(Dieser Text trug in der Anthologie, wo er ursprünglich veröffentlicht wurde, den Titel: „Kriegserinnerungen eines Fünfjährigen“. Erst später wurde mir klar, dass ein Fünfjähriger noch keine „Kriegserinnerungen“ haben kann und passte den Titel an.Bewusst nicht angepasst habe ich die Rechtschreibung dieses Textes aus dem Jahr 1974 – es ist ein Zeitdokument.) Als der Zweite Weltkrieg„Kriegserlebnisse eines Fünfjährigen“ weiterlesen
Kategorie-Archive: Vergangenheit
Ahnenforschung
Ohne meine Vorfahren gäbe es mich nicht. Und ohne mich gäbe es meine Nachkommen nicht. Das ist heute meine eindeutige Stellungnahme zur beliebten Devise: „Double income – no kids“, kurz „Dink“. Wäre ich als Student dieser Dink-Denke treu geblieben (damals nannte ich das für mich „Keine Kinder – never“), sähe meine Welt ganz sicher anders„Ahnenforschung“ weiterlesen
Dummes Gerede von klugen Leuten
(Diese Kolumne wird später in den Anhang verlagert – wo ich ähnliche Beispiel-Sammlungen platzieren werde. ) Dies wird eine Sammlung von – bestenfalls kuriosen, manchmal aber auch hochgefährlichen Äußerungen von Leuten, die es eigentlich besser wissen müssten – weil sie keine Dummköpfe sind, sondern nicht selten überdurchschnittlich intelligent. Aber so ist das halt manchmal: „Falsches„Dummes Gerede von klugen Leuten“ weiterlesen
Eselsbrücke „Sommerzeit – Winterzeit“
All die Jahre habe ich vor dem großen Ereignis Ende März und Anfang Oktober gegrübelt: Wird die Uhr nun vorgestellt – oder zurück?Mal abgesehen davon, dass diese ganze Umstellerei ohnehin ein hirnrissiger Blödsinn ist, ergibt sich folgende Rechnung: Wenn jed(er) Deutsche jeweils nur eine Minute über dieses Problem nachdenken muss, sind das2 x 82.000.000= 164:000.000„Eselsbrücke „Sommerzeit – Winterzeit““ weiterlesen
Begegnung mit Jim Parker
Irgendwann 1953 habe ich diese Schundheftchen (wie man das damals abschätzig nannte) am Zeitungskiosk entdeckt – entweder in Rehau oben am Bahnhof – oder in Selb, ebenfalls am Bahnhof. In Rehau stieg ich morgens um 07:00 Uhr mit einer Horde anderer Kinder in den Zug nach Selb – in Selb eilten wir gleich nach Ankunft„Begegnung mit Jim Parker“ weiterlesen
„Der Fortschritt ist wirklich, wenn auch nicht immer stetig. „
„Das längst überwunden Geglaubte scheint uns nachzukriechen. Demokratien verschwinden. Fundamentalisten finden neue Anhänger, und der Populismus macht sich in der Mitte der Gesellschaft breit. Ich bin nicht sicher, dass die Ursache dafür im durch die Globalisierung beförderten Zusammenprall sehr unterschiedlicher Kulturen zu suchen ist…“ Das schrieb mir eben Christa H. als Kommentar zu meinem letzten„„Der Fortschritt ist wirklich, wenn auch nicht immer stetig. „“ weiterlesen
Ammonit als Symbol für MultiChronie
Ich habe in meinem Curiositäten-Kabinett ein hübsches passendes Symbol für Beiträge in diesem Blog gefunden, die sich speziell mit MultiChronie befassen: Ein kleines Schieferstück mit dem Abdruck eines Ammoniten, den ich vor gut 45 Jahren während eines Besuchs der berühmten Fundstätte bei Eichstätt auf der jedermann zugänglichen Schutthalde mit Trümmerresten der große Ausgrabungen gefunden habe„Ammonit als Symbol für MultiChronie“ weiterlesen
Mutters magische Macht und…
… die „bucklige Verwandtschaft“ auf der väterlichen Seite – das ist ein wichtiges Kapitel in meiner Lebensgeschichte. Mütter sind ohnehin dreifach wirkmächtiger als die Väter: ° Durch den Vorsprung der neun Monate Schwangerschaft, das Stillen und die Phase der frühen Kindheit, die ja, psychologisch gesehen, nur eine Fortsetzung des physischen Mutterleibs ist – Väter haben„Mutters magische Macht und…“ weiterlesen
Gefährliche Kutschfahrt im Winter
Über meinen Urgroßvater Ferdinand Naumann habe ich schon an anderer Stelle berichtet, desgleichen über seine Bildungsreise an die Riviera anno 1908 und über seine Frau Anna und deren aufschlussreichen Brief. Hier mache ich ein Kapitel aus seinen Tagebüchern zugänglich, das sich streckenweise wie Szenen aus einem Abenteuerroman liest. Man erlebt ihn nicht nur als einen„Gefährliche Kutschfahrt im Winter“ weiterlesen
Bildungsreise anno 1908
Es wäre schade, ein solches aufschlussreiches Dokument nicht im Internet zu publizieren. Es stammt aus den Tagebüchern, die Ferdinand Naumann um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert führte – also vor mehr als einem Jahrhundert.Er war Hotelier auf dem Inselsberg bei Jena, später im Bahnhof zu Erfurt. 1908 machte er mit einem Freund eine„Bildungsreise anno 1908“ weiterlesen