Ahnenforschung

Ohne meine Vorfahren gäbe es mich nicht. Und ohne mich gäbe es meine Nachkommen nicht. Das ist heute meine eindeutige Stellungnahme zur beliebten Devise: „Double income – no kids“, kurz „Dink“. Wäre ich als Student dieser Dink-Denke treu geblieben (damals nannte ich das für mich „Keine Kinder – never“), sähe meine Welt ganz sicher anders„Ahnenforschung“ weiterlesen

Darf van Gogh eine Sonnenblume malen…

… wenn er selbst keine ist? Ich will hier näher ausführen, was ich nur angetippt habe in meiner Kolumne Dummes Gerede von klugen Leuten.Entsetzlich viel „dummes Zeug“ wird in der aktuellen „Identitäts-Debatte“ in die Welt posaunt. Dem will ich hier näherkommen.Darf zum Beispiel eine Weiße das Gedicht einer Schwarzamerikanerin übersetzen? Offenbar nicht – weil die„Darf van Gogh eine Sonnenblume malen…“ weiterlesen

Begegnung mit Jim Parker

Irgendwann 1953 habe ich diese Schundheftchen (wie man das damals abschätzig nannte) am Zeitungskiosk entdeckt – entweder in Rehau oben am Bahnhof – oder in Selb, ebenfalls am Bahnhof. In Rehau stieg ich morgens um 07:00 Uhr mit einer Horde anderer Kinder in den Zug nach Selb – in Selb eilten wir gleich nach Ankunft„Begegnung mit Jim Parker“ weiterlesen

Tarzan ist immer da

Edgar Rice Burroughs schuf die Figur eines Dschungelhelden Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts. Ein älteres Vorbild dieser sehr amerikanischen Figur (auch wenn er seine Abenteuer fast alle in Afrika erlebte*) war vermutlich Das Dschungelbuch von Rudyard Kipling (1894 folgende) mit dem Wolfskind Mogli. * Eine Ausnahme waren Tarzans Abenteuer in New York, welcher Film mir als„Tarzan ist immer da“ weiterlesen

*Ruf des Abenteuers

(Der Auslöser für dieses Gedicht war vermutlich ein Schlager von Willem, der um 1980 mit viel Witz und eingängiger Melodie die ganze Tarzan-Geschichte in einen Song packte: „Tarzan ist wieder da“. Für meine Anthologie eigener Geschichten Blues für Fagott und zersägte Jungfrau nahm ich den „Ruf des Abenteuers“ als Einstieg. Bei Lesungen setzte ich das„*Ruf des Abenteuers“ weiterlesen

Allerhand Berufe…

… habe ich in meinem Leben schon ausgeübt. Wenn ich die kleineren Fertigkeiten dazu nehme, werden das sicher an die 33 Tätigkeiten. Mal schauen, wie das wirklich aussieht. Das mag sich für jemanden, der nach dem Abitur in einen Konzern wie Siemens eingetreten ist und immer dort blieb, oder für einen Beamten bis zur Rente,„Allerhand Berufe…“ weiterlesen

Mutters magische Macht und…

… die „bucklige Verwandtschaft“ auf der väterlichen Seite – das ist ein wichtiges Kapitel in meiner Lebensgeschichte. Mütter sind ohnehin dreifach wirkmächtiger als die Väter: ° Durch den Vorsprung der neun Monate Schwangerschaft, das Stillen und die Phase der frühen Kindheit, die ja, psychologisch gesehen, nur eine Fortsetzung des physischen Mutterleibs ist – Väter haben„Mutters magische Macht und…“ weiterlesen

Urgroßeltern Anna und Ferdinand Naumann

Es gibt in diesem Blog bisher kaum Frauen. Das wird sich ändern, denn eine Reihe von Frauen waren die wichtigsten Beeinflusser meines Lebens – allen voran natürlich meine Mutter (mit den beiden Neben-Müttern, wie ich sie mal nennen möchte: Mutters ältere Schwester Lisbeth, genannt Lis, und das Kindermädchen Else Köster). Meine erste Frau Elke war„Urgroßeltern Anna und Ferdinand Naumann“ weiterlesen

Verführerische Prokrastination

Nein, das ist keine Geliebte, diese „Prokrastination“ – sondern nur das Fachwort für das, was ich heute den ganzen Tag gemacht habe: Statt meinen Newsletter für Februar endlich zu schreiben und druckreif zu machen (wir haben heute den 01. März!), habe ich das wieder auf die sprichwörtliche „lange Bank“ geschoben, wo der NL einen weiteren„Verführerische Prokrastination“ weiterlesen