Der Blog als Auffangbecken für Gedanken und Gefühle – so wie das Freie Assoziieren es zutage fördert. Klassische Situation wie in der Psychoanalyse. Dort lernt man in der ersten Sitzung, sobald man sich auf der Couch niedergelassen hat und das Unbehagen an der neuen Situation („Was wird das jetzt wohl werden – und was das„Erinnerungsarbeit Trauerarbeit Glücksmomente“ weiterlesen
Kategorie-Archive: Autobiographisches
*Lyrica vita oder: Ballade vom Dichter
Mit sechs die ersten Runen werfenDen Geist sodann in Büchern schärfenMit dreizehn eigne Zeilen dichtenMit fünfzehn sich nach Höh’rem richten Mit siebzehn schrieb er den RomanDer gleich darauf zum Volke kamSo folgten Buch um Buch in EileDenn’s Schreiben nimmt die Langeweile Als er so zweiundzwanzig warDa ging’s ihm wirklich wunderbarEs floß ihm nur so aus„*Lyrica vita oder: Ballade vom Dichter“ weiterlesen
Paperweight und Mädchen-Rosa…
… als Symbole auf meinem Arbeitstisch? Das bedarf wohl einer Erläuterung. Das Paperweight (dazu gleich mehr) bezeichne ich als glü-Objekt. Dieses steht für mein Roman-Projekt (Code-Name „glü“) und soll mich immer wieder daran erinnern, das Projekt nicht aus den Augen zu verlieren. Gleich daneben, unter dem linken Bildschirm, platziere ich noch ein zweites solches Objekt:„Paperweight und Mädchen-Rosa…“ weiterlesen
Braucht man unbedingt drei Bildschirme…
… um professionell zu schreiben? Nein. Ganz sicher nicht. Ein einziger Bildschirm genügt vollauf. Für kleinere Schreib-Projekte. Doch für einen Roman oder ein Sachbuch ist es mehr als hilfreich, einen „vast scope“ zu haben – einen möglichst breiten Horizont. Das gilt auf jeden Fall auch für einen Blog – jedenfalls dann, wenn er so komplex„Braucht man unbedingt drei Bildschirme…“ weiterlesen
Sigmund Freud und die Folgen
Sigmund Freud hat viel Neues entdeckt (das „Unbewusste“), eine Fülle neuer wichtiger Begriffe unserer Sprache hinzugefügt („Verdrängung“) und kluge Bemerkungen gemacht, die nicht selten zu Hypothesen seiner Arbeit wurden. Eine dieser Sentenzen ist mir dieser Tage wieder eingefallen, weil sie so etwas wie die „Philosophie“ dieses Blogs auf griffige Art zusammenfasst:„Das Ich ist der Niederschlag„Sigmund Freud und die Folgen“ weiterlesen
Begegnungen – was wäre ich ohne sie?
Im Verlauf meines langen Lebens bin ich unzähligen Menschen begegnet. Sie alle hier im Blog zu würdigen – würde alle Dimensionen sprengen. Da sind um Beispiel die mehr als 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ihre Spuren in mir hinterlassen haben – vor allem, wenn Sie öfters mit mir geschrieben haben.Dann sind da die Partnerinnen und„Begegnungen – was wäre ich ohne sie?“ weiterlesen
Zum Geleit: Abschied von Utopia
Die hier angekündigte Kurzgeschichte (s. nächster Beitrag Abschied von Utopia) ist am 20. Mai 1986 recht flott in einem Rutsch entstanden. Die Idee irrlichterte plötzlich durch meinen Kopf und wollte geschrieben werden. Der Hintergrund war, dass ich 1986 wieder einmal große Zweifel an meiner Begeisterung für Science-Fiction hatte. Die kam und ging ja in Wellen.„Zum Geleit: Abschied von Utopia“ weiterlesen
Bilder im Blog?
Ja, wie bebildert man so ein „Logbuch im Internet“? WordPress empfiehlt das den Bloggern sehr, und ich habe es mir von Anfang an zur Gewohnheit gemacht, immer auch wenigstens ein Bild in einen Text zu integrieren, möglichst am Anfang – als Blickfang (Eye Catcher – nennen das die Amerikaner treffend).Nun kann man ja nicht einfach„Bilder im Blog?“ weiterlesen
Ritalin-Erfahrungen: Selbstversuch (Archiv)
Hier geht es um einen Selbstversuch mit einer Substanz, die man nur mit großer Vorsicht anwenden sollte. Anlass für dieses Experiment war das ADHS, das mich schon seit der Kindheit plagt.„Kein Ding ist ohne Gift“, sagte schon Paracelsus (1493-1542), „die Dosis macht´s, ob es ein Gift ist oder nicht.“Ritalin dürfte – auch bei suchtähnlichen Missbrauch„Ritalin-Erfahrungen: Selbstversuch (Archiv)“ weiterlesen
Begegnung mit der Wirtschaft
Ich hatte gerade meinen vorangehenden Beitrag Begegnung mit brand eins in den PC getippt, als mir noch ein anderes „Vorbild“ aus der Wirtschaft einfiel, das mich sehr geprägt hat, obwohl ich es ja selbst erschaffen habe: Die Hauptfigur „Tes Dayen“ in meinem zweiten Roman Sternvogel. Ich definierte ihn als den „intelligentesten Menschen auf dem Planeten„Begegnung mit der Wirtschaft“ weiterlesen