Irgendwann 1953 habe ich diese Schundheftchen (wie man das damals abschätzig nannte) am Zeitungskiosk entdeckt – entweder in Rehau oben am Bahnhof – oder in Selb, ebenfalls am Bahnhof. In Rehau stieg ich morgens um 07:00 Uhr mit einer Horde anderer Kinder in den Zug nach Selb – in Selb eilten wir gleich nach Ankunft„Begegnung mit Jim Parker“ weiterlesen
Kategorie-Archive: Schreiben
Akronym-Spiel: Demokratie
Akronym – das ist zunächst ein Kunstwort, das von den griechischen Wörtern akros = Spitze (wie in Akropolis = „An der Spitze (am Anfang) der Stadt [Athen] stehend“) und nomos abgeleitet wird. Es kann frei übersetzt werden mit: „Wort, das aus den Spitzen (Anfängen) anderer Wörter gebildet wird. ATTACK ist ein wunderbares französisches Exemplar: Association„Akronym-Spiel: Demokratie“ weiterlesen
Akronyme, die „sprechen“
Ein Akronym ist ein Kürzel, das mehrere Begriffe über deren Anfangsbuchstaben zusammenfasst – eine Gedächtnisstütze gewissermaßen und in der Bürokratie (speziell der des Militärs) sehr beliebt:North Atlantic Treaty Organization (N.A.T.O.) und United Nations Organization (U.N.O. – meistens ohne die Punkte: UNO) sind recht kunstlose Konstrukte. Weitaus interessanter sind Akronyme, die in bereits in ihrer Neukonstruktion„Akronyme, die „sprechen““ weiterlesen
Begegnung mit Lothar Heinecke
Lothar Heinecke starb im März 1964 nach einem Autounfall im Krankenhaus an einer Embolie. Er war für mich, der ich wesentlich jünger war, Ende der 1950er Jahre so etwas wie ein Mentor. Er führte mich damals in die angloamerikanische SF ein, war ein kritisch-wohlwollender SF-Fan und -Leser, Übersetzer und verdienstvoller Herausgeber (Galaxy Science Fiction in„Begegnung mit Lothar Heinecke“ weiterlesen
MultiChronie als Methode der Erforschung von sich selbst und…
… der Welt, in der man lebt. Christa H. eine Leserin meines Blog, hat mich durch einen Kommentar (danke dafür!) zu folgenden Gedanken angeregt – dass ich nämlich das mit der MultiChronie mal genauer erläutern sollte: MultiChronie habe ich als Begriff und wohl auch als Methode selbst erfunden. Meine Datenbank sagt mir: „1991-02-09“. Ist also„MultiChronie als Methode der Erforschung von sich selbst und…“ weiterlesen
Allerhand Berufe…
… habe ich in meinem Leben schon ausgeübt. Wenn ich die kleineren Fertigkeiten dazu nehme, werden das sicher an die 33 Tätigkeiten. Mal schauen, wie das wirklich aussieht. Das mag sich für jemanden, der nach dem Abitur in einen Konzern wie Siemens eingetreten ist und immer dort blieb, oder für einen Beamten bis zur Rente,„Allerhand Berufe…“ weiterlesen
Die Kunst, in drei Tagen ein Original Blogger zu werden
Ab und zu gebe ich, wenn es passt, hier im Blog auch Schreib-Tipps. Hier ist ein Tipp, der zuverlässig hilft, in den Flow des Schreib-Prozesses hineinzukommen. Ludwig Börnes Empfehlung aus dem Jahr 1825 hat schon Sigmund Freud als Jugendlichen angeregt und wurde (via Kryptomnesie) viele Jahre später zu einem Kernstück der Psychoanalyse, der „Freien Assoziation“.„Die Kunst, in drei Tagen ein Original Blogger zu werden“ weiterlesen
Gefährliche Kutschfahrt im Winter
Über meinen Urgroßvater Ferdinand Naumann habe ich schon an anderer Stelle berichtet, desgleichen über seine Bildungsreise an die Riviera anno 1908 und über seine Frau Anna und deren aufschlussreichen Brief. Hier mache ich ein Kapitel aus seinen Tagebüchern zugänglich, das sich streckenweise wie Szenen aus einem Abenteuerroman liest. Man erlebt ihn nicht nur als einen„Gefährliche Kutschfahrt im Winter“ weiterlesen
Bildungsreise anno 1908
Es wäre schade, ein solches aufschlussreiches Dokument nicht im Internet zu publizieren. Es stammt aus den Tagebüchern, die Ferdinand Naumann um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert führte – also vor mehr als einem Jahrhundert.Er war Hotelier auf dem Inselsberg bei Jena, später im Bahnhof zu Erfurt. 1908 machte er mit einem Freund eine„Bildungsreise anno 1908“ weiterlesen
Begegnung mit Urgroßvater Ferdinand Naumann
Ich habe diesen Mann nie persönlich kennengelernt, weiß von ihm nur aus gelegentlichen Bemerkungen meines Vaters (der ihn sehr schätzte) und indirekt durch seine Tagebücher – die ich allerdings erst sehr spät kennen und schätzen gelernt habe. So wie mir seine Person und die seiner Nachkommen durch die Beschäftigung mit ihnen nach anfänglichen großen Widerständen„Begegnung mit Urgroßvater Ferdinand Naumann“ weiterlesen