Home Office? Schon immer!

Ein aktuelles Heft von brand eins widmet sich dem Thema Home Office – und was man von Selbständigen zu diesem Thema lernen kann. Dazu fiel mir gleich etwas ein: Dass ich eigentlich immer schon zuhause gearbeitet habe und mich dort entsprechend arrangieren musste. Geht das nicht schon in der Schule los – sobald man Hausaufgaben„Home Office? Schon immer!“ weiterlesen

~Die WonderBoys (Film)

Dem ziemlich verzweifelten Bestseller-Autor Grady Tripp (Nomen est Omen) will sein neues Roman-Projekt nicht gelingen. Während er von den Resten seines Ruhmes zehrt, unterrichtet er – mehr der Not gehorchend als der Tugend – an einer Universität einige Studenten in Creative Writing und tröstet sich mit Kiffen (wie andere Schriftsteller mit Alkoholsaufen).Viel lieber würde er„~Die WonderBoys (Film)“ weiterlesen

°Bin ich schön? (Film)

(Dieser Beitrag setzt im ersten Teil eine Reihe fort, die ich in sechs Folgen in meinem Newsletter IKAros im Jahr 2020 veröffentlicht habe: Filme rund ums Schreiben (F.r.u.S. 7). Man findet sie im → Archiv des NL.) Wenn man Filme als Schreibender anschaut, entdeckt man überraschend viele Streifen, in denen das Schreiben eine zentrale oder zumindest„°Bin ich schön? (Film)“ weiterlesen

Labyrinth? Irrgarten? Yrrinthos!

Irrgarten und Labyrinth sind grundverschiedene Strukturen. Der Irrgarten (siehe rechte Abbildung) ist tatsächlich verwirrend. Sich dort hineinzubegeben, und sei es nur auf dem Papier, bedarf großer Konzentration und manches Herumprobierens. So ist das auch mit vielen Lebenserfahrungen und Lebensgrundgefühlen (die sehr verwandt dem Urvertrauen und Urmisstrauen sind, von dem der Psychoanalytiker Erik H. Erikson so„Labyrinth? Irrgarten? Yrrinthos!“ weiterlesen

Mutter – der Mann mit dem Fett ist da!

Hier will ich ein wenig genauer ausarbeiten, was ich zu dem Diktum von Joseph Beuys „Jeder Mensch ist ein Künstler“ in meiner Kolumne Dummes Geschwätz von klugen Leuten nur angerissen haben. „Jeder Mensch ist ein Künstler“ – hat der große Meister einst verkündet. Hat er mit dieser Behauptung Recht? Er leitet sie so ab: „Wenn ich ein„Mutter – der Mann mit dem Fett ist da!“ weiterlesen

Dummes Gerede von klugen Leuten

(Diese Kolumne wird später in den Anhang verlagert – wo ich ähnliche Beispiel-Sammlungen platzieren werde. ) Dies wird eine Sammlung von – bestenfalls kuriosen, manchmal aber auch hochgefährlichen Äußerungen von Leuten, die es eigentlich besser wissen müssten – weil sie keine Dummköpfe sind, sondern nicht selten überdurchschnittlich intelligent. Aber so ist das halt manchmal: „Falsches„Dummes Gerede von klugen Leuten“ weiterlesen

Begegnung mit Jim Parker

Irgendwann 1953 habe ich diese Schundheftchen (wie man das damals abschätzig nannte) am Zeitungskiosk entdeckt – entweder in Rehau oben am Bahnhof – oder in Selb, ebenfalls am Bahnhof. In Rehau stieg ich morgens um 07:00 Uhr mit einer Horde anderer Kinder in den Zug nach Selb – in Selb eilten wir gleich nach Ankunft„Begegnung mit Jim Parker“ weiterlesen

Begegnung mit Lothar Heinecke

Lothar Heinecke starb im März 1964 nach einem Autounfall im Krankenhaus an einer Embolie. Er war für mich, der ich wesentlich jünger war, Ende der 1950er Jahre so etwas wie ein Mentor. Er führte mich damals in die angloamerikanische SF ein, war ein kritisch-wohlwollender SF-Fan und -Leser, Übersetzer und verdienstvoller Herausgeber (Galaxy Science Fiction in„Begegnung mit Lothar Heinecke“ weiterlesen

Allerhand Berufe…

… habe ich in meinem Leben schon ausgeübt. Wenn ich die kleineren Fertigkeiten dazu nehme, werden das sicher an die 33 Tätigkeiten. Mal schauen, wie das wirklich aussieht. Das mag sich für jemanden, der nach dem Abitur in einen Konzern wie Siemens eingetreten ist und immer dort blieb, oder für einen Beamten bis zur Rente,„Allerhand Berufe…“ weiterlesen

Der Glanz im Auge der Mutter

(Nachdruck eines Nachrufs, den die FAZ von mir haben wollte, als Heinz Kohut starb, der Psychoanalytikers und Begründer der Selbst-Psychologie .Man wusste von meinen Kontakten zu Kohut, weil meine erste Frau Elke einige seiner Bücher für den Suhrkamp-Verlag aus dem amerikanischen Englisch übersetzt hatte. Zur Tragik seines Lebens gehört, dass er im Schatten Freuds bleiben„Der Glanz im Auge der Mutter“ weiterlesen