Leuten.Entsetzlich viel „dummes Zeug“ wird in der aktuellen „Identitäts-Debatte“ in die Welt posaunt. Dem will ich hier näherkommen.Darf zum Beispiel eine Weiße das Gedicht einer Schwarzamerikanerin übersetzen? Offenbar nicht – weil die„Darf van Gogh eine Sonnenblume malen…“ weiterlesen
Eselsbrücke „Sommerzeit – Winterzeit“
All die Jahre habe ich vor dem großen Ereignis Ende März und Anfang Oktober gegrübelt: Wird die Uhr nun vorgestellt – oder zurück?Mal abgesehen davon, dass diese ganze Umstellerei ohnehin ein hirnrissiger Blödsinn ist, ergibt sich folgende Rechnung: Wenn jed(er) Deutsche jeweils nur eine Minute über dieses Problem nachdenken muss, sind das2 x 82.000.000= 164:000.000„Eselsbrücke „Sommerzeit – Winterzeit““ weiterlesen
°Der rote Stern
(Ein riesiger „roter Stern“ prangte in den 1950er Jahren auf der Stirnfront der großen Lokomotiven, die aus der sowjetrussisch besetzten Tschechoslowakei Kohle in den Westen schleppten. In Selb-Plößberg war Endstation, wo die Lok abgekuppelt wurde und mit leeren Waggons über den „Eisernen Vorhang“ zurückdampfte. Wir sahen diese Ungetüme fast jede Woche auch dem Schulweg von„°Der rote Stern“ weiterlesen
Begegnung mit den „Phantasten“
Einmal im Monat, immer am zweiten Dienstag, trifft sich ein Grüppchen von Afficionados der Science Fiction und Fantasy. Sie nennen sich die Phantasten. Ich weiß nicht mehr genau, wann ich das erste Mal dabei war – das könnte Mitte der 90er Jahre gewesen sein, weit draußen im Südwesten am Münchner Stadtrand in einer urigen bayrischen„Begegnung mit den „Phantasten““ weiterlesen